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HSC Coburg

Hochklassiges Spitzenspiel ohne Sieger

Der HSC 2000 Coburg und Balingen-Weilstetten trennen sich 28:28 (17:17) im Spitzenspiel der 2. Liga. Über 3000 Zuschauer erleben eine atemberaubende Partie in der Arena.



Coburgs Anton Prakapenia (links) wird von Juan Morales vom HBW Balingen attackiert.	Foto: Henning Rosenbusch
Coburgs Anton Prakapenia (links) wird von Juan Morales vom HBW Balingen attackiert. Foto: Henning Rosenbusch  

Der HSC 2000 Coburg hat sich am Freitagabend im Spitzenspiel der 2. Handball-Bundesliga ein Unentschieden erkämpft. Gegen Spitzenreiter HBW Balingen-Weilstetten hieß es am Ende 28:28. In der HUK-Arena sahen 3002 Zuschauer eine hochklassige Begegnung, die hielt, was sie im Vorfeld versprochen hatte. „Es war ein Spiel, in dem beide Teams unfassbar viel eingebracht haben, das von Spannung und Dramaturgie gelebt hat. Es waren 60 hervorragende Minuten“, sagte Coburgs Trainer Jan Gorr nach der Partie.

HSC 2000 Coburg – HBW Balingen-Weilstetten 28:28 (17:17). Nach der deutlichen Niederlage gegen Hamburg schickte Coburgs Coach Gorr zunächst Florian Billek, Pontus Zetterman, Felix Sproß, Sebastian Weber, Anton Prakapenia und Maximilian Jaeger auf die Platte. Im Tor stand Konstantin Poltrum. Die etatmäßige Nummer eins, Jan Kulhanek, hatte sich im Training eine Platzwunde an der rechten Hand zugezogen und musste mit zwei Stichen genäht werden. Gleich nach wenigen Momenten traf der frühere Coburger Romas Kirveliavicius für die Gäste zur Führung, die Anton Prakapenia sogleich egalisierte. Sein Wurf krachte an die Unterkante der Latte und von dort ins Balinger Gehäuse. Rene Zobel hämmerte den Ball danach kompromisslos ins rechte obere Eck und Oddur Gretarsson stellte gar auf 1:3 in den Anfangsminuten. Balingen-Weilstetten präsentierte sich hellwach und suchte den schnellen Abschluss. Kirveliavicius bediente Marcel Niemeyer am Kreis, der zur Drei-Tore-Führung für den HBW traf.

 

Erst danach kamen die Coburger auf Touren und konnten sich Stück für Stück herankämpfen (5:6, 8. Minute). Felix Sproß versuchte als Ersatz für den verletzten Spielmacher Tobias Varvne im Offensivspiel des HSC Akzente zu setzen. Nach genau zehn Minuten Spielzeit gingen die Hausherren zum ersten Mal in Führung. Pontus Zetterman fand mit seinem Anspiel Sebastian Weber am Kreis, der Torhüter Mrkva im Fallen keine Abwehrchance ließ. Immer wieder fanden die Coburger die Lücke in der gegnerischen Abwehr, um Kreisläufer Sebastian Weber in Szene zu setzen. So auch in der 17. Minute, als der HSC-Kapitän nach erneut feinem Pass zum 11:9 erfolgreich war. Nach einem Siebenmeter-Lupfer von Florian Billek zogen die Gastgeber gar auf 12:9 davon. Es entwickelte sich ein hart umkämpftes Spiel. Zwei strittige Schiedsrichter-Entscheidungen gegen Coburg führten dazu, dass die Gäste sich besser zurechtfanden und den Ausgleich zum 14:14 schafften. Beide Abwehrreihen gingen engagiert zu Werke und packten beherzt zu, sodass jeder Treffer hart erarbeitet war. Mit 17:17 ging es in die Pause.

