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HSC Coburg

Blutleerer Auftritt der Coburger Handballer

Das war's! Mit einer herben 23:32-Heimpleite gegen den Tabellenvierten aus Hamm-Westfalen hat der HSC 2000 auch die letzte hauchdünne Chance auf den Bundesliga-Aufstieg vergeben.



Der frühere Coburger Stefan Lex (rechts) - hier im Duell mit Markus Hagelin - erzielte vier Treffer für Hamm.
Der frühere Coburger Stefan Lex (rechts) - hier im Duell mit Markus Hagelin - erzielte vier Treffer für Hamm.  

25.05.2019 - HSC 2000 Coburg - ASV Hamm-Westfalen 23:32 (10:16) - Foto: Henning Rosenbusch

HSC 2000 Coburg - ASV Hamm-Westfalen 23:32 (10:16) Coburg
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Coburg - Enttäuschung, Leere, Ratlosigkeit - der Blick in die Gesichter offenbarte die Gemütslage der Coburger Handballer am Samstagabend schonungslos. Sie hatten eben das Zweitliga-Spiel gegen den ASV Hamm-Westfalen so richtig in den Sand gesetzt. Es war ein Untergang mit Pauken und Trompeten, begleitet von Pfiffen und Buhrufen. Dass die Mannschaft von Jan Gorr nach dem 23:32-Desaster dennoch ihre obligatorische Ehrenrunde drehte, zumindest dafür ist ihr Respekt zu zollen. Allerdings hatte der Großteil der 1834 Zuschauer die HUK-Arena zu diesem Zeitpunkt bereits fluchtartig verlassen. Ein seltener Umstand im Coburger Sporttempel an der Lauterer Höhe.

HSC 2000 Coburg - ASV Hamm-Westfalen 23:32 (10:16)

HSC 2000 Coburg: Jan Kulhanek/Konstantin Poltrum - Markus Hagelin (2), Maximilian Jaeger (1), Lukas Wucherpfennig, Felix Spross (2), Sebastian Weber (1), Florian Billek (8/4), Marcel Timm (1), Jakob Knauer (3), Pontus Zetterman (1), Tobias Varvne (3), Patrick Weber (1), Christoph Neuhold.

ASV Hamm-Westfalen: Felix Storbeck/Oliver Krechel - Lukas Blohme (4), Fabian Huesmann (2/1), Jan Brosch (3), Markus Fuchs (2), David Mirko Spiekermann, Vincent Sohmann (2), Jakob Schwabe (2), Stefan Lex (4), Sören Südmeier (5), Lars Gudat, Vyron Papadopoulos (2), Jan von Boenigk (5).

Schiedsrichter: Adrian Kinzel/Sebastian Grobe (Bochum/Braunschweig).

Zuschauer: 1834.

Zwei-Minuten-Strafen: 3 (Zettermann, Hagelin, Timm) - 2 (Brosch, Fuchs).

Siebenmeter: 4/5 - 1/2.

Spielfilm: 0:4 (9.), 1:4 (9.), 3:6 (15.), 4:10 (20.), 7:12 (25.), 10:16 (Halbzeit), 12:18 (33.), 13:22 (38.), 16:25 (43.), 18:25 (46.), 20:28 (50.), 20:31 (55.), 23:32 (Ende).

 

Nachdem das Spitzenduo Balingen-Weilstetten und Nordhorn-Lingen zuvor seine Begegnungen des drittletzten Spieltages gewonnen hatte, gehörte die Partie des Dritten HSC 2000 gegen den Vierten Hamm zur Kategorie "bedeutungslos". Umso unverständlicher war der von Anfang an hypernervöse und absolut blutleere Auftritt der Coburger. Kein Einsatz, keine Einstellung, keine spielerische Linie - "das war unsere schlechteste Saisonleistung" gab HSC-Trainer Jan Gorr nach der Pleite unumwunden zu.

 

Die Leidensfähigkeit der Coburger Fans wurde vom Anpfiff weg auf die Probe gestellt. Ganze achteinhalb Minuten dauerte es, bis der HSC das erste Tor erzielen und die Anhänger sich setzen konnten. Es war das 1:4 durch Marcel Timm. Als die mit den früheren Coburgern Oliver Krechel und Stefan Lex angetretenen Gäste nach gut 20 Minuten beim 4:10 erstmals mit sechs Toren in Front lagen, gellten die ersten Pfiffe durchs weite Rund. Während die Westfalen, angetrieben vom agilen Sören Südmeier, konzentriert und hochmotiviert zu Werke gingen, klappte beim Gorr-Team so gut wie nichts. Niemand war in der Lage, das Heft in die Hand zu nehmen und dem Spiel der Coburger Struktur zu verleihen.

