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HSC Coburg

HSC zwingt Rimpar in die Knie

Nach dem knappen Sieg in Großwallstadt entscheidet Coburg auch das zweite fränkische Derby für sich. Nach einem Fünf-Tore-Rückstand dreht das Team von Jan Gorr die Partie.



Drei Paraden in den letzten fünf Minuten: HSC-Torhüter Jan Kulhanek hielt den Coburger Sieg in einer packenden Schlussphase gegen Rimpar fest.	Mehr Bilder: www.np-coburg.de Foto: Henning Rosenbusch
Drei Paraden in den letzten fünf Minuten: HSC-Torhüter Jan Kulhanek hielt den Coburger Sieg in einer packenden Schlussphase gegen Rimpar fest. Mehr Bilder: www.np-coburg.de Foto: Henning Rosenbusch  

Coburg - Der HSC 2000 Coburg nimmt weiterhin Kurs auf die 1. Handball-Bundesliga. Das Team von Jan Gorr gewann am Sonntagabend gegen die DJK Rimpar Wölfe am Ende verdient mit 24:20. In der HUK-Arena sahen 2601 Zuschauer ein emotionsgeladenes Derby gegen den benachbarten Rivalen aus Unterfranken. Nach einem zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Rückstand kurz nach Wiederbeginn drehten die Vestestädter auf und fuhren den zweiten Sieg des Wochenendes ein. Bereits am Freitag behauptete sich Coburg mit 31:30 in Großwallstadt.

Gegen die Wölfe aus Rimpar war den Coburgern zunächst der Rückenwind aus dem ersten Spiel des Wochenendes anzumerken. Nach nicht einmal einer Minute brachte Florian Billek sein Team per Siebenmeter-Lupfer über Gäste-Torhüter Max Brustmann in Front. Nach einer Kulhanek-Parade schlug ein Hammer von Anton Prakapenia unhaltbar im Rimparer Tor ein - 2:0 für den HSC. Die Gorr-Schützlinge agierten unaufgeregt und warteten in der Offensive geduldig auf ihre Chancen. Ebenso konzentriert präsentierten sich die Gäste. In den Anfangsminuten zeigten die beiden Schiedsrichter bei jedem DJK-Angriff Zeitspiel an. Die gute HSC-Deckung - allen voran mit Markus Hagelin und Anton Prakapenia im Mittelblock - packte beherzt zu und bot den Unterfranken kaum Lücken an. "Genau das war der Plan. Defensiv sicher stehen und vorne überlegt spielen. Aber in der ersten Halbzeit war es sehr schwer", sagte Prakapenia nach der Partie, der an diesem Tag einer der besten in Gelb-Schwarz war.

28.04.2019 - HSC Coburg - Rimpar - Foto: Henning Rosenbusch

Nachschlag: HSC - Rimpar
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HSC Coburg - Rimpar
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HSC Coburg - Rimpar
HSC Coburg - Rimpar
HSC Coburg - Rimpar
HSC Coburg - Rimpar
HSC Coburg - Rimpar

Erste Gästeführung

Denn die Gäste ließen sich nicht abschütteln, es entwickelte sich ein enges Spiel. Nach dem 6:6 in der 16. Minute gingen die Spieler von Coach Matthias Obinger kurz danach erstmals in Führung. Markus Hagelin sah die erste Zeitstrafe der Partie, Rimpar nutzte die Überzahl und traf zum 7:8. Wenig später lief Florian Billek alleine auf Max Brustmann im DJK-Tor zu, fand im schnell reagierenden Gästekeeper aber seinen Meister. Kurz vor der Pause griff Rimpar tief in die Trickkiste und traf erst per Kempa-Trick und danach nach einem Gegenstoß. Julian Sauer fing im Fallen einen langen Ball und verwertete diesen sehenswert im vollen Lauf noch in der Luft. Sauer trat sieben Sekunden vor der Halbzeit-Sirene erneut in Erscheinung, als er nach einem Fehler im HSC-Angriff per Gegenstoß auf 9:13 stellte.

