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Länderspiegel

Fall Monika Frischholz: Tauchgang endet ohne Hinweise

Seit 43 Jahren ist Monika Frischholz verschwunden. Kripo und Staatsanwaltschaft Weiden haben am Montag einen Teich auf mögliche Spuren überprüft - ohne Ergebnis.



Polizeitaucher suchten am Montag in einem Weiher nahe Flossenbürg nach der vermissten Schülerin Monika Frischholz. Foto: Armin Weigel/dpa
Polizeitaucher suchten am Montag in einem Weiher nahe Flossenbürg nach der vermissten Schülerin Monika Frischholz. Foto: Armin Weigel/dpa  

Weiden - Die Kriminalpolizei hat am Montag die Suche nach der vor 43 Jahren verschwundenen Schülerin Monika Frischholz fortgesetzt. Polizeitaucher suchten in einem Teich nahe Waldkirch im Landkreis Neustadt an der Waldnaab nach möglichen Spuren. "Die Ermittler überprüfen dort einen weiteren möglichen Ablageort der Leiche", sagte Polizeisprecher Florian Beck.

Der Tauchgang endete jedoch ohne Hinweise auf Vermisste. Das teilte die Polizei am Abend mit. Sieben Spezialisten waren im Einsatz. Die Stelle befindet sich etwa einen Kilometer von der Stelle entfernt, an der zuletzt bei Waldkirch (Gemeinde Georgenberg) gegraben worden war. Dort hatte die Kriminalpolizei vor einem Monat einen möglichen Ablageort der Leiche vermutet. Im Erdreich fanden sich Knochenteile. Wie sich vor einigen Tagen mit letzter Gewissheit bestätigt hat, handelte es sich dabei jedoch um Tierknochen.

Bei dem Tauchgang am Montag, so die Polizei, sei es allerdings auch darum gegangen, mögliche Ablageorte der Leiche auszuschließen. Insofern habe die Aktion die Ermittler ein Stück weitergebracht, hieß es.

Das knapp 13-jährige Mädchen war vor 43 Jahren in seinem Heimatort Flossenbürg an der Abzweigung nach Waldkirch zuletzt gesehen worden. Monika Frischholz trug eine dunkelgrüne Hose, eine rot-schwarze Weste, einen gelben Kurzarm-Pullover, gelbe Kniestrümpfe und braune Halbschuhe. Außerdem hatte die Schülerin eine Geldbörse dabei und trug eine Schweizer Armbanduhr. Von dieser Uhr wurde bereits 1977 in der Sendung "Aktenzeichen XY", die über Youtube abrufbar ist, ein Bild gezeigt.

Was die Kripo bewogen hat, 2018 zu dem Fall eine neue Ermittlungsgruppe zu bilden, beantwortet sie zurückhaltend: "Die Kripo Weiden erhielt einen interessanten Zeugenhinweis, der den Verdacht eines Tötungsdelikts nahegelegt." Bis zu sieben Ermittler waren 2018 zeitgleich mit dem Fall Frischholz betraut. Alle Akten in allen Einzelheiten seien noch einmal durchforstet worden. Zudem schalteten die Beamten Profiler aus München ein. Diese rieten zur neuerlichen Prüfung des Falls.

Autor

Christine Ascherl, Elisabeth Saller
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
13. 05. 2019
10:18 Uhr

Aktualisiert am:
13. 05. 2019
20:35 Uhr

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Christine Ascherl, Elisabeth Saller

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Veröffentlicht am:
13. 05. 2019
10:18 Uhr

Aktualisiert am:
13. 05. 2019
20:35 Uhr



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