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Topthemen: Vor 40 Jahren in der Neuen PresseBlitzerwarnerGlobe-TheaterHSC 2000 Coburg

HSC Coburg

Der HSC grüßt von ganz oben

Coburg ist nach dem 35:29 über Hamburg Tabellenführer in der 2. Handball-Bundesliga. Der überzeugende Auftritt begeistert die Fans.



Standhaft: Coburgs Stepan Zeman (rechts) im Duell mit dem überragenden HSV-Kreisläufer Niklas Weller.
Standhaft: Coburgs Stepan Zeman (rechts) im Duell mit dem überragenden HSV-Kreisläufer Niklas Weller.  

Coburg - Es war eine besondere Atmosphäre am Samstagabend in der HUK-Arena. Sie war spürbar anders als sonst. Die Anhänger des HSC 2000 Coburg sind in Anbetracht der blütenweißen Heimweste ihres Lieblingsvereins in dieser Saison durchaus erfolgsverwöhnt. Doch diesmal, nach dem 35:29-(18:17)-Erfolg über den HSV Hamburg, schien die Zahl derer mit strahlenden Gesichtern und richtig guter Laune größer zu sein. Es herrschte Party-Stimmung bei Fans, Sponsoren, Funktionären und nicht zuletzt den Spielern. Grund dafür war nicht unbedingt der achte Sieg im achten Heimspiel und die Eroberung der Tabellenführung in der 2. Handball-Bundesliga dank des Essener Patzers am Freitag in Aue. Nein, es war die Art und Weise, wie sich die Mannschaft von Jan Gorr präsentiert hat.

Der Wille zum Erfolg

Einer für alle, alle für einen. Die Coburger glänzten mit individueller Klasse, aber auch mit einer imponierenden mannschaftlichen Geschlossenheit. Jeder Einzelne war hochmotiviert, ausgestattet mit unbändigem Kampfgeist, Einsatz- und vor allem Spielfreude. Das zeigte sich bei nahezu jedem Torjubel. Ob Siegerfaust, ausgebreitete Arme oder der erhobene, hin und her bewegte Zeigefinger des zum wiederholten Mal besten HSC-Torschützen Florian Billek - der Wille zum Erfolg wurde immer wieder sichtbar. Das war auch der Auslöser für den berühmten Funken, der auf die Fans übersprang.

30.11.2019 - HSC 2000 Coburg - HSV Hamburg - Foto: Henning Rosenbusch

HSC 2000 Coburg - HSV Hamburg
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Zumindest die Anhänger des HSC unter den 2833 Zuschauern hatten von Beginn an ihre helle Freude an der Darbietung ihres Teams gegen den HSV Hamburg. In der torreichen und von beiden Seiten schnell geführten ersten Halbzeit beeindruckten die Coburger mit einem sehr variantenreichen Angriffsspiel, mitunter überraschenden Aktionen und schönen Treffern. Dass es zur Pause nur 18:17 stand, lag nicht nur an den agilen Gästen, sondern vor allem an der bis dahin zu laxen Abwehrarbeit der Vestestädter.

Einige Kabinettstückchen

"Der HSV hat es immer wieder geschafft, unsere Deckung auszuspielen beziehungsweise es haben uns immer zehn, 20 Zentimeter zum Kontakt gefehlt", monierte HSC-Cheftrainer Jan Gorr. Vor allem Scharfschütze Jan Forstbauer nutzte das über Halbrechts. Er erzielte die Mehrzahl seiner sieben Treffer in der ersten Hälfte. Ebenfalls nicht in den Griff bekam der HSC den starken Hamburger Kreisläufer Niklas Weller, der sechs Mal vom Punkt erfolgreich war und ansonsten die Anspiele seiner Kollegen in traumwandlerischer Sicherheit in Tore ummünzte. "Deshalb ist ein für unsere Verhältnisse sehr hohes Halbzeitresultat rausgekommen", analysierte der Coburger Coach. "Nach der Pause hat sich das Blatt gewendet. Wir haben eben genau diese Details besser gelöst."

