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Entscheidung: Kommt die neue Bierkönigin aus der Region?

Bald steht die Gewinnerin fest: Die bayerische Bierkönigin wird an diesem Donnerstag ab 18 Uhr im Münchner Löwenbräukeller gekürt. Unter den Finalistinnen sind auch drei Frauen aus der Region.



Startklar: Unser Bild zeigt die Bewerberinnen um den Titel der Bayerischen Bierkönigin sowie die derzeitige Amtsträgerin: (vorne von rechts) Lisa Wagner, die aktuelle Bierkönigin Johanna Seiler, Stephanie Tiling und die gebürtige Marktredwitzerin Marina Schicker sowie (hinten von links) Carolin Strobl, die in Bayreuth studierende Elisabeth Erhard, Carola Landgraf aus Hohenberg im Landkreis Wunsiedel und Veronika Ettstaller und den Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Brauerbundes, Dr. Lothar Ebbertz (rechts).
Startklar: Unser Bild zeigt die Bewerberinnen um den Titel der Bayerischen Bierkönigin sowie die derzeitige Amtsträgerin: (vorne von rechts) Lisa Wagner, die aktuelle Bierkönigin Johanna Seiler, Stephanie Tiling und die gebürtige Marktredwitzerin Marina Schicker sowie (hinten von links) Carolin Strobl, die in Bayreuth studierende Elisabeth Erhard, Carola Landgraf aus Hohenberg im Landkreis Wunsiedel und Veronika Ettstaller und den Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Brauerbundes, Dr. Lothar Ebbertz (rechts).   Foto: Gabriele Fölsche » zu den Bildern

München - Die Chancen, dass die Krone der bayerischen Bierkönigin nach Oberfranken geht, ist in diesem Jahr besonders hoch. Schließlich kommen gleich drei der Bewerberinnen aus der Region. "In Oberfranken gibt es die größte Brauereidichte, aber bislang kam nur eine Bierkönigin aus Franken", sagt Carola Landgraf aus Hohenberg im Landkreis Wunsiedel. Das möchte die 27-Jährigesie ändern. Eine Krone zu tragen, ist für die junge Frau nichts Neues: Von 2011 bis 2012 war sie Porzellankönigin.

Ihre Konkurrentin Marina Schicker aus Hudsbach bei Waldsassen fühlt sich aufgrund ihrer beruflichen Erfahrung rund ums Bier für das Amt der Bierkönigin berufen. Die gebürtige Marktredwitzerin arbeitet als Lebensmittelingenieurin in einer Brauerei. "Vor zwei Jahren sind meine Kollegen darauf gestoßen, dass es diese Wahl zur Bierkönigin gibt", berichtet die 25-Jährige. Und seitdem arbeite sie daran, die Krone zu ergattern. Die diesjährige Wahl ist bereits ihr zweiter Anlauf auf den Thron. "Beim ersten Mal habe ich es leider nicht einmal durch die Vorauswahl geschafft", berichtet Schicker.

Elisabeth Erhard ist die jüngste der drei oberfränkischen Kandidatinnen, und eigentlich kommt sie auch gar nicht aus der Region. Seit fast zwei Jahren studiert die gebürtige Oberbayerin jedoch in Bayreuth und verbringt dort viel Zeit. Daher ist sie mittlerweile auch fest in ihrer neuen Wahlheimat verwurzelt. "Ich glaube, ich kann die beiden Regionen ganz gut gemeinsam vertreten", erklärt die 22-Jährige. Sie vertrete gerne sowohl Oberbayern als auch Oberfranken. Das Amt der Bierkönigin sei für sie ein lange gehegter Traum, denn sie fühle sich bereits lange eng mit dem bayerischen Bier verbunden. Nicht nur, weil sie gerne Bier trinkt, sondern auch, weil ihr Vater daheim in Tegernsee dem Aufsichtsrat einer kleinen genossenschaftlichen Brauerei vorsitze.

Insgesamt waren in diesem Jahr 57 Bewerbungen um das Amt der bayerischen Bierkönigin eingegangen. "Das ist ein guter Durchschnitt", sagt Karin Kühn, die Organisatorin der Wahl. Nach einem Casting im Münchener GOP Varieté blieben nur noch sieben Kandidatinnen übrig. Am Ende kann es jedoch nur eine Bierkönigin geben.

Neben den drei Oberfränkinnen hat es mit Carolin Strobel auch eine Kandidatin aus Mittelfranken ins Finale geschafft. Des Weiteren erheben die beiden Oberbayerinnen Veronika Ettstaller und Stephanie Tilling sowie die Oberpfälzerin Lisa Wagner Anspruch auf die Krone.

Wer die Krone bekommt, entscheiden eine Jury und das Publikum im Saal. Auch das Ergebnis einer Abstimmung im Internet im Vorfeld der Veranstaltung fließt mit ein. Die Bierkönigin ist während ihrer einjährigen Amtszeit auf zahlreichen Terminen unterwegs, etwa bei Oktoberfesteröffnungen wie in der bayerischen Vertretung bei der EU in Brüssel. Die neue Regentin löst Johanna Seiler aus dem Nördlinger Ries ab.

Die Bierkönigin muss nach Angaben des Bayerischen Brauerbunds mehr können als nur gut auszusehen. Sie sollte sich auch mit verschiedenen Bier-, Hopfen- und Malzsorten sowie dem Brauprozess auskennen. Anfang Mai hatten die Finalistinnen deshalb eine Art Studienfahrt unter anderem in das Museum des Kulmbacher Mönchshofs unternommen.

Weitere Informationen: www.bayerische-bierkönigin.de.

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Veröffentlicht am:
16. 05. 2019
10:34 Uhr

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16. 05. 2019
10:34 Uhr



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