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HSC Coburg

Es geht ums Prestige

Am Samstagabend gastiert die DJK Rimpar in der 2. Handball-Bundesliga zum Derby in Coburg. Jan Gorr möchte auf die zuletzt so starke Abwehrleistung des HSC in Aue aufbauen.



Ob es für (von links) Sebastian Weber, Jakob Knauer und Jan Gorr auch nach dem oberfränkisch-unterfränkischen Derby gegen Rimpar Grund zum Jubel gibt?	Foto: Henning Rosenbusch
Ob es für (von links) Sebastian Weber, Jakob Knauer und Jan Gorr auch nach dem oberfränkisch-unterfränkischen Derby gegen Rimpar Grund zum Jubel gibt? Foto: Henning Rosenbusch  

Coburg - Der direkte Wiederaufstieg ins Oberhaus ist ad acta gelegt, an Motivation dürfte es den Zweitliga-Handballern des HSC 2000 Coburg am Samstagabend dennoch nicht mangeln. Immerhin gastiert am viertletzten Spieltag der Saison 2017/18 die DJK Rimpar auf der Lauterer Höhe. Anwurf zum fränkischen Derby ist um 19.30 Uhr.

Auch Jan Gorr macht im Vorfeld der Partie keinen Hehl aus der herausgehobenen Bedeutung des Vergleichs. In seinem ihm ganz eigenen Sprech: "Diese Spiele haben einen hohen Reiz-Faktor", sagt der Trainer und Sportliche Leiter des HSC. Die Vorfreude sei entsprechend groß. "Hinzu kommt, dass die letzten Derbys aus unserer Sicht nicht so erfolgreich verlaufen sind." Wie etwa bei der 29:31-Niederlage im Hinspiel. "Das ist natürlich ein zusätzlicher Motivationsfaktor."

Darüber hinaus steckt der HSC nach einer starken Rückrunde noch mitten im Rennen um Tabellenplatz drei. Ärgster Konkurrent um den Titel "Best of the Rest" hinter dem Bergischen HC und Bietigheim ist der punktgleiche direkte Verfolger VfL Lübeck-Schwartau. Die Wölfe aus Rimpar rangieren ihrerseits auf Rang sieben, fünf Zähler trennen das Team von Matthias Obinger, das jüngst dem HSC-Schreck Elbflorenz unterlag, vom fränkischen Intimfeind. Die vergangene Saison 16/17 hatte Rimpar noch auf Platz vier beendet - und den Aufstieg so nur um Haaresbreite verpasst.

Was den Spielstil der DJK angeht, betont Jan Gorr den hohen Stellenwert von Emotion und Aggressivität im Auftreten von Rimpar. Gerade in der Defensivarbeit, die sich durch eine 6:0-Abwehr und eine gute Torwartleistung auszeichne. Max Brustmann gehört dabei mit einer Quote von mehr als 35 Prozent gehaltener Bälle zu den Top-Keepern der Liga.

Offensiv, so knüpft Gorr in seiner Kurzanalyse an, setze die DJK auf "ein kollektiv ausgelegtes Spiel." Nichtsdestotrotz würden drei Akteure hervorstechen: Steffen Kaufmann im rechten Rückraum sowie die Spielmacher Patrick Schmidt und Benjamin Herth, dessen sportliche Vita von fünf Auftritten für die Auswahl des Deutschen Handballbunds geschmückt wird. Gerade Letztere gelte es im Auge zu behalten.

Für das eigene Spiel im Angriff fordert Gorr eine Mischung aus Raffinesse, Cleverness und Zweikampfstärke. Defensiv zähle es, den zuletzt "positiven Abwehr-Trend" aus Aue (nur 19 Gegentore) zu bestätigen.

Inwieweit Gorrs Vorgaben von seinen Spielern umgesetzt werden können, wird sich aber erst noch zeigen müssen. Mittlerweile kommt es nämlich einer glatten Untertreibung gleich, dem HSC Verletzungssorgen zu attestieren. Neben den bisherigen Ausfällen Neloski, Linhart, Wetzel, Lilienfelds, Barsties und Kulhanek hat es nun auch Lukas Wucherpfennig getroffen. Der Rechtsaußen landete beim seinem Auftritt für den HSC II in Liga drei unglücklich auf der rechten Schulter und zog sich dabei eine Teilverletzung der Sehne zu. Er wird gegen Rimpar fehlen. Wohl mit im Kader sein wird hingegen Florian Billek, der unter der Woche an einem grippalen Infekt laborierte.

"Es ist klasse, welche Leistungen meine Truppe Woche für Woche trotz der Verletzungen bringt", konstatiert Jan Gorr. "Nun werden wir wieder auf die Probe gestellt."

Aufgebot

HSC 2000 Coburg: Oliver Krechel/Patryk Foluszny - Markus Hagelin, Felix Sproß, Dominic Kelm, Sebastian Weber, Stefan Lex, Benedikt Kellner, Jakob Knauer, Florian Billek (?), Till Riehn, Tobias Varvne, Romas Kirveliavicius. - Verletzt: Jan Kulhanek, Marko Neloski, Petr Linhart, Tom Wetzel, Girts Lilienfelds, Philipp Barsties, Lukas Wucherpfennig.

Programm

Samstag, 12. Mai:

19:00 HC Rhein Vikings - HSG Nordhorn-L.

19:00 HBW Balingen-W. - Wilhelmshaven

19:30 Vfl Eintracht Hagen - HSG Konstanz

19:30 HSC Coburg - DJK Rimpar Wölfe

19:30 HCE Dresden - EHV Aue

 

Sonntag, 13. Mai:

16:30 VfL Lübeck-Schw. - Bergischer HC

17:00 TuSEM Essen - ASV Hamm-W.

17:00 Eintracht Hildesheim - HG Saarlouis

17:00 Dessau-Roßlau - ThSV Eisenach

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David Büttner

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Veröffentlicht am:
11. 05. 2018
18:28 Uhr

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David Büttner

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11. 05. 2018
18:28 Uhr



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