In der zweiten Halbzeit war es vorbei mit der Hamburger Herrlichkeit. Gorr brachte Jan Kulhanek für den glücklosen Torhüter Konstantin Poltrum. Der Routinier führte sich gleich gut ein, parierte mehrere HSV-Würfe und ruckzuck hieß es vorentscheidend 23:17 für die Coburger. Nun stand auch die HSC-Deckung, Die Gäste fanden kaum noch Lösungen und mussten immer wieder Tempogegenstöße hinnehmen. Unter dem Jubel seiner Anhänger, die zahlreiche Kabinettstückchen bewundern konnten, steuerte der HSC mit viel Routine und weiterhin hohem Engagement einem ungefährdeten Heimsieg entgegen. In der Schlussphase erhielt Nachwuchstorwart Fabian Apfel einige Minuten Einsatzzeit. Bei zwei glänzenden Paraden zeigte das Coburger Eigengewächs, dass viel Talent in ihm steckt.

Sonderlob für Schröder

HSV-Trainer Torsten Jansen gratulierte dem HSC zum verdienten Sieg. "Mit der Abwehr war ich in der ersten Hälfte zufrieden. Vorne haben wir immer wieder Lösungen gefunden, um vor allem die Außen ins Spiel zu bringen. Nach der Pause haben wir zu viele technische Fehler gemacht. Eigentlich wollten wir Tempotore machen, das ist uns nicht gelungen." Sein Gegenüber Jan Gorr sprach von einem Duell zweier guter Mannschaften. Ein Sonderlob erteilte er Andreas Schröder. "Gerade am Anfang der zweiten Halbzeit hat er entscheidende Impulse gegeben. Die Deckung hat besser agiert, auch in Verbindung mit Jan Kulhanek, und das hat die Weichen auf Sieg gestellt." Neuhold, Schröder und Zetterman hätten den Ausfall von Tobias Varvne, der Mitte der zweiten Hälfte mit muskulären Problemen vorsorglich aus dem Spiel genommen wurde, gut kompensiert.

Der HSC 2000 Coburg führt die 2. Bundesliga nun an. "Ja, das stimmt", meinte Jan Gorr lachend bei der Pressekonferenz. Er tritt dennoch auf die Euphoriebremse in Anbetracht des Restprogramms in diesem Jahr mit Auswärtsspielen in Bad Schwartau, Essen und Emsdetten. Dazwischen am 14. Dezember steht noch das Derby in der HUK-Arena gegen Rimpar an. "Wir haben eine tolle Ausgangsposition. Es ist aber nur eine Zwischenbilanz. Aber: Wir wollen Platz eins verteidigen mit allem, was wir haben."

Statistik

HSC 2000 Coburg: Jan Kulhanek, Konstantin Poltrum, Fabian Apfel - Max Preller, Max Jaeger (4), Lukas Wucherpfennig, Sebastian Weber, Florian Billek (12/3), Marcel Timm (1), Dino Mustafic, Pontus Zetterman (3), Tobias Varvne (4), Stepan Zeman (3), Andreas Schröder (6), Christoph Neuhold (2).

HSV Hamburg: Mark van den Beucken, Marcel Kokoszka, Aron Rafn Edvardsson - Pelle Leo Fick, Blazenko Lackovic, Leif Tissier (3), Niklas Weller (13/6), Lukas Ossenkopp, Jonas Gertges (2), Marius Fuchs, Philipp Bauer (2), Jan Forstbauer (7), Thies Bergemann (2), Jan Kleineidam.

Schiedsrichter: Jan Lier/Manuel Lier (Korntal-Münchingen/St. Gallen).

Zuschauer: 2833.

Zeitstrafen: 1 (Timm) - 4 (Weller 2, Bauer, Forstbauer).

Spielfilm: 0:1 (1.), 2:1 (4.), 2:2 (5.), 5:2 (7.), Auszeit HSV, 8:5 (13.), 12:9 (19.), 15:12 (23.), 17:15 (27.), 18:16 (28.), 18:17 (30.), Auszeit HSC, 18:17 (Pause) - 19:17 (31.), 22:17 (37.), Auszeit HSV, 23:17 (38.), 29:21 (48.), 32:25 (54.), 34:28 (58.), 35:29 (Ende).

Autor

Michael Hager
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
01. 12. 2019
11:35 Uhr

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Autor

Michael Hager

Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
01. 12. 2019
11:35 Uhr



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