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HSC Coburg

Das nächste Topspiel

Der HSC 2000 Coburg erwartet am Samstag den viertplatzierten TuS Ferndorf. Die Nordrhein-Westfalen sind die große Überraschung der Saison.



Wie schon in den jüngsten Partien, dürfte auch am Samstagabend auf Seiten der Coburger Zweitliga-Handballer viel von der Leistung von Anton Prakapenia abhängen.	Foto: Henning Rosenbusch
Wie schon in den jüngsten Partien, dürfte auch am Samstagabend auf Seiten der Coburger Zweitliga-Handballer viel von der Leistung von Anton Prakapenia abhängen. Foto: Henning Rosenbusch  

Coburg - Es sind die Wochen der Spitzenspiele für den HSC 2000 Coburg. Nach der 26:31-Niederlage beim HBW Balingen-Weilstetten vom vergangenen Wochenende gastiert am Samstagabend um 19.30 Uhr die Überraschungsmannschaft der 2. Handball-Bundesliga auf der Lauterer Höhe: der vor dem anstehenden 16. Spieltag viertplatzierte Aufsteiger TuS Ferndorf.

Auch Jan Gorr, HSC-Trainer, sagt am Donnerstag, zwei Tage vor der Partie: "Dass Ferndorf nach 15 Spieltagen bei so einer Bilanz steht, davon war nicht auszugehen." Der Aufsteiger sei neben Essen die Überraschung der Saison. Der TuS, in der vergangenen Saison Meister der 3. Liga West, rangiert mit aktuell 21:9 Zählern nur knapp hinter dem Tabellenführer aus Coburg (23:7).

Wie aber lassen sich die Leistungen des Aufsteigers erklären? Mit purer Euphorie? Oder doch mit substanzieller Klasse in der Mannschaft?

"Ich denke, man würde Ferndorf Unrecht tun, das alles nur auf eine Euphorie zu schieben, auch wenn diese sicher einen Teil beiträgt", meint Gorr. Die Nordrhein-Westfalen, die von Michael Lerscht trainiert werden, seien ein extrem giftiger, sehr robuster und diszipliniert spielender Gegner. "Das ist ein gutes Fundament, mit dem die Ferndorfer nahezu jedem Gegner das Leben schwer gemacht haben in dieser Saison", konstatiert Coburgs Übungsleiter. "Sie haben sich diese gute Position durchaus erarbeitet."

Das Spiel des TuS fuße defensiv auf einer robusten 6:0-Deckung in Verbindung mit einer in der Regel guten Torwart-Leistung, führt der 40-Jährige aus. "Gerade an diesen Elementen hatten schon viele Teams in dieser Saison zu knabbern." Im Angriff, so Gorr weiter, profitiere der Tabellenvierte viel von seinen "zwei intelligenten Mittelmännern": dem Kroaten Marijan Basic und dem Schweden Julius Lindskog Andersson. "Mit ihrem Eins-gegen-Eins-Spiel lösen sie viele Situationen aus, die ihre Nebenleute dann in gute Positionen bringen."

Ungeachtet der Klasse, die Gorr dem kommenden Gegner zuspricht, sagt der gebürtige Mittelhesse: "Auf uns wartet eine ambitionierte Aufgabe, ein schwieriges Spiel, aber wir wollen die zwei Punkte holen. Mit Respekt und ohne überheblich zu klingen, nehmen wir die Favoritenrolle daher auch an."

Nicht im Kader des HSC am Samstagabend stehen weiter Florian Billek, Felix Sproß, Lukas Wucherpfennig sowie Sebastian Weber. Bei letzterem sei aktuell zudem noch immer nicht an Handball zu denken, räumt Gorr ein. Markus Hagelin konnte in dieser Woche krankheitsbedingt bislang nicht trainieren, die Chancen für einen Einsatz gegen Ferndorf stünden aber gut.

HSC 2000 Coburg (Aufgebot): Jan Kulhanek, Konstantin Poltrum - Max Jaeger, Marcel Timm, Markus Hagelin (?), Anton Prakapenia, Christoph Neuhold, Tobias Varvne, Pontus Zetterman, Jakob Knauer, Girts Lilienfelds. - Es fehlen: Felix Sproß, Sebastian Weber, Florian Billek, Lukas Wucherpfennig.

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David Büttner

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Veröffentlicht am:
29. 11. 2018
17:52 Uhr

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David Büttner

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