"Zur Pause sah Rimpar schon wie der Derbysieger aus", sagte Jan Gorr und fügte an: "Aber in der Mannschaft steckt echt viel Substanz." Doch kurz nach Wiederbeginn zog Rimpar gar auf fünf Tore davon. Danach zeigten die Hausherren aber eindrucksvoll, was sie im Stande sind zu leisten. Der bestens aufgelegte Defensiv-Verbund der Gelb-Schwarzen verteidigte konzentriert und zwang Rimpar zu Fehlern. Nach nur zehn Minuten in Halbzeit zwei war die Gästeführung dahin. Ein Prakapenia-Strich sorgte für das 15:15 in der 40. Minute.

Eine packende Schlussphase bahnte sich an. Eine erneute Kulhanek-Parade sowie ein Treffer von Felix Sproß ebneten den Weg zur Coburger Führung. Es ging hin und her, kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Fünf Minuten vor Schluss war beim 20:20 der Spielausgang völlig offen. Niemand auf der Lauterer Höhe ahnte zu diesem Zeitpunkt, dass den Gästen kein Treffer mehr gelingen sollte. Jan Kulhanek brachte die Unterfranken mit drei Paraden in den Schlussminuten zur Verzweiflung. "Die Abwehr hat auch hervorragend gearbeitet, das war enorm wichtig für uns", betonte der HSC-Torhüter.

Die Defensive ließ nichts mehr zu - in der gesamten zweiten Halbzeit kassierte Coburg lediglich sieben Gegentore. Vorne drehte Anton Prakapenia auf, bediente Maximilian Jaeger auf Außen mit einem feinen Anspiel, und traf selbst zum 22:20. Mit einem demonstrativen Jubel vor der Gästebank wusste der Weißrusse um die Bedeutung des Treffers kurz vor Schluss. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende herrschte bereits Party-Stimmung in der HUK-Arena. Prakapenia ließ noch einen Treffer folgen, die Rimparer waren endgültig geschlagen. "Ich bin 30 Jahre alt, da muss ich Verantwortung übernehmen", erklärte er kurz nach Spielende.

Den Schlusspunkt setzte Felix Sproß (24:20). Danach feierte die Coburger Mannschaft zusammen mit den Fans die starke Aufholjagd und den eindrucksvollen Derby-Sieg. Kreisläufer Marcel Timm ließ es sich nicht nehmen, über das Hallenmikrofon ein "Humba" anzustimmen.

Statistik

HSC 2000 Coburg: Jan Kulhanek/Konstantin Poltrum - Markus Hagelin, Maximilian Jaeger (5), Lukas Wucherpfennig (1), Felix Sproß (4), Sebastian Weber (1), Anton Prakapenia (6), Florian Billek (4/3), Marcel Timm, Jakob Knauer (1), Pontus Zetterman (2).

DJK Rimpar Wölfe: Andreas Wiesner/Max Brustmann - Dominik Schömig (2), Lukas Böhm (1), Felix Karle, Patrick Gempp (3), Patrick Schmidt (1), Steffen Kaufmann (3), Lukas Siegler (3), Philipp Meyer, Max Bauer, Michael Schulz, Fin Backs, Benedikt Brielmeier, Benjamin Herth (1), Julian Sauer (6).

Schiedsrichter: Julian Köppl/Denis Regner. - Zuschauer: 2601. - Zeitstrafen: 2/5.

Spielfilm: 2:0, 3:1, 4:3, 5:5, 6:6, 7:8, 7:10, 8:11, 9:13 (Halbzeit), 9:14, 11:15, 13:15, 15:15, 17:17, 19:19, 20:20, 22:20, 24:20.

Autor
Pascal Grosch

Pascal Grosch

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Veröffentlicht am:
28. 04. 2019
20:32 Uhr

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Pascal Grosch

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Veröffentlicht am:
28. 04. 2019
20:32 Uhr



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