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HSC Coburg

Eine Zeit, um zu wachsen

Der HSC 2000 empfängt am Freitagabend Primus Balingen-Weilstetten. Wie präsentiert sich Coburg in der neuen Rolle als Jäger?



Gerade die Routiniers um (von links) Markus Hagelin, Florian Billek und Sebastian Weber dürften beim HSC gegen den HBW gefragt sein.	Foto: H. Rosenbusch
Gerade die Routiniers um (von links) Markus Hagelin, Florian Billek und Sebastian Weber dürften beim HSC gegen den HBW gefragt sein. Foto: H. Rosenbusch  

Coburg - Seit dem vergangenen Samstagabend ist alles anders für den HSC 2000. Der über Monate Gejagte ist zum Jäger geworden. Die Coburger Zweitliga-Handballer stecken in einer neuen Rolle nach der schmerzlichen Sechs-Tore-Pleite in Hamburg. Fünf Spieltage vor Saisonende hat der abgerutschte Tabellendritte den Aufstieg nicht mehr in eigener Hand. "Das ist eine veränderte Ausgangsposition. Ziel ist es jetzt, uns mit dieser neuen Rolle auseinanderzusetzen und Druck aufzubauen", betont HSC-Trainer Jan Gorr zwei Tage vor dem Gipfeltreffen auf der Lauterer Höhe gegen Spitzenreiter HBW Balingen-Weilstetten. Anwurf am Freitagabend ist um 20 Uhr. "Dafür wäre es natürlich optimal, den Tabellenführer zu schlagen und ihm so auf die Pelle zu rücken."

Dass es ungleich simplere Aufgaben gibt, zeigt unser NP-Vergleich, den die Gäste hauchdünn mit 6:5 für sich entscheiden. Der aber auch eine äußerst knappe Begegnung erwarten lässt. Eine der emotionalen, hitzigen Sorte, prognostiziert Jan Gorr. Ein Alles-oder-Nichts-Spiel für den HSC, falls es noch etwas werden soll mit dem Aufstieg, mag der eine oder andere in Coburg bereits sagen. (Lesen Sie am Donnerstag den ausführlichen Vergleich der zwei Teams in der Print-Ausgabe und im E-Paper der Neuen Presse.)

Gorr sagt: "Wir hatten die ganze letzte Zeit Spiele und das gilt auch für die kommenden, bei denen wir wissen, dass es um jedes Tor, jeden Punkt geht." Zwar habe man diese Aufgaben nicht immer gut gelöst, "aber genau das ist die Zeit, um zu wachsen. So etwas brauchen Spieler und Mannschaften. Wir saugen das auf und versuchen es zu nutzen, um perspektivisch besser zu werden." Letzteres ist aber Zukunftsmusik, für den Moment zählt nur der Freitag.

Und der Fokus auf die "körperlich sehr starke Mannschaft" aus Baden-Württemberg, deren 6:0-Abwehr Coburgs Trainer mit geduldig ausgespielten Angriffen und überlegten Abschlüssen knacken will - und Akzenten im Tempogegenstoß. Aus der Offensiv-Riege des HBW, der ebenfalls auf sein Konterspiel baut, hebt Gorr eine ganze Reihe von Spielern heraus: etwa den für den langzeitverletzten Martin Strobel (Kreuzbandriss) nachverpflichteten Juan Muñoz de la Peña (Rückraum Mitte), René Zobel (Rückraum rechts) oder den Ex-Coburger Romas Kirveliavicius (Rückraum links), der am vorigen Spieltag ein starkes Comeback nach einer Zwangspause gegeben hat.

In einer Partie, die in Gorrs Augen wohl auch über die Tagesform entschieden wird, setzt der 41-Jährige zudem Hoffnungen auf die Unterstützung in mutmaßlich sehr gut gefüllter eigener Halle. Und zwar gerade in Phasen, "in denen es nicht so läuft." Ein weiterer X-Faktor für den HSC könnte der (überraschende) Einsatz zweier Schlüsselspieler sein (Um welche Spieler es sich handelt, lesen Sie am Donnerstag in der Print-Ausgabe und im E-Paper der Neuen Presse.). So oder so wird sich zeigen müssen, wie es um die Qualitäten des HSC in seiner neuen Rolle bestellt ist. Als Jäger.

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David Büttner

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Veröffentlicht am:
08. 05. 2019
17:39 Uhr

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David Büttner

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08. 05. 2019
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