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HSC Coburg

Eine Sache der Integration

Am Media Day des HSC 2000 gibt Coburgs Coach Jan Gorr einen vorderen Tabellenplatz als Saisonziel aus. Ein Neuzugang ist da deutlich optimistischer.



In seinem Element: Jan Gorr während des öffentlichen Trainings nach dem Media Day.	Foto: Henning Rosenbusch
In seinem Element: Jan Gorr während des öffentlichen Trainings nach dem Media Day. Foto: Henning Rosenbusch  

Coburg - Das Organisationsteam des HSC 2000 hatte anbauen müssen im Vergleich zum Vorjahr: Statt einer längeren Tischreihe standen für den diesjährigen Media Day am Freitagnachmittag vier weiße Tische in U-Form im VIP-Bereich der Arena auf der Lauterer Höhe. Irgendwie musste der Handball-Zweitligist seine gleich sieben Neuzugänge inklusive Eigengewächs Fabian Apfel, der jüngst einen Profi-Vertrag erhalten hat, ja fototauglich der Öffentlichkeit präsentieren.

Am Kopf des U, leicht links versetzt sitzend: Jan Gorr, Cheftrainer und Sportlicher Leiter des HSC. Gut erholt habe er sich in der Sommerpause, resümierte der 40-Jährige eingangs seine "kurze freie Zeit". Ganz schnell habe sich sein Blick dann aber wieder nach vorne gerichtet: Die Vorbereitung auf die kommende Saison 2018/19 sei mit gleich sieben Neuen ja schließlich doch ein wenig anders als in den Vorjahren. "Mit vielversprechenden Neuzugängen, die aber nur dann vielversprechend sind, wenn wir sie gut integrieren", wie der Mittelhesse betonte. Darüber hinaus gehe es auch immer darum, Trainingsabläufe zu optimieren, denn: "Stagnation ist Rückschritt." Man habe in vielen Gesprächen entsprechende Schlüsse gezogen. Mit Blick auf die Zielsetzung für die anstehende Saison, äußerte sich Gorr tendenziell vage, jedoch etwas konkreter als Geschäftsführer Michael Häfner. "Fakt ist, dass sich sechs, sieben Teams um die vorderen Plätze streiten werden", prognostizierte er auf genauere Nachfrage. "Plan ist, da dabei zu sein. Es gibt aber ein, zwei Unbekannte, etwa: Wie schnell finden wir zusammen?" Die vergangene Saison beendete Gorrs Team nach dem direkten Wiederabstieg aus der 1. Liga und wechselhaften Leistungen auf der Platte auf Rang vier.

06.07.2018 - Trainingsauftakt des HSC 2000 Coburg - Foto: Henning Rosenbusch

Trainingsauftakt des HSC 2000 Coburg
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Konkurrenten im Kampf um einen vorderen Tabellenplatz dürften für den HSC in der kommenden Saison Mannschaften wie Lübeck-Schwartau, Balingen-Weilstetten, Hüttenberg und Nettelstedt-Lübbecke sein, um nur eine knappe Handvoll zu nennen. "In diesem Pulk wollen wir dabei sein, und wenn wir dann das bessere Ende auf unserer Seite haben: schön." Mit Letzterem dürfte Gorr den langfristig anvisierten Wiederaufstieg meinen.

Die Grundlagen für einen solchen, gilt es nun zu legen, nachdem in den vergangenen Tagen die medizinische Abteilung einen ersten Blick auf die Mannschaft geworfen hat. Natürlich auch auf die Neuzugänge, die am Freitagnachmittag auch den einen oder anderen Satz sagen durften. Dabei stach einer nicht nur optisch hervor: der vollbärtige Weißrusse Anton Prakapenia. Der schickte nämlich gleich eine Kampfansage an die Liga: "Ich glaube, mit dieser Mannschaft können wir in der ersten Liga spielen." An Selbstvertrauen mangelt es also schon mal nicht. Was den Rest angeht: das werden die kommenden Wochen zeigen.

Lesen Sie dazu auch: Alle fiebern der neuen Saison entgegen

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David Büttner

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Veröffentlicht am:
06. 07. 2018
19:34 Uhr

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Jan Gorr Medien und Internet Optimismus
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David Büttner

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Veröffentlicht am:
06. 07. 2018
19:34 Uhr



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