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HSC Coburg

Das Jaeger-Duell

Die Zwillingsbrüder treffen am Samstag in der HUK-Arena aufeinander. Der HSC Coburg geht als klarer Favorit ins Zweitliga-Spiel gegen die HSG Krefeld.



Felix Jaeger von der HSG Krefeld gastiert mit seinem Team am Samstag beim HSC 2000 Coburg.
Felix Jaeger von der HSG Krefeld gastiert mit seinem Team am Samstag beim HSC 2000 Coburg.   Foto: Noah Wedel, Imago

Coburg - Zusammen mit der kompletten Mannschaft hat Jan Gorr am Mittwochabend das Europameisterschafts-Qualifikationsspiel der DHB-Frauen gegen Weißrussland besucht. "Imponiert hat mir ihre Tempobereitschaft über 60 Minuten, das haben sie durchgezogen", sagt der Cheftrainer des Handball-Zweitligisten HSC 2000 Coburg. Und dann fügt er noch an: "Natürlich gab es vom Gegner nicht so viel Gegenwehr, aber die Deutschen blieben unbekümmert dran."

Qualitäten, die am Samstagabend (Anwurf 19.30 Uhr, HUK-Arena) auch bei seiner Mannschaft gegen den punktlosen Tabellenletzten HSG Krefeld gefragt sein könnten: "Wir wollen grundsätzlich unser Spiel durchziehen und dazu gehört ein hohes Tempo." Und natürlich sei sein Team ebenso Favorit, "schon alleine aufgrund der Tabellenkonstellation." Aber von einer mangelnden Zweitliga-Tauglichkeit, über die im Umfeld des Aufsteigers bereits geunkt wird, will Gorr nichts wissen: "Das macht sie umso gefährlicher."

Krefelds Coach entgegnete der Rheinischen Post um so energischer: "Das ist falsch. Wir haben eine Chance". Sogar in Coburg rechnet sich der Isländer etwas aus, genau wie sein Rechtsaußen Karl Roosna: "Wenn wir bis zur 50. Minute mithalten, ist alles drin." Gorr verweist dagegen auf neu gewonnene Durchschlagskraft im Angriff, mit dem zuletzt überragenden Spanier Toni Sario, der bei der denkbar knappen 29:30- Heimniederlage der Nordrhein-Westfalen gegen Aue zehn Treffer erzielte. HSG-Regisseur Simon Ciupinski hätte schon zuvor konstant stark aufgespielt: "Aber unsere Abwehr hat sich schon bewiesen und dürfte genug Selbstvertrauen getankt haben." Die Gäste agieren mit einer 5-1-Abwehr, eine Seltenheit in dieser 2. Liga, so Gorr, "darauf werden wir uns einstellen müssen."

Ein weiterer Krefelder, "ein Allrounder im Rückraum", den man nicht unterschätzen dürfe, so Gorr, sei Felix Jaeger, der Zwillingsbruder von Max Jaeger, der Coburg am Ende der Saison in Richtung Erlangen verlassen wird. Die beiden sind die Söhne von Gunnar Jaeger, der mit Heiner Brand 1991 den bis dato letzten deutschen Meistertitel für den VfL Gummersbach holte - ein Familientreffen in Coburg also: "Das wird für Max ganz sicher etwas ganz besonderes werden", ist Gorr überzeugt.

Beim HSC sind aller Voraussicht nach alle Spieler einsatzbereit. Girts Lilienfelds ist leicht erkrankt und Andreas Schröder hatte sich in Hüttenberg den Fuß verstaucht, aber bis Samstag sollten beide fit genug sein, hofft Gorr.

Mit Blick auf die hauchdünne Niederlage beim TV Hüttenberg am vergangenen Samstag hatte er ohne diese beiden unter der Woche in kleinen Gruppen trainieren lassen. In der offensiven Zweikampfführung sieht der 41-jährige Mittelhesse derzeit das größte Steigerungspotenzial seiner Mannschaft.

Aufgebot

HSC 2000 Coburg: Jan Kulhanek/Konstantin Poltrum - Felix Sproß, Max Jaeger, Max Preller, Marcel Timm, Sebastian Weber, Stepan Zeman, Christoph Neuhold, Andreas Schröder, Tobias Varvne, Pontus Zetterman, Girts Lilienfelds, Florian Billek, Lukas Wucherpfennig.

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Henning Rosenbusch
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Veröffentlicht am:
27. 09. 2019
00:00 Uhr

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Henning Rosenbusch

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Veröffentlicht am:
27. 09. 2019
00:00 Uhr



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