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HSC Coburg

Zeigt Coburg eine Reaktion?

Eine Woche nach dem desolaten Auftritt gegen Hamm-Westfalen reist der HSC 2000 zum TuS N-Lübbecke. Auf dem Spiel steht auch Platz drei.



Florian Billeks skeptischer Blick in dieser Szene ließ erahnen, was er vom Spiel seiner Mannschaft am vorigen Samstag hielt.	Foto: Henning Rosenbusch
Florian Billeks skeptischer Blick in dieser Szene ließ erahnen, was er vom Spiel seiner Mannschaft am vorigen Samstag hielt. Foto: Henning Rosenbusch  

Coburg - Knapp eine Woche nach der Heimpleite gegen Hamm-Westfalen und einen Tag vor dem letzten Auswärtsspiel der Saison für seine Mannschaft hat sich an Jan Gorrs Meinung zum 23:32 am vergangenen Samstag wenig geändert: "Das war die schlechteste Leistung der Saison, da gibt es kein Drumherumreden", sagt der Trainer und Sportliche Leiter des HSC 2000. Mit der Niederlage verspielten die Coburger Zweitliga-Handballer gleichzeitig auch die letzte klitzekleine theoretische Chance, vielleicht doch noch aufzusteigen. Platz eins und zwei sind für den HSC (51:21 Punkte) zwei Spieltage vor Saisonende nun nicht mehr zu erreichen. Vielmehr müssen Sebastian Weber und Co. sogar noch um Rang drei fürchten. Einzig die schlechtere Tordifferenz hält den punktgleichen ASV Hamm-Westfalen noch auf Abstand im Vorfeld des Coburger Gastspiels beim TuS N-Lübbecke (6., 43:29). Anwurf in der Merkur Arena in Lübbecke ist am Samstagabend um 18 Uhr. Das Internetportal Sportdeutschland.TV überträgt die Partie live.

"Wir möchten mit couragierten Leistungen in den letzten zwei Spielen den Eindruck vom Spiel gegen Hamm revidieren. Das ist die Erwartungshaltung", gibt Gorr vor. Der blutleere Auftritt am vorigen 35. Spieltag hatte nicht wenige HSC-Anhänger geradezu fassungslos zurückgelassen