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Kronach

Mit frischem Wind rote Hochburg bleiben

Die SPD Ludwigsstadt präsentiert stolz ihre junge Liste für den Stadtrat. Auf Platz eins steht Timo Ehrhardt. Der Rathauschef bewirbt sich erneut und bislang konkurrenzlos um dieses Amt.



Die SPD-Stadtratskandidaten gehen mit Bürgermeister Timo Ehrhardt und Altbürgermeister Gert Bayerlein ins Wahljahr 2020. Foto: Veronika Schadeck  

Ludwigsstadt - Die Stadt Ludwigsstadt ist eine der letzten SPD-Hochburgen im Frankenwald. Und das soll so bleiben. Am Mittwochabend fand die Nominierung der Kandidaten statt, die auf der SPD-Liste im März 2020 in den Stadtrat einziehen wollen. Der SPD-Bürgermeisterkandidat Timo Ehrhardt, der mittlerweile seine dritte Amtsperiode anstrebt, hat dabei den ersten Platz inne. Von den 16 Bewerbern sind zwei Frauen, elf Kandidaten treten als Parteilose auf der SPD-Liste an.

Sie treten an

Folgende Kandidaten stellen sich in Ludwigsstadt auf der SPD-Liste zur Wahl als Stadtrat:

1. Timo Ehrhardt (Ludwigsstadt),
2. Susanne Bauer (Ebersdorf),
3. Mario Ziener (Lauenstein),
4. Astrid Vetter, 5. Carlo Schwab,
6. Thomas Rebhan, 7. Paul Pfeiffer (alle Ludwigsstadt), 8. Michael Löffler, 9. Klaus Güntsch (beide Lauenstein), 10. Tobias Imsel (Ludwigsstadt), 11. André Reitz (Ebersdorf), 12. Stefan Grüdl (Lauenhain),
13. Klaus Frunske (Lauenstein),
14. Daniel Kugel (Ludwigsstadt),
15. Max Martin (Ludwigsstadt),
16. Günter Schwab (Steinb./Haide).

Ersatzkandidat: Ramon Rosenbusch (Ludwigsstadt).


Ehrhardt begründete seinen ersten Listenplatz damit, dass zeitgleich am 15. März die Bürgermeister- und Stadtratswahlen in Ludwigsstadt stattfinden. Derzeit sei zwar noch kein Mitbewerber vorhanden, aber das könne sich bis zur Kommunalwahl noch ändern. Ziel der beiden SPD-Ortsverbände Lauenstein und Ludwigsstadt ist es, die seit dem Jahre 1956 vorhandene Mehrheit im Stadtrat zu halten.

Was den Bürgermeister betrifft, so gehen die Genossen davon aus, dass mit Timo Ehrhard dieser Sitz auch weiterhin in SPD-Hand bleiben wird. Den Worten des Altbürgermeisters Gert Bayerlein zufolge wird die Stadt seit 1956 von Genossen regiert. Bayerlein erinnerte an Nominierungsversammlungen in früheren Zeiten und an die Gebietsreform. Es sei die Regel gewesen, da ss über jeden einzelnen Bewerber abgestimmt wurde. Oftmals sei es vorgekommen, dass dieser dann - wenn er nicht seinen gewünschten Listenplatz erhielt - fluchtartig den Raum verließ. "Jetzt ist eine gewisse Souveränität vorhanden!"

Der SPD-Vorsitzende von Ludwigsstadt, Hubert Bischoff, der seit 24 Jahren als Stadtrat seine Heimat mitgestaltet, sprach von einem Generationswechsel. Ein Großteil der Bewerber zählt weniger als 40 Jahre. Es sei wichtig, dass junge Leute in einem Gremium nachfolgen und auch Verantwortung übernehmen. Er wies darauf hin, dass über 90 Prozent aller Beschlüsse in der vergangenen Legislaturperiode ohne Gegenstimme erfolgten. Das zeige von einer guten Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinweg. Mario Ziener ergänzte, dass zwar durchaus diskutiert wurde, aber dies meist vor den Stadtratssitzungen erfolgte.

"Die Jugend voran!", freute sich Bürgermeister Timo Ehrhardt über die große Anzahl junger Bewerber aus den verschiedensten Berufen. Er wies darauf hin, dass es in der Kommunalpolitik nicht um die Partei, sondern um das Wohl der Ludwigsstädter Bevölkerung gehe. Er bedankte sich bei den Bewerbern, die sich um ein Mandat bemühen.

Ehrhardt begrüßte es zudem, dass auf der Liste altbewährte Stadträte und Leute kandidieren, die bisher mit der Kommunalpolitik wenig am Hut hatten. "Da werden künftig verschiedene Ideen in Diskussionen einfließen."

Er wies auf verschiedene laufende Projekte und solche hin, die in naher Zukunft in Angriff genommen werden müssen. Er erinnerte an Zeiten, als die Stadt Ludwigsstadt viele notwendige Maßnahmen aufgrund ihrer Finanzsituation nicht durchführen konnte. Dank der Förderkulisse könne die Stadt aktuell agieren. In diesem Zusammenhang galt der Dank seinen "beratenden" Gremium sowie seinen Mitarbeitern. Lobend erwähnte er zudem die Staatsregierung. Kein Wunder, denn erst am Freitag hatte Ehrhardt den Zuwendungsbescheid für Stabilisierungshilfen in Höhe von 2,4 Millionen Euro entgegennehmen können.

Autor

Veronika Schadeck
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Veröffentlicht am:
04. 12. 2019
18:10 Uhr

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Veronika Schadeck

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Veröffentlicht am:
04. 12. 2019
18:10 Uhr



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