Das Ergebnis waren unglaublich viele technische Fehler, harmlose Abschlüsse und vergebliche Einzelaktionen - ein Gewürge vom Allerfeinsten. ASV-Torhüter Krechel freute sich jedes Mal diebisch, wenn er einen Wurf seiner früheren Kollegen parieren konnte. Ihm gelang sogar ein Treffer ins leere HSC-Tor. Die Hammer hatten leichtes Spiel, führten zur Pause schon vorentscheidend mit 16:10. Überrascht waren auch die Ex-Coburger Nico Büdel und Tomas Riha sowie der künftige HSC-Spieler Stepan Zeman, die Augenzeugen der katastrophalen Darbietung waren.

Der überglückliche Gästetrainer Kay Rothenpieler hatte später gut lachen: "In den ersten Minuten haben wir den Coburgern schon den Zahn gezogen, vor allem im Rückraum. Sie waren ein bisschen verunsichert. Wir konnten uns dann irgendwann absetzen. Unterm Strich haben wir Coburg gar nicht so richtig ins Spiel kommen lassen." Jan Gorr sah die verschlafene Anfangsphase als Knackpunkt. "Nach dem schlechten Start und dem schlechten Verlauf der ersten Halbzeit haben wir in vielen Situationen den Glauben an uns verloren. So geht das nicht. Wir können deutlich besser spielen", sagte er.

Dass der zuletzt starke Anton Prakapenia mit einem Hexenschuss kurzfristig ausgefallen war, dass Pontus Zetterman seit Wochen mit einer verletzten Schulter aufläuft und dass die wiedergenesenen Tobias Varvne und Christoph Neuhold noch nicht wieder ihr volles Leistungsvermögen erreicht haben, das alles kann keine Entschuldigung sein für die definitiv emotionslose Vorstellung der Coburger. Sie verärgerte nicht nur viele Fans maßlos, sondern trieb auch HSC-Geschäftsführer Michael Häfner die Zornesröte ins Gesicht. "Eine bodenlose Frechheit" schimpfte er und kündigte Konsequenzen an.

Die ersten Fans verließen die HUK-Arena schon in der Halbzeit, vielleicht um sich das zeitgleich stattfindende Endspiel um den deutschen Fußball-Pokal zwischen dem FC Bayern München und RB Leipzig im Fernsehen anzusehen. Jan Gorrs Pausenpredigt fruchtete indessen nicht. Nach dem Wechsel gab es kein Aufbäumen. "Ich erwarte mir von meiner Mannschaft noch mehr Gegenwehr, noch mehr Willen. Da ist der eine oder andere, was Führung betrifft, mehr gefordert", meinte der Coburger Trainer. Seine junge Akteure nahm er explizit in Schutz: "Mit einer Sache möchte ich an dieser Stelle aufräumen: Wenn ein Spieler wie Jakob Knauer, der wirklich ein junger Mann ist und schon viel Verantwortung trägt, Fehler macht, dann wünsche ich mir, dass wir ihn unterstützen, dass wir den Jungen, und davon haben wir einige, den Rücken stärken. Das hat mir heute ein wenig gefehlt."

So dominierte der ASV Hamm auch den zweiten Durchgang nahezu nach Belieben, baute seinen Vorsprung gegen die unterlegenen Gastgeber Tor um Tor aus. Die zaghaften Versuche des HSC, den Rückstand entscheidend zu verkürzen, scheiterten. "In der zweiten Halbzeit haben wir eine Phase gehabt, wo wir ein bisschen müde wurden", sagte Kay Rothenpieler. "Da ist Coburg ein bisschen rangekommen. Dann geben sie uns zwei Bälle nach technischen Fehlern und wir konnten uns wieder absetzen. Das hat uns geholfen, die zweite Luft zu kriegen und wieder Sicherheit zu bekommen."

Die Stimmung in der Halle war gegen Spielende verständlicherweise auf dem Tiefpunkt. Es war eine Mischung aus Verärgerung und Ratlosigkeit, die die Fans teils verstummen ließ, teils aber auch zu Buhrufen animierte. Zumindest gab es bei der mutigen Dankesrunde der Coburger noch vereinzelt Applaus von den Rängen. "Das ist nicht unser Heim-Gesicht gewesen und dementsprechend sind die Jungs in der Kabine niedergeschlagen. Dort haben wir schon über das eine oder andere gesprochen eben", ließ Jan Gorr wissen. "Für uns bleiben jetzt noch zwei Spiele, das nächste ist in Nettelstedt. Da ist nicht viel Zeit, das Spiel zu verdauen. Das war ein herber Rückschlag für uns. Wir wollen das in den beiden letzten Spielen deutlich besser machen."

Autor

Michael Hager
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
25. 05. 2019
23:14 Uhr

Aktualisiert am:
26. 05. 2019
22:42 Uhr

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Michael Hager

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