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Kronach

Roter Flitzer kann losbrausen

Die Feuerwehr Haig hat ihr 30 Jahre altes Auto ersetzt. Das nun geweihte Tragkraftspritzenfahrzeug hat eine neue Ausstattung und 180 PS. Da schlagen Feuerwehrherzen höher.



Die Aktiven der Feuerwehr Haig mit den Ehrengästen vor dem neuen Feuerwehrauto. Mit im Bild Pater Waldemar Brysch (hinten, Mitte), von rechts Kreisbrandinspektor Harald Schnappauf, 2. Bürgermeister Siegfried Weißerth, Kreisbrandmeister Dirk Raupach, Gemeinderat Daniel Wachter und Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger (Siebter von rechts). Foto: Karl-Heinz Hofmann  

Haig - Die Feuerwehr Haig freut sich über ein neues Auto. Das Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) hat eine Sonderausrüstung für Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung und ist 180 PS stark. Schmunzelnd meinte Vorsitzender Benedikt Zehnter daher: "Jetzt wechseln wir von unserem 30-jährigen Silberpfeil auf einen nagelneuen Ferrari." Am Wochenende wurde dieser offiziell eingeweiht.

Kommandant Georg Gremer erörterte die Beschaffenheit und Ausstattung des neuen Fahrzeugs. Der Aufbau sieht demnach fünf Geräteräume vor. Etliche Geräte konnten vom alten Fahrzeug übernommen werden. Neu kamen hinzu ein Beladesatz Strom und Beleuchtung mit kleinem Stromerzeuger, ein Beladesatz Wald- und Vegetationsbrand mit zwei Rucksackspritzen, Schutzausrüstung und Handwerkszeug sowie ein Beladesatz für erweiterte Erste Hilfe, Einsatzstellenhygiene und Erstmaßnahmen technische Hilfeleistung.

Stockheims 2. Bürgermeister Siegfried Weißerth entbot die Grüße von Bürgermeister Rainer Detsch und übernahm große Teile aus der von Detsch vorbereiteten Ansprache. Es sei ein freudigen Tag für die Feuerwehr und die Bevölkerung. Er betonte die Wichtigkeit moderner funktionaler Technik vor Ort zur Sicherheit der Bevölkerung. "Neben Brandschutz und Brandbekämpfung kommen heute neue große Herausforderungen für die Feuerwehr dazu, so dass sich die Feuerwehr mittlerweile zu einem hochqualifizierten Dienstleistungsbetrieb entwickelt hat." Doch vor allem seien es aktive Wehrleute, die einen unbezahlbaren Dienst für die Allgemeinheit leisteten. Dies verdiene hohe Anerkennung. "Die Feuerwehrleute schießen keine Tore, werfen keine Körbe aber sie sind da wenn gerettet und geschützt werden muss."

Mit der Anschaffung des neuen Fahrzeugs seien beste Voraussetzungen geschaffen worden, um die wertvollen Dienste der Feuerwehr zu unterstützen. Die Anschaffungskosten von rund 95 000 Euro, wofür der Staat 26 500 Euro Zuschuss gibt, seien gut investiert.

Eine Arbeitsgruppe hatte im Vorfeld gute Arbeit geleistet und genau abgewogen, welche Ausstattung und welches Fahrzeug sinnvoll seien. Besonderer Dank galt in diesem Zusammenhang Gemeinderat Daniel Wachter, der mit viel Fachwissen die Arbeitsgruppe leitete. Weißerth abschließend: "Der Einsatz hat sich gelohnt. Mit dem neuen Fahrzeug können die Feuerwehrleute ihren Dienst und die an sie gestellten Aufgaben professionell und zuverlässig erfüllen."

Kreisbrandrat Ranzenberger gratulierte zum neuen Fahrzeug und betonte aber auch nochmals die Notwendigkeit, das 31 Jahre alte Fahrzeug durch ein neues zu ersetzen. Pater Waldemar Brysch erbat Gottes Segen und wünschte stets unfallfreie Fahrt. Die Haache Volksmusikanten umrahmten die Einweihungsfeier.

Autor

Karl-Heinz Hofmann
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Veröffentlicht am:
02. 06. 2019
16:48 Uhr

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Karl-Heinz Hofmann

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02. 06. 2019
16:48 Uhr



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