 

Wie schon zu Beginn der Partie erwischte der Tabellenführer der 2. Bundesliga auch den besseren Start in die zweite Hälfte. Nach wenigen Minuten stand es 17:19. Florian Billek hielt Coburg mit einem Lupfer über Keeper Mrkva im Spiel und steuerte kurze Zeit später alleine auf den Balinger Torhüter zu, der den Wurf des HSC-Rechtsaußen an die Innenseite des Pfostens lenkte. Den Abpraller wollte Florian Billek und das Coburger Fanlager im Tor gesehen haben, doch die Unparteiischen entschieden auf „kein Tor“. Im Anschluss lieferten sich beide Teams einen packenden Fight. Erneut Billek war es, der einen Siebenmeter eiskalt im rechten oberen Eck zum 21:22 verwandelte. Felix Sproß hatte die Chance zum Ausgleich, traf allerdings nur den Pfosten. Gästespieler Lars Friedrich tankte sich durch die Coburger Defensive und erzielte für Balingen-Weilstetten wieder eine Zwei-Tore-Führung. Coburg gab aber nicht auf, vor allem Patrick Weber lief in der Schlussphase heiß und übernahm Verantwortung wie bei seinem Treffer zum 24:25 nach 52 Minuten.

 

Keine der beiden Mannschaften gönnte sich eine Ruhephase, es ging hin und her. Anton Prakapenia donnerte den Ball danach aus dem Rückraum ins Gästetor (25:25), allerdings verletzte sich der Weißrusse bei dieser Aktion und humpelte zur Bank. Nachdem die Baden-Württemberger erneut in Front gegangen waren, stellte Patrick Weber wieder auf 26:26. Vier Minuten waren noch zu spielen, der Ausgang der Partie völlig offen. Balingen setzte sich wieder mit einem Tor ab, Patrick Weber antwortete mit einem Strich in den Torwinkel. Romas Kirveliavicius traf und Coburgs Trainer Jan Gorr nahm eine Auszeit. 1:10 Minuten waren noch zu absolvieren. Der HSC versuchte im Angriff alles, fand aber keine Lücke. Die Schiedsrichter zeigten Zeitspiel an, Coburg kam aber nicht zum Abschluss. Mit der letzten Angriffsaktion war es wieder Patrick Weber, der 15 Sekunden vor dem Ende das 28:28 erzielte. Die gelb-schwarzen Fans waren aus dem Häuschen, der Punktgewinn war zum Greifen nahe. Gästetrainer Jens Bürkle nahm nun noch einmal eine Auszeit. Die Coburger Defensive stand allerdings sicher, der letzte Wurf von Romas Kirveliavicus wurde in der gelben Wand vor dem Tor von Konstantin Poltrum entschäft, sodass es bei der letztlich verdienten Punkteteilung in der HUK-Arena blieb.

 

 

Statistik:

HSC 2000 Coburg: Jan Kulhanek, Konstantin Poltrum – Markus Hagelin, Maximilian Jaeger 3, Lukas Wucherpfennig, Felix Sproß 1, Sebastian Weber 6, Anton Prakapenia 6, Florian Billek 6/5, Marcel Timm 1, Jakob Knauer 1, Pontus Zetterman, Patrick Weber 4, Christoph Neuhold.

 

HBW Balingen-Weilstetten: Tomas Mrkva, Vladimir Bozic – Rene Zobel 3, Marcel Niemeyer 3, Romas Kirveliavicius 3, Matthias Flohr 1, Jannik Hausmann 1, Gregor Thomann, Lars Friedrich 3, Tim Nothdurft, Benjamin Meschke, Oddur Gretarsson 8/4, Juan de la Pena 2, Jona Schoch 4, Diogo Oliveira, Lukas Saueressig.

 

Schiedsrichter: Colin Hartmann, Stefan Schneider.

Zuschauer: 3002.

Siebenmeter: 5/5 – 4/4.

Zeitstrafen: 4 – 3.

Spielfilm: 0:1, 1:2, 1:4, 2:5, 4:6, 6:6, 7:7, 9:8, 10:9, 12:9, 13:10, 14:11, 14:13, 15:15, 17:17 (Halbzeit), 19:19, 19:20, 20:22, 22:23, 23:24, 25:25, 26:26, 27:27, 28:28 (Ende).

 

 

10.05.2019 - Handball: Coburg- Balingen-Weilstetten - Foto: Henning Rosenbusch

HSC Coburg - Balingen-Weilstetten
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Handball: Coburg- Balingen-Weilstetten
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Autor

Pascal Grosch
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
10. 05. 2019
21:42 Uhr

Aktualisiert am:
10. 05. 2019
23:08 Uhr

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Autor

Pascal Grosch

Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
10. 05. 2019
21:42 Uhr

Aktualisiert am:
10. 05. 2019
23:08 Uhr



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