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Rasierer-Deal in Eisfeld: Wilkinson kauft Harry’s

Der Rasierklingenhersteller Harry’s mit seinem Werk in Eisfeld wird von einem der Großen in der Branche übernommen. Für 1,37 Milliarden Dollar (1,22 Milliarden Euro) hat der US-amerikanische Konkurrenz Edgewell („Wilkinson“, „Schick“) das junge New Yorker Startup-Unternehmen gekauft.



Eisfeld/New York - Der Deal soll Ende März 2020 wirksam werden, die US-Kartellbehörden müssen noch zustimmen. Die Harry’s-Gründer Andy Katz-Mayfield und Jeff Raider werden Teil der US-Führungsspitze von Edgewell.

Harry’s hatte das traditionsreiche Feintechnik-Rasierklingenwerk in Eisfeld erst vor fünf Jahren für 100 Millionen Euro übernommen. Seitdem wird in Südthüringen massiv in die Ausweitung der Produktion investiert. Die Übernahme durch Harry’s war damals auch deshalb spektakulär, weil sich hier ein ungewöhnliches New Yorker  Internet-Startup und ein Thüringer Kämpfer gegen die Weltmarkt-Riesen Gillette und Wilkinson zusammentaten. Die Klingen aus Eisfeld sind einige der wenigen weltweit, die im Qualitätswettbewerb mithalten können.

Auswirkungen auf das Werk in Eisfeld mit seinen derzeit 580 Mitarbeitern sind dem Vernehmen nach nicht zu erwarten. Man werde den expansiven Kurs bei Harry’s an seinen Standorten in Deutschland, England und den USA weiterführen, heißt es in einer Erklärung von Edgewell.  Der neue  Eigentümer repräsentiert derzeit rund 13 Prozent des Rasierklingen-Weltmarkts. Harry’s kommt auf 0,5 Prozent, während Gillette mit einem Anteil von fast 58 Prozent nach wie vor klare Nummer eins ist. 79 Prozent des Kaufpreises zahlt Edgewell in bar, den Rest in Aktien. er

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Veröffentlicht am:
13. 05. 2019
12:51 Uhr

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13. 05. 2019
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