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HSC Coburg

Befreit und entschlossen

Nach dem ersten Auswärtserfolg in der neuen Saison will der HSC 2000 seine Heimserie gegen Ferndorf ausbauen. Sorgen bereitet das Personal am Kreis.



Es ist ein in dieser Saison noch ungewohntes Bild: Im schwarzen Auswärtstrikot feiert das Coburger Team einen Erfolg in der Fremde. Hier genauer gesagt in Dormagen.
Es ist ein in dieser Saison noch ungewohntes Bild: Im schwarzen Auswärtstrikot feiert das Coburger Team einen Erfolg in der Fremde. Hier genauer gesagt in Dormagen.   Foto: Iris Bilek

Coburg - Fünf Siege zieren nach sieben Spieltagen die Bilanz des HSC 2000, das 36:29 am vorigen Freitag in Dormagen war dabei gewiss einer der wichtigeren für Coburg in der noch jungen neuen Handball-Zweitliga-Saison. Nach Niederlagen in Aue und Hüttenberg war es der erste in fremder Halle. Eine Befreiung? Jan Gorr lässt das so stehen. "Man fängt an, sich Sorgen zu machen", gesteht der 41 Jahre alte Trainer von Florian Billek und Co. im Rückblick, "allein schon aus dieser Hinsicht war das sehr wertvoll."

Am Samstagabend nun kann der mittlerweile auf Platz vier vorgerückte, durchaus mit Aufstiegsambitionen ausgestattete HSC (10:4 Punkte) seine bislang makellose Heimbilanz ausbauen. Dem im Weg steht dann der derzeit neuntplatzierte TuS Ferndorf (8:6). Anwurf in der HUK-Arena ist um 19.30 Uhr.

Die von Michael Lerscht trainierten Nordrhein-Westfalen reisen mit zwei Erfolgen im Rücken nach Oberfranken. Vor zwei Wochen gewannen sie mit 24:21 in Lübbecke und vor einer mit 28:23 in Ferndorf gegen Krefeld. Möglicherweise ja auch deshalb betont Jan Gorr, dass der aktuelle Heimlauf seiner Mannschaft keinesfalls selbstverständlich sei, geschweige denn etwas, auf was man sich ausruhen könne: "Wir werden eine ganz große Entschlossenheit zeigen müssen, wenn wir unsere Serie fortsetzen wollen."

Coburgs kommender Gegner war zur Vorsaison aufgestiegen, legte daraufhin die beste Hinrunde eines Aufsteigers seit vier Jahren hin und sicherte sich schlussendlich bereits fünf Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt. Jan Gorr skizziert die derzeitige Situation des TuS so: "Jetzt ist man dabei, ein bisschen zu klettern und den Anschluss nach oben herstellen zu wollen."

Der HSC-Übungsleiter macht im Ferndorfer Spiel eine sehr robust zu Werk gehende Abwehr aus sowie einen Angriff, in dem sich durchaus gute Individualisten fänden. Wie beispielsweise der schwedische Mittelmann Julius Lindskog Andersson, 25. Im Rückraum des TuS findet sich zudem auch ein in Coburg bekanntes Gesicht: Patrick Weber, aktuell mit 26 Toren 33. der Torjägerliste. Der 27-Jährige stand in der vergangenen Rückrunde im Dienst des HSC. Überzeugen konnte er dabei nicht immer - bei Fans war schon auch mal von Flop die Rede.

Ob Weber bei seiner Rückkehr in die HUK-Arena seinem Coburger Namensvetter Sebastian auf der Platte begegnet, ist derweil fraglich. Der Kreisläufer zog sich in Dormagen eine Blessur an der linken Schulter zu. Der Einsatz von Stepan Zeman, ebenfalls am Kreis zu Hause, der schon am vorigen Freitag wegen einer Oberschenkelprellung passen musste, ist sogar noch unwahrscheinlicher.

HSC 2000 Coburg (Aufgebot): Jan Kulhanek, Konstantin Poltrum, Fabian Apfel (?) - Felix Sproß, Maximilian Jaeger, Max Preller (?), Marcel Timm, Sebastian Weber (?), Stepan Zeman (?), Christoph Neuhold, Andreas Schröder, Tobias Varvne, Pontus Zetterman, Girts Lilienfelds, Florian Billek, Lukas Wucherpfennig. - Es fehlt: Jakob Knauer.

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David Büttner

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Veröffentlicht am:
10. 10. 2019
16:48 Uhr

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David Büttner

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10. 10. 2019
16:48 Uhr



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