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HSC Coburg

Selbstbewusst nach Mittelhessen

Die Coburger Handballer reisen am Samstag zum TV Hüttenberg. Nach zwei Heimsiegen am Stück geht das Gorr-Team mit breiter Brust in die Partie.



Lief gegen Gummersbach erneut zur Höchstform auf: HSC-Torhüter Jan Kulhanek.
Lief gegen Gummersbach erneut zur Höchstform auf: HSC-Torhüter Jan Kulhanek.   Foto: Henning Rosenbusch

Coburg - Mission erfüllt. Vor dem Gastspiel des VfL Gummersbach in Coburg wies HSC-Trainer Jan Gorr auf die besonderen individuellen Stärken der Nordrhein-Westfalen hin. "Unsere Aufgabe wird es sein, die Top-Individualisten des VfL zu bändigen", sagte der 41-Jährige zwei Tage vor der Partie. Und in der Tat lösten seine Schützlinge jene Aufgabe besonders gut. Mit 31:26 behielt der HSC 2000 schließlich die Oberhand und wies den erstmals seit 53 Jahren in der zweiten Liga spielenden Traditionsverein in die Schranken.

Kartenverkauf startet

Ab sofort gibt es Tickets für die restlichen Heimspiele des HSC 2000 Coburg in diesem Jahr. Karten für die Begegnungen in der 2. Handball-Bundesliga sind in der Geschäftsstelle der Neuen Presse, Steinweg 51, erhältlich.

 

Heimspiele im Überblick

Samstag, 28. September, um 19.30 Uhr gegen HSG Krefeld

Samstag, 12. Oktober, um 19.30 gegen TuS Ferndorf

Samstag, 2. November, um 19.30 Uhr gegen ASV Hamm-Westfalen

Samstag, 16. November, um 19.30 Uhr gegen ThSV Eisenach

Samstag, 30. November, um 19.30 Uhr gegen HSV Handball Hamburg

Samstag, 14. Dezember, um 19.30 Uhr gegen DJK Rimpar Wölfe.

Doch gerade am Anfang sah es nicht danach aus. "Vor allem in der ersten Viertelstunde hat man die Gummersbacher Klasse gesehen", sagt Jan Gorr, "aber wir haben dann relativ schnell unseren Weg gefunden. Die Mannschaft hat das richtig gut gemacht", lobt er sein Team. In der Abwehr habe der HSC die gegnerischen Schützen "unter Stress gesetzt" und auch Jan Kulhanek im Tor sei sofort zur Stelle gewesen.

 

Kurz nach der Pause führte Coburg bereits mit acht Toren, dennoch war Gorr klar, dass es noch einmal eng werden könnte. "Gummersbach ist dann auf vier Tore herangekommen, das war eine kritische Phase. Die Halle war dann sehr leise. Da wünsche ich mir noch mehr Heimspielatmosphäre."

Dennoch reichte es für den HSC zum Sieg. Ein Fingerzeig an die Konkurrenz um die vorderen Plätze in Liga zwei? "Wir machen das nicht für die Konkurrenz, sondern für uns. Wir hatten mit Nettelstedt und Gummersbach zwei sehr anspruchsvolle Heimspiele und haben beide gewonnen." Gerade die jüngsten Erfolgserlebnisse seien wichtig für das Selbstvertrauen.

Nun geht es am Samstag ins mittelhessische Hüttenberg - zur alten Wirkungsstätte von Jan Gorr. "Ich freue mich natürlich, wieder in die Heimat zu kommen, auch wenn es nur kurz ist." Der HSC-Übungsleiter war insgesamt sieben Jahre in Hüttenberg tätig, hat noch viele Kontakte zum Klub. "Zeitlich wird es sehr knapp. Im Mittelpunkt steht natürlich die Begegnung. Aber für das eine oder andere Gespräch bleibt sicher noch Zeit", betont er.

Der TV (3:5 Punkte) steht derzeit auf Rang 14, dem ersten Abstiegsplatz, und konnte nach dem Auftaktsieg zu Hause gegen Konstanz nicht mehr gewinnen. Zwei Niederlagen und ein Remis waren die Folge. Vor heimischem Publikum ist das Team von Coach Frederick Griesbach aber noch ungeschlagen. Gorr zufolge herrsche im Hüttenberger Sportzentrum eine "intensive Stimmung", was auch der kleinen Halle mit einer Zuschauerkapazität von 1450 geschuldet sein dürfte. Zum Vergleich: In der HUK-Arena auf der Lauterer Höhe finden mehr als doppelt so viele Fans Platz.

Die Hüttenberger Mannschaft schätzt Gorr als sehr abwehrstark ein. "Sie spielen eine 3:2:1-Verteidigung. Das ist etwas, was Hüttenberg von den anderen Mannschaften so ein bisschen unterscheidet", erläutert Gorr die Spielweise der Hessen.

Der HSC 2000 reist als Tabellenvierter (6:2 Punkte) an. Anwurf der Partie am Samstag ist um 19.30 Uhr. Sportdeutschland.tv überträgt live aus dem Sportzentrum. Für beide Teams ist es jedoch nicht das erste Aufeinandertreffen der neuen Zweitliga-Saison. Bereits in der Vorbereitung standen sich der HSC und der TV beim Linden-Cup gegenüber. Damals hatten die Coburger mit dem 30:27-Erfolg das bessere Ende für sich. "Das war ein interessanter Vergleich. Beide Teams haben sich aber seitdem weiterentwickelt. Das eine oder andere aus der Partie wird man sich aber sicherlich nochmal anschauen und für das Spiel am Samstag mitnehmen können."

Gorr wird beim Gastspiel in Mittelhessen auf Max Preller verzichten müssen. Der 19-Jährige laboriert noch an den Folgen einer Verletzung aus dem Spiel der HSC-Reserve aus der Vorwoche. Dort war Preller mit dem Kopf bei einer Gegenstoßaktion gegen die Wand hinter dem Tor geprallt. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Lukas Wucherpfennig. Der Rechtsaußen kann derzeit krankheitsbedingt nicht trainieren. "Ich bin aber optimistisch, dass es für Samstag reicht", sagt sein Coach.

HSC 2000 Coburg (Aufgebot): Jan Kulhanek, Konstantin Poltrum - Felix Sproß, Maximilian Jaeger, Marcel Timm, Sebastian Weber, Stepan Zeman, Christoph Neuhold, Andreas Schröder, Tobias Varvne, Pontus Zetterman, Girts Lilienfelds, Florian Billek, Lukas Wucherpfennig (?). - Es fehlen: Jakob Knauer (langzeitverletzt) und Max Preller.

Autor
Pascal Grosch

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Veröffentlicht am:
19. 09. 2019
15:36 Uhr

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Pascal Grosch

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Veröffentlicht am:
19. 09. 2019
15:36 Uhr



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