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Kronach

Löst sich bald der Ausbaustau?

Der Tschirner Rathauschef zeigt sich mit dem Jahr 2017 zufrieden. Jetzt kommt sogar in Sachen Ortsdurchfahrt Bewegung.



Tschirn - Das Staatliche Bauamt Bamberg wird die Ortsdurchfahrt in Tschirn im Februar erneut ausschreiben. Dies teilte Bürgermeister Peter Klinger (CSU) in der Bürgerversammlung mit. Auch ging er in seinen Rechenschaftsbericht auf die Bevölkerungs- und Haushaltsentwicklung im vergangenen Jahr ein. Aufgrund der 2017 erreichten Ziele könne man auch zuversichtlich und selbstbewusst in die Zukunft blicken.

Landrat Klaus Löffler (CSU) zeigte sich erfreut, dass in Tschirn investiert wurde und gleichzeitig die Schulden abgebaut werden konnten. Weiterhin lobte er das starke Ehrenamt, welches ein reichhaltiges Vereinsleben und eine kulturelle Vielfalt bietet. Er versprach dem Wunsch eines Radwegs von Tschirn in Richtung Brennersgrün prüfen zu lassen. Auch beim Nahverkehrskonzept, dass derzeit europaweit ausgeschrieben ist, werde eine enge Abstimmung mit der Gemeinde erfolgen.

Nach Anfrage von Michael Hader bezüglich des Verlaufs der neuen Stromtrasse meinte der Landrat, dass alle Trassenvorschläge möglich und machbar seien. Die Entscheidung darüber treffe der Bundestag. Die bisher bestehende Trasse zu benutzen und auszubauen, wäre die kostengünstigste und aus naturschutzfachlicher Sicht zu favorisierende Variante. Reinhard Ströhlein gab zu bedenken, dass unbedingt eine bessere Autobahnanbindung geschaffen werden müsse, um die Attraktivität des Landkreises zu steigern.

Bürgermeister Peter Klinger schlug vor, dass man prüfen sollte, ob man durch das aufgelegte Programm "Förderoffensive Nordbayern" das Gebäude der "Gaststätte Frankenwald" abreisen kann. Alexander Punzelt meinte, man sollte noch einen Schritt weiter gehen und auch in der Ortsmitte weitere Projekte untersuchen lassen. Als Nutzung wären wirtschaftliche oder soziale Ansiedlungen wie Bürogebäude oder betreutes Wohnen denkbar. Günter Böhnlein sprach von etwa 20 leer stehenden Wohngebäuden in Tschirn, während in den Ballungszentren Wohnungsnot bestehe. Ziel müsse es sein, durch eine zu entwickelnde Marktstrategie aus diesen Bereichen Leute aufs Land zu locken. Den Wunsch der Senioren will man aufnehmen und künftig mit dem Bürgerbus durch ehrenamtliche Helfer die Einkäufe tätigen. Michael Schnappauf war der Meinung, dass man in Tschirn den jungen Leuten mehr bieten müsse. Der Ort müsse familienfreundlicher werden, damit junge Familien hier bleiben.

Christian Alber informierte, dass der Betreiber der Antennengemeinschaft den Vertrag aus Wirtschaftlichkeitsgründen zum Jahresende gekündigt habe. Er selbst hat den Betrieb zumindest bis zur Jahreshauptversammlung übernommen. Dann werde es weitere Informationen geben, es gilt den weiteren Bestand der Antennengemeinschaft zu sichern, sagte er.

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Michael Wunder
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Veröffentlicht am:
30. 01. 2018
12:54 Uhr

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Michael Wunder

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Veröffentlicht am:
30. 01. 2018
12:54 Uhr



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