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Wirtschaft

Rehau weitet Kurzarbeit aus

Das Unternehmen verkürzt für weitere Mitarbeiter die Arbeitszeit. Auch im Werk Schwarzenbach am Wald sind rund 80 Beschäftigte betroffen.



Rehau - Das Unternehmen Rehau AG, einer der größten Arbeitgeber in Oberfranken, weitet die Kurzarbeit an mehreren Standorten aus. In der Region schlägt sich dies auf das Werk in Schwarzenbach am Wald nieder. Dort arbeiten aktuell nun etwa 80 der 160 Mitarbeiter kurz, wie das Unternehmen am Montag auf Nachfrage unserer Zeitung mitteilte. In der Frankenwald-Stadt werden laut Firmenangaben Produkte für den Geschäftsbereich Automotive hergestellt, welcher der Automobilindustrie zuliefert. Auch auf die Werke in Feuchtwangen (Mittelfranken) und Velen (Nordrhein-Westfalen), die ebenfalls für den Automobilsektor produzieren, wirkt sich die ausgedehnte Kurzarbeit aus. Nach Information des Unternehmens sind von der neu angeordneten verkürzten Arbeitszeit insgesamt rund 380 Beschäftigte betroffen.

Der weltweit agierende Kunststoffverarbeiter hat bereits im Herbst vergangenen Jahres etwa 120 Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt: Zunächst 20 im Oktober in einem Werk für Schlauchsysteme, anschließend im November weitere 100 Beschäftigte am Standort in Rehau. Am dortigen Verwaltungshauptsitz und am Verwaltungsstandort in Erlangen wurde zudem über den Jahreswechsel hinweg eine verlängerte Betriebsruhe angesetzt. Diese erstreckte sich nach Unternehmensangaben vom 23. Dezember 2019 bis einschließlich 10. Januar 2020. Von der Personalmaßnahme betroffen waren ausschließlich die Mitarbeiter der Verwaltung und damit etwas mehr als die Hälfte der 2500 Beschäftigten am Standort Rehau sowie ein Großteil der 450-köpfigen Belegschaft im mittelfränkischen Erlangen.

Die Rehau AG begründet diese Schritte mit der globalen konjunkturellen Eintrübung und damit einhergehenden Auslastungsschwankungen. "Rehau nutzt das Instrument der Kurzarbeit, um Arbeitsplätze zu sichern und überbrückt damit die vorübergehenden Auslastungsschwankungen", schreibt das Unternehmen in einer am Montag herausgegebenen Stellungnahme. Durch eine weitere Konjunktureintrübung in den zurückliegenden Wochen habe sich die noch im vergangenen Sommer erwartete Auslastungssteigerung zum Jahresende nicht in gewünschtem Ausmaß eingestellt. "Es fehlen aktuell auch Impulse einer generellen Trendwende im Automotive-Bereich", bilanziert der Polymerspezialist, der weltweit rund 20 000 Mitarbeiter beschäftigt.

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Michael Ertel

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Veröffentlicht am:
20. 01. 2020
11:54 Uhr

Aktualisiert am:
20. 01. 2020
13:58 Uhr

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Michael Ertel

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Veröffentlicht am:
20. 01. 2020
11:54 Uhr

Aktualisiert am:
20. 01. 2020
13:58 Uhr



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