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Kronach

Tettau dankt den Bürgern des Jahres

Ob Spitzensportler, Musiker oder Physik-Champion: Die Gemeinde ehrte Menschen, die für die Allgemeinheit ein Vorbild sind. Man lobt die gute Nachbarschaft.



Der Markt Tettau zeichnete auch besonders erfolgreiche Bürger aus. Im Bild (von links): Bürgermeister Heiko Voigt, Bürgermeister Peter Ebertsch, Harun "Veysel" Elkol, Dr. Ratomir Radomirovic, Regierungsvizepräsident Thomas Engel, der Kronacher Landrat Klaus Löffler und sein Sonneberger Amtskollege Hans-Peter Schmitz.   » zu den Bildern

Tettau - Tettaus Bürgermeister Peter Ebertsch weiß: Ohne Ehrenamtliche würde auch vieles in der Marktgemeinde anders ausschauen. Beim feierlichen Neujahrsempfang dankte dann auch der Rathauschef wieder all jenen Bürgern und Bürgerinnen, die sich in vielen wichtigen Bereichen so außergewöhnlich für das Allgemeinwohl eingesetzt haben und auch weiterhin einsetzen. "Ohne dieses Engagement vieler Ehrenamtlicher, die ihre Freizeit im Dienste ihrer Mitmenschen opfern, wäre der Markt Tettau um einiges ärmer", so Ebertsch. Leider würden viele Ehrenämter aber als Selbstverständlichkeit angesehen und bei Weitem nicht so viel Lob und Dank ernten, wie es ihnen gebührt. Nicht vergessen sollte man deshalb, so der Bürgermeister, neben der Ehrenamtsarbeit in den Vereinen und Kirchen auch die Feuerwehren sowie die Rettungsdienste und Organisationen, die sich Tag und Nacht mit hohem Eigenrisiko für einen sicheren Markt Tettau und Landkreis Kronach einsetzen.

Ebertsch blickte im Rahmen des Neujahrsempfang aber auch noch einmal auf das vergangene Jahr zurück. Man habe 2018 viel bewegt, fasste er es zusammen. Der Ehrgeiz des Marktes Tettau sei es aber, dass sich noch viel mehr bewege, dass die Möglichkeiten, die die Rennsteigregion und der Markt Tettau böten, angenommen werden und etwas daraus gemacht werde. Auch appellierte er an die Zusammenarbeit nach dem Motto "Der Einzelne ist einzigartig, gemeinsam sind wir großartig".

Er freue sich weiterhin, dass man im 30. Jahr nach der Grenzöffnung nun nicht mehr in Grenzen, sondern in Regionen denke und auch mit den benachbarten Thüringer Kommunen länderübergreifend sehr gut zusammenarbeite.

Dem pflichtete Regierungsvizepräsident Thomas Engel bei und zeigte den Besuch der Thüringer Politiker als ein wunderbares Zeichen für die Verbundenheit beider Länder an. Thomas Engel hob die Wichtigkeit der Kultur des Kümmerns und des ehrenamtlichen Engagements hervor und dankte allen Leistungsträgern, die sich für das gemeinschaftliche Leben einsetzen.

Er versäumte es aber auch nicht, allen Unternehmern sowie deren Beschäftigten zu danken, die durch ihren Einsatz und ihre Arbeitskraft die Arbeitsplätze im Markt Tettau sichern und neu schaffen. Engel ging abschließend noch auf die sehr guten Entwicklungen im Markt Tettau - besonders in den vergangenen Jahren in den Bereichen der Städtebauförderung, des Tropenhauses sowie des Flakonglasmuseums ein und ermutigte, diesen Weg auch in Zukunft so beizubehalten.

Landrat Klaus Löffler führte aus, dass man im Jahr 2018 viele wichtige Weichenstellungen im Landkreis Kronach und auch im Markt Tettau gesetzt habe. Man dürfe hierbei aber nicht nur in alte Fußstapfen treten, sondern solle vor allem auch neue Wege gehen und eigene Spuren hinterlassen. Die Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, seien der Kitt einer Gemeinschaft. Auch lobte er die vorbildliche Zusammenarbeit im Kreistag Kronach. Hier galt sein Dank den Tettauer Kreisräten Peter Ebertsch, Dietmar Schmidt, Carl August Heinz und Gerhard Löffler, die sich außergewöhnlich und mit viel Herzblut für die Belange des Marktes Tettau und des Landkreises Kronach einsetzen würden.

Der Sonneberger Landrat Hans-Peter Schmitz zeigte sich ebenfalls erfreut, dass Jahrzehnte nach der Grenzöffnung das Kirchturmdenken endlich Vergangenheit sei. Man müsse dies auch bei den nachfolgenden Generationen immer wieder in Erinnerung rufen. Schmitz erläuterte die gute überregionale Zusammenarbeit am Beispiel des "Grünen Bandes" sowie dem Beitritt des Landkreises Sonneberg am Bündnis "Metropolregion Nürnberg".

Viele Thüringer hätten ihren Arbeitsplatz oder ihre Liebe im benachbarten Tettau gefunden, auch besuchten mittlerweile viele Tettauer Schülerinnen und Schüler die weiterführenden Schulen in Thüringen. Dies zeige die gelebte Realität und das Zusammenwachsen beider Landkreise als einen Wirtschafts- und Lebensraum. Hans-Peter Schmitz appellierte, mit viel mehr Mut und Enthusiasmus diese Verbundenheit weiter zu stärken.

Sonnebergs Bürgermeister Heiko Voigt bezeichnete die Tettauer als "richtig gute Nachbarn". Bestes Beispiel sei die gemeinsame Bekämpfung des großen Flächenbrandes in Spechtsbrunn gewesen. Die Feuerwehren Tettau und Kleintettau seien als erste von vielen hunderten Helfern vor Ort gewesen und hätten überaus professionellen Einsatz gezeigt.

Voigt bedankte sich nochmals bei allen ehrenamtlichen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, die teilweise über ihre Kräfte hinaus im Einsatz gewesen seien und dadurch Schlimmeres verhindern konnten. Auch im Bereich Tourismus möchte man zukünftig unter dem Motto "Gemeinsam fränkisch stark" enger mit seinen fränkischen Nachbarn zusammenarbeiten. Er hoffe, dass man die gut gestartete Zusammenarbeit auch im Jahr 2019 und darüber hinaus weiter fortführen werde.

Für die festliche musikalische Umrahmung des Neujahrsempfangs sorgte der Musikverein Tettau.

Durch das Programm führte der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Tettau Benjamin Baier.

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Veröffentlicht am:
15. 01. 2019
17:26 Uhr

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15. 01. 2019
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