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HSC Coburg

Heimsieg zum Saisonabschluss?

Der HSC 2000 Coburg empfängt am Samstag in der 2. Handball-Bundesliga den bereits abgestiegenen Dessau-Roßlauer HV. Die Mannschaft von Jan Gorr will die Spielzeit auf Rang drei beenden.



HSC-Trainer Jan Gorr (Bildmitte) stellt sein Team in einer Auszeit neu ein.	Foto: Henning Rosenbusch
HSC-Trainer Jan Gorr (Bildmitte) stellt sein Team in einer Auszeit neu ein. Foto: Henning Rosenbusch  

Coburg - 37 Saisonspiele in der 2. Handball-Bundesliga sind absolviert, der Kräfteverschleiß im Lager der HSC-Profis macht sich bemerkbar. "Zum Ende der Runde sind alle ziemlich beansprucht. Da müssen wir die Belastung gut dosieren", erklärt Jan Gorr. Der Coach des HSC 2000 Coburg (3. Platz/53:21 Punkte) nahm am Dienstag mit seinen Profis die Vorbereitung auf das letzte Saisonspiel auf. Gegner am Samstag um 18 Uhr ist in der HUK-Arena der Dessau-Roßlauer HV (18./24:50).

"Das ist eine recht robust auftretende Mannschaft", führt Jan Gorr aus. Das Team überzeuge sowohl durch gute Arbeit im Kollektiv, als auch durch die besonderen Leistungen einiger Akteure. "Mit Daniel Zele und Johannes Wasielewski entwickeln sie aus der zweiten Reihe einiges an Durchschlagskraft", lobt der HSC-Übungsleiter den Rückraum der Gäste.

Dass der Dessau-Roßlauer HV bereits seit einigen Wochen abgestiegen ist, spielt für den 41-Jährigen indessen für die Partie am Samstag keine Rolle. "Dessau war vor der Saison kein Abstiegskandidat. Verletzungen und einige Ausfälle haben das Team dann etwas zurückgeworfen", erläutert Gorr. Unabhängig von der Situation der Gäste aus Sachsen-Anhalt, ist die Marschrichtung für den HSC 2000 klar. "Ein Erfolg wäre wichtig. Gerade weil wir im letzten Heimspiel in allen Bereichen nicht das zeigen konnten, was wir uns vorgenommen hatten." Der gebürtige Hesse meint die schwache Vorstellung seiner Mannschaft beim 23:32 gegen den ASV Hamm-Westfalen.

Im jüngsten Auswärtsspiel gegen TuS Nettelstedt-Lübbecke habe sein Team jedoch eine "hervorragende Leistung" gezeigt, freut sich Gorr und hofft auf eine Fortsetzung gegen Dessau-Roßlau. "Wir haben uns für die beiden letzten Spiele viel vorgenommen." Zusammen mit den Fans in Gelb-Schwarz will der Zweitligist, der keine Chance mehr auf den Sprung ins Handball-Oberhaus hat, einen Heimsieg einfahren. Selbst bei einem Unentschieden hätte der HSC Platz drei sicher. Der berechtige zwar nicht zum Aufstieg, könne sich aber dennoch sehen lassen. Jan Gorr spricht in diesem Zusammenhang von einem "Gütesiegel" der HSC-Saison.

Fraglich ist derzeit noch ein Einsatz von Anton Prakapenia. Der Weißrusse laboriert nach wie vor an einer Rückenverletzung. "Es sieht schon besser aus. Wir müssen aber abwarten", sagt sein Trainer. Außerdem ist aktuell unklar, ob Patrick Weber im letzten Saisonspiel des HSC zur Verfügung steht. "Er hat sich in Nettelstedt eine Verletzung an der Wurfhand zugezogen."

Weber wird den HSC verlassen, ebenso wie Markus Hagelin und Petr Linhart. Alle drei werden nach der Partie gegen Dessau-Roßlau verabschiedet. Der Handball-Zweitligist will die Saison am Samstag zusammen mit seinen Anhängern ausklingen lassen. Das Fan-Fest vor der Arena startet bereits ab 16.30 Uhr.

HSC 2000 Coburg (Aufgebot): Jan Kulhanek, Konstantin Poltrum - Felix Sproß, Max Jaeger, Marcel Timm, Sebastian Weber, Markus Hagelin, Anton Prakapenia (?), Christoph Neuhold, Patrick Weber (?), Tobias Varvne, Jakob Knauer, Florian Billek, Lukas Wucherpfennig. - Es fehlen: Petr Linhart, Pontus Zetterman.

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Pascal Grosch

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Veröffentlicht am:
06. 06. 2019
15:20 Uhr

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Pascal Grosch

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Veröffentlicht am:
06. 06. 2019
15:20 Uhr



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