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Lichtenfels

Mit Bio aus der Heimat punkten

Die Region Obermain-Jura will in Sachen ökologischer Landbau Vorbild sein. Das Konzept hat bereits München überzeugt.



Die Anerkennungs-Urkunde zur staatlich unterstützten Öko-Modellregion Obermain-Jura überreichte Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (Bildmitte) an (von links) den Leiter des Amtes für Landwirtschaft Harald Weber, Kreisfachberater Michael Stromer, Ebensfelds Bürgermeister Bernhard Storath, Bambergs Landrat Johann Kalb, BBV-Kreisobmann Michael Bienlein, der Lichtenfelser Kreisbäuerin Marion Warmuth, Zapfendorfs 2. Bürgermeister Andreas Schonath und Anton Hepple, Leiter des Amtes für ländliche Entwicklung Oberfranken. Foto: Seyfahrt /STMELF Bayern
Die Anerkennungs-Urkunde zur staatlich unterstützten Öko-Modellregion Obermain-Jura überreichte Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (Bildmitte) an (von links) den Leiter des Amtes für Landwirtschaft Harald Weber, Kreisfachberater Michael Stromer, Ebensfelds Bürgermeister Bernhard Storath, Bambergs Landrat Johann Kalb, BBV-Kreisobmann Michael Bienlein, der Lichtenfelser Kreisbäuerin Marion Warmuth, Zapfendorfs 2. Bürgermeister Andreas Schonath und Anton Hepple, Leiter des Amtes für ländliche Entwicklung Oberfranken. Foto: Seyfahrt /STMELF Bayern  

Lichtenfels - Die 15 neuen Öko-Modellregionen in Bayern, zu denen auch die Region Obermain-Jura gehört, können an die Arbeit gehen: Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat kürzlich den Siegern der dritten Wettbewerbsrunde ihre Urkunden überreicht. "Damit können Sie gleich loslegen, Ihre überzeugenden Konzepte in die Tat umzusetzen und damit zu einer der bayerischen Vorbildregionen in Sachen Öko-Landbau werden", sagte die Ministerin beim Festakt im Münchner Ministerium.

"Mit diesem Prädikat können wir in vielerlei Hinsicht neue Impulse setzen und ein weiteres Alleinstellungsmerkmal unseres Landkreises schaffen", meint Landrat Christian Meißner. "Unser Ziel muss es sein, bei den Verbrauchern das Bewusstsein für regionale Identität zu steigern, denn die regionale Produktion ist die nachhaltigste."

Der Landkreis Lichtenfels und die vier angrenzenden Kommunen des Landkreises Bamberg (Wattendorf, Scheßlitz, Zapfendorf und Rattelsdorf) hatten ihre Bewerbung als Öko-Modellregion Obermain-Jura für den Wettbewerb im Januar auf die Reise geschickt. Der Kreisausschuss des Landkreises Lichtenfels hatte der Bewerbung in der Dezembersitzung zugestimmt. Die Trägerschaft übernimmt die Umweltstation Weismain. Michael Stromer, der Leiter der Einrichtung, war es auch, der das Bewerbungskonzept mit dem Initiator Bernhard Storath, Bürgermeister der Gemeinde Ebensfeld, Vorsitzender des Landschaftspflegeverbandes und selbst seit vielen Jahren Biobauer, sowie einigen weiteren Mitstreitern ausgearbeitet hatte.

Ziel der Öko-Modellregionen ist es, den ökologischen Landbau zu stärken. Am Obermain soll dies durch eine Vernetzung von Erzeugern und Verbrauchern, durch den Aufbau von Verarbeitungsstrukturen zum Beispiel zur Belieferung von Kindertageseinrichtungen und Schulen oder durch die Zertifizierung von Streuobstbäumen und Gärten geschehen. Auch die Machbarkeit eines mobilen Dorfladens wird zu prüfen sein.

Bis erste Projekte umgesetzt werden, stehen einige vorbereitende Arbeiten auf dem Programm. Die Initiatoren, zu denen auch der Kreisobmann Michael Bienlein zählt, hoffen, dass das Instrument Öko-Modellregion einen wesentlichen Impuls für eine zukunftsfähige Landwirtschaft setzt und über gesetzliche Vorgaben von oben hinaus einen Anreiz schafft für mehr Öko-Landbau in der Region.

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Veröffentlicht am:
07. 05. 2019
18:40 Uhr

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