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HSC Coburg

HSC 2000 gelingt die Revanche

Die Coburger Zweitliga- Handballer bezwingen TuSEM Essen am Freitag auswärts mit 32:26. Das Team von Jan Gorr dreht gegen Spielende auf.



HSC-Kapitän Sebastian Weber setzt sich in dieser Szene am Kreis unter anderem gegen Luca Witzke (rechts) durch und erzielt eines seiner an diesem Abend fünf Tore beim Coburger 32:26-Erfolg in Nordrhein-Westfalen.	Fotos: Iris Bilek
HSC-Kapitän Sebastian Weber setzt sich in dieser Szene am Kreis unter anderem gegen Luca Witzke (rechts) durch und erzielt eines seiner an diesem Abend fünf Tore beim Coburger 32:26-Erfolg in Nordrhein-Westfalen. Fotos: Iris Bilek   » zu den Bildern

Essen/Coburg - Der HSC 2000 bleibt im Aufstiegsmodus: Die Coburger Zweitliga-Handballer haben am Freitagabend einen letztlich doch recht ungefährdeten Erfolg in Essen gefeiert und damit Revanche für die bittere Niederlage im Hinspiel genommen. Nach der Schlusssirene hieß es 32:26 (14:13) zugunsten des Teams von Trainer Jan Gorr. Für den TuSEM, der lange Tuchfühlung gehalten hatte, war es die vierte Niederlage in Serie.

Coburg war - anders als bei vielen Spielen in diesem Kalenderjahr - sofort zur Stelle und erwischte einen guten Start in die Partie. Dies war Jan Kulhanek im Tor zu verdanken, der einige Paraden zeigte. Vorne suchten seine Mitspieler nach spielerischen Lösungen und hatten damit Erfolg. Immer wieder machten sie eine Lücke in der Essener Abwehr auf, die mehrmals nur noch auf Kosten eines Strafwurfes eingreifen konnte. Zudem legten die Coburger eine bemerkenswerte Konterstärke aufs Parkett, allen voran in Person von Florian Billek, der vier der ersten sieben HSC-Tore markierte. Nach acht Minuten steigerte sich aber auch Sebastian Bliß im TuSEM-Tor und Essen konnte selbst mit Kontern verkürzen.

Im Gegensatz zur ersten Spielphase bauten die HSCler nun vermehrt Fehler in ihr Angriffsspiel ein. Doch hinten konnten sie sich auf teils herausragende Paraden von Kulhanek verlassen, der sogar einen Wurf frei vom Kreis, der im oberen Bereich des Tores landen sollte, mit dem Fuß parierte. Das war Ausgangspunkt dafür, dass sich Coburg erneut absetzte. Drei HSC-Tore in Folge sorgten erst einmal dafür, dass Coburg durchatmen konnte - zumindest kurzzeitig. Denn wie schon zehn Minuten zuvor schmolz der Vorsprung dahin, auch wegen diskussionswürdigen Zeitstrafen gegen Markus Hagelin und Jakob Knauer.

Anschließend beendete Coburg dann aber seine vierminütige torlose Phase. Doch während zwischen der 20. und 22. Minute drei Tore gelangen, konnte der HSC bis zum Seitenwechsel dann eben nur noch diesen einen Treffer erzielen. Essen holte mit teils sehenswerten Anspielen an den Kreis Tor um Tor auf, auch, weil Coburg vorne jetzt zu überhastet abschloss, nicht auf die klare Chance wartete. Als Essen kurz vor dem Pausenpfiff auf dem Weg zum Ausgleich war, fing der HSC den Konter ab und leitete den Gegenangriff ein. Doch Maximilian Jaeger brachte den Ball unter Bedrängnis nicht an Bliß vorbei.

Dafür schaffte Essen gleich nach Wiederanpfiff den Ausgleich. Es entwickelte sich jetzt ein ähnliches Spiel wie im Oktober in Coburg. Der HSC hatte aber mit der weit vorgezogenen 5:1-Deckung Probleme, sah mehrmals mögliche Lücken nicht. Die Option zum 15:18 wurde durch einen Ballverlust vergeben. Aber die Coburger behaupteten immer ihren knappen Vorsprung. Sehenswert der Treffer zum 17:19, als Tobias Varvne und Pontus Zetterman Doppelpass spielten und danach der Weg zum Tor frei war.

Abschütteln ließ sich Essen, anders als im ersten Durchgang, zunächst aber nicht. Immer wieder wurde Tim Zechel am Kreis gesucht. Was beim HSC nun ein bisschen fehlte, war die spielerische Linie der Anfangsphase, aber da gab es ja noch Konstantin Poltrum im Tor. Gerade als sich sein Team wieder einmal auf drei Tore abgesetzt hatte, parierte er einen Strafwurf. Dies war die Initialzündung für eine glänzende HSC-Schlussphase. Allerdings verpasste es Coburg erst einmal, noch mehr Treffer zwischen sich und den Gegner zu bringen. Möglichkeiten gab es dafür einige, weil Kulhanek im Tor sich wieder steigerte.

Mit einem verheißungsvollen Vier-Tore-Vorsprung ging es für den HSC dann in die Schlussphase. Und anders als in einigen Phasen zuvor, blieben Billek und Co. konzentriert. Essen suchte sein Glück in der Flucht nach vorne, doch mehrmals vertändeln die Hausherren in der Hektik den Ball. Das nutzte Coburg, um sich entscheidend abzusetzen.

"Wir sind gut gestartet, sind gute erste und zweite Wellen gelaufen. Dann kommen wir mit dem Kreisläufer nicht so zurecht, wie wir das vor dem Spiel besprochen hatten. Da hätten wir konsequenter sein müssen", analysierte HSC-Kreisläufer Marcel Timm nach der Begegnung. "Konsti bringt uns mit dem parierten Siebenmeter dann auf den richtigen Weg. Dann stand die Abwehr auch wieder richtig gut. Daraus resultierten wie am Anfang Tempogegenstöße und zweite Wellen. So kommt dann das doch noch deutliche Ergebnis zustande."

Statistik

HSC 2000 Coburg: Jan Kulhanek, Konstantin Poltrum - Markus Hagelin, Maximilian Jaeger (4 Tore), Lukas Wucherpfennig (1), Felix Sproß (1), Sebastian Weber (5), Anton Prakapenia (6), Florian Billek (6/4 Siebenmeter), Marcel Timm, Jakob Knauer (3), Pontus Zetterman (4), Tobias Varvne (1), Patrick Weber (1).

TuSEM Essen: Sebastian Bliß, Julian Borchert - Noah Beyer (6/4), Jonas Ellwanger (3), Luca Witzke (2), David Cyrill Akakpo (2), Dennis Szczesny (3), Carsten Ridder (2), Justin Müller (2), Lucas Firnhaber (1), Malte Seidel, Felix Klingler, Tom Skroblien, Tim Zechel (5).

SR: Maike Merz/Tanja Schilha.

Spielfilm: 1:2 (3.), 1:4 (6.), 2:6 (9.), 4:7 (14.), 6:8 (17.), 8:10 (20.), 8:13 (23.), 11:13 (26.), 11:14 (27.), 13:14 (Halbzeit), 14:14 (31.), 15:17 (35.), 18:19 (39.), 18:20 (41.), 20:23 (45.), 21:23 (48.), 21:25 (50.), 23:27 (53.), 23:29 (55.), 24:31 (59.), 26:32 (Ende).

Zuschauer: 1905.

Siebenmeter: 4/5 - 4/4.

Strafminuten: 2 - 8.

Autor

Ralph Bilek
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
05. 04. 2019
22:04 Uhr

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Ralph Bilek

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05. 04. 2019
22:04 Uhr



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