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Länderspiegel

Fall Peggy bleibt rätselhaft

Nach einem unbestätigten Medienbericht soll das Mädchen nach dem Mord zerstückelt worden sein. Auch Farbpartikel spielten eine wichtige Rolle.



Lichtenberg - Im Falle der 2001 getöteten Peggy K. aus der Frankenwald-Stadt Lichtenberg soll es nach einem Bericht der Online-Ausgabe der Bild-Zeitung neue Entwicklungen geben. Ohne eine Quelle zu nennen, berichtet das Boulevard-Blatt im Internet, es gebe Hinweise, dass Peggys Leiche zerstückelt worden sei. Die Zeitung schreibt: "Die Theorie der Ermittler ist schaurig: Die Leiche könnte zur Vertuschung eines Sexualdeliktes zerteilt worden sein. Und genau dafür gibt es ein weiteres wissenschaftliches Indiz."

Welches Indiz dies sein soll, bleibt das Blatt schuldig. Ebenso, auf welche Theorie der Ermittler es sich bezieht. Bislang war als gängige Version für das Fehlen zahlreicher Skelettteile angenommen worden, dass während der Liegezeit von etwa 15 Jahren im Waldboden Wildtiere die Knochen ausgegraben und entfernt hätten.

Im Zusammenhang mit den bei Peggys Überresten gefundenen Farb- und Folienpartikel vermutet das Blatt, sie könnten vom Tatverdächtigen Manuel S. an Peggy gelangt sein. Der soll nach dem Bericht im Internet eine Wohnung renoviert haben. Die Zeitung stellt einen Zusammenhang zwischen einer Annonce auf einem Immobilienportal im Internet her, die von Manuel S. stammen soll, und der Wandfarbe, die auf den Bildern in der Annonce zu sehen ist. Die Braun- und Gelbtöne, die dort abgebildet seien, passen nach Vermutungen der Zeitung zu den Partikeln, die bei der Leiche gefunden worden seien. Auch hier nennt die Bild-Zeitung keine Quelle.

Die Ermittlungen im Fall Peggy scheinen sich dem Ende zu nähern. Mit Spannung wird erwartet, welche Ergebnisse die Spurensicherungen und -auswertung tatsächlich bringen werden - und ob damit der Fall endlich aufgeklärt werden kann. red

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Veröffentlicht am:
01. 12. 2019
18:52 Uhr

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01. 12. 2019
18:52 Uhr



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