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Länderspiegel

23 Millionen Euro für die Uni Bayreuth

Das Bundeswissenschaftsministerium und der Freistaat fördern den Neubau eines Forschungszentrums für die Afrikastudien. Die Eröffnung ist für 2024 geplant.



Die Universität Bayreuth - hier ein Luftbild vom Campus - hat sich in der Afrikaforschung einen Namen gemacht. Der Freistaat Bayern unterstützt die Uni mit Fördermitteln. Foto: Nils Katzenstein
Die Universität Bayreuth - hier ein Luftbild vom Campus - hat sich in der Afrikaforschung einen Namen gemacht. Der Freistaat Bayern unterstützt die Uni mit Fördermitteln. Foto: Nils Katzenstein  

Bayreuth/München - Riesen-Projekt für die Uni Bayreuth: Sie erhält ein Gebäude für ein neues Forschungszentrum "Gesellschaft, Technik und Ökologie in Afrika (FZA)". Dies gab das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft am Freitag bekannt, nachdem sich der Wissenschaftsrat für eine Förderung ausgesprochen hat. Dies teilte die Uni mit. Der Forschungsbau ist 2500 Quadratmeter groß, die Gesamtkosten in Höhe von 23,2 Millionen Euro werden jeweils zur Hälfte vom Freistaat Bayern und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) übernommen. Der Neubau soll in der Zeit von 2020 bis 2024 geplant und auf dem zentralen Campus der Universität Bayreuth errichtet werden.

Das neue Forschungszentrum soll anspruchsvolle inter- und transdisziplinäre Ansätze der Afrikaforschung vorantreiben. Es wird mit internationalen Partnern kooperieren, um gemeinsam Lösungen für soziale, politische und ökologische Herausforderungen zu entwickeln. "Die Basis bildet die herausragende Qualität der Afrikaforschung" in Bayreuth, heißt es in einer Pressemitteilung der Uni. Der Förderung ist ein anspruchsvolles, vom Wissenschaftsrat koordiniertes Begutachtungsverfahren in der von Bund und Ländern getragenen Förderlinie "Forschungsbauten und Großgeräte" vorangegangen. Eine zentrale Voraussetzung für die Förderung war, dass sich die geplanten Forschungsarbeiten durch eine exzellente wissenschaftliche Qualität auszeichneten, so Christian Wißler, Pressesprecher der Uni. "Die heutige Entscheidung ist ein weiterer Beleg für die international sichtbare Exzellenz der Afrikastudien an der Universität Bayreuth." Der Neubau werde "die fächerübergreifende Zusammenarbeit mit afrikanischen Partner-Unis vertiefen und die Digitalisierung auf dem Gebiet der Afrikastudien mit Nachdruck fördern", sagt Markus Zanner, Kanzler der Uni.

Wissenschaftsminister Bernd Sibler habe der Uni gratuliert: "Das Forschungszentrum wird weit in die internationale Forschungslandschaft hineinstrahlen." Die Uni Bayreuth könne ihr Profil deutlich schärfen. Die Entscheidung des Wissenschaftsrats verdeutliche "die bedeutende Rolle, die sie auf diesem Gebiet bereits einnimmt". Eine zentrale Bedeutung hat dabei ein sogenanntes Medialab, das den Wissenschaftlern "moderne digitale Arbeitsformen ermöglicht", sagt der Bayreuther Klimaforscher Professor Cyrus Samimi, der den Förderantrag koordiniert hat. red

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Veröffentlicht am:
12. 05. 2019
20:48 Uhr

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12. 05. 2019
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