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HSC Coburg

Alles im grünen Bereich beim HSC

Die Vorbereitung auf die Rückrunde läuft beim Handball-Zweitligisten. Das Lazarett lichtet sich. Der Coburger Cheftrainer Jan Gorr lobt Einsatz und Ehrgeiz seines Teams.



Kehrt ins HSC-Team zurück: Kreisläufer Sebastian Weber.	Foto: Rosenbusch
Kehrt ins HSC-Team zurück: Kreisläufer Sebastian Weber. Foto: Rosenbusch  

Coburg - Der HSC 2000 Coburg liegt aktuell auf Kurs in Richtung deutsches Handball-Oberhaus. Nach 20 von 38 Spieltagen in der 2. Bundesliga steht das Team von Cheftrainer Jan Gorr mit 31:9 Punkten auf dem zweiten Rang, nur zwei Zähler hinter Spitzenreiter HBW Balingen-Weil-
stetten und drei vor dem Dritten HSG Nordhorn-Lingen. Die ersten beiden Teams steigen am Ende der Saison auf. Der Schlussakkord der 2. Liga erfolgt am 8. Juni.

Die Coburger Handballer bestreiten ihre erste Begegnung im neuen Jahr am Sonntag, 10. Februar, um 17 Uhr in der HUK-Arena gegen das abgeschlagene Schlusslicht HC Rhein Vikings. Bei dem gehen offenbar die Lichter aus. Es soll laut Medienberichten finanzielle Probleme geben. Vor dem Klub liegt eine ungewisse Zukunft, nachdem die Stadt Düsseldorf das Projekt nicht mehr unterstützt und den Geldhahn zugedreht hat. Mit Srdjan Predagovic (zum HC Linz) und Vladimir Bozic (zu HBW Balingen-Weilstetten) haben bereits zwei Spieler den Verein in der Winterpause verlassen.

Der HC besteht aus den Kooperationspartnern ART Düsseldorf und Neusser HV. Der Fokus soll laut Vikings-Geschäftsführer Daniel Pankofer, der vor einigen Jahren beim HSC Coburg gespielt hat, nun auf einer verstärkten Jugendarbeit liegen, die besser mit dem Profibereich verzahnt werden soll. Die Finanzierung hierfür soll gesichert sein.

Sind die Rhein Vikings also ein dankbarer Auftaktgegner für den HSC 2000? "Gar nicht", sagt Jan Gorr, der davor warnt, den angeschlagenen Tabellenletzten zu unterschätzen. "Wir wissen nicht, was auf uns zukommt. Ich denke, dass die Spieler extrem motiviert sind. Sie wollen sich für andere Klubs empfehlen." Der HSC-Coach schaut aber nur auf seine Mannschaft: "Wir nehmen es, wie es kommt."

Nur eine Woche nach dem Spiel gegen die Nordrhein-Westfalen stehen die Coburger vor dem ersten Schlüsselspiel in der Rückrunde. Am 16. Februar gastieren sie bei Verfolger HSG Nordhorn-Lingen. Umso wichtiger ist ein Erfolg über die Rhein Vikings. "Ich erwarte zwei interessante Auftaktbegegnungen. Grundsätzlich hoffen wir wieder auf einen guten Start. Nordhorn ist natürlich ein Prestigeduell gegen einen direkten Konkurrenten", meint Gorr.

Seit dem Trainingsauftakt am 10. Januar schwitzen die HSC-Handballer für das große Ziel Bundesliga-Aufstieg. "Wir haben viel im athletischen Bereich getan, vor allem Kraft und Ausdauer. Die Mannschaft hat das bislang sehr gut gemacht. Sie hat Einsatz und Ehrgeiz gezeigt. Alles sehr positiv", sagt ein zufriedener Coburger Cheftrainer. "Jetzt müssen wir den Turnaround schaffen in Richtung handballerischer Bereich."

Was ihm nicht so geschmeckt hat, ist der Ausfall des Testspiels bei Frisch Auf Göppingen. Der Bundesligist hat die in dieser Woche anberaumte Partie kurzfristig wegen zu vieler Verletzter abgesagt. "Das hat mir nicht gefallen, weil es eine ganz wichtige Einheit unter Wettkampfbedingungen gewesen wäre", sagt Jan Gorr. Ein hochkarätiger Ersatz-Gegner war nicht verfügbar. "Das müssen wir nun kompensieren und werden ein, zwei Mal gegen unsere eigene zweite Mannschaft spielen."

Besonders erfreulich aus Sicht der Coburger Anhänger dürfte sein, dass sich das Lazarett nach der Verletzungsmisere in der Vorrunde lichtet. "Da sieht es ordentlich aus", meint der HSC-Trainer, der bis auf Christoph Neuhold (Bandscheiben-OP), Petr Linhart (Kreuzbandriss) und Philipp Barsties (Karriereende) wieder alle Spieler im Training hat.

Auch Sebastian Weber ist dabei. Der Kreisläufer arbeitet nach einer hartnäckigen und monatelangen Rückenverletzung derzeit an seiner vollständigen Genesung. "Das Wichtigste: Sebastian spielt wieder. Nach der langen Pause hat er aber im handball-spezifischen Bereich noch Nachholbedarf. Wir müssen bei ihm das Spagat hinbekommen zwischen Belastung und nicht zu hohem Pensum", meint Jan Gorr. Ansonsten gebe es aktuell nur kleinere Blessuren zu verzeichnen.

Gute Fortschritte macht die Integration von Neuzugang Patrick Weber. Der Rückraumspieler ist Mitte Januar vom Erstligisten SSG BBM Bietigheim zum HSC gewechselt. Er soll - ausgestattet mit einem Vertrag bis zum Saisonende - helfen, den Ausfall von Neuhold zu kompensieren. "Patrick muss sich erst an unsere Spielsysteme sowohl in der Abwehr als auch im Angriff gewöhnen. Und das von ganz vorne. So etwas geht nicht im Turbo-Schnelldurchgang. Es wird deshalb noch ein wenig dauern, bis er alle Abläufe kennt", sagt Gorr, der aber keine großen Probleme erwartet. "Er ist ein cleverer Kerl."

Was können die Fans des HSC 2000 in der Rückrunde erwarten? "Unsere Jungs werden sich wieder ins Zeug legen. Wir haben uns etwas aufgebaut. Wir befinden uns in einer tollen Situation, stehen auf der zweiten Position. Nun wollen wir den Eintritt in die Rückrunde erfolgreich gestalten", meint Jan Gorr.

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Michael Hager
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Veröffentlicht am:
01. 02. 2019
18:00 Uhr

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Michael Hager

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01. 02. 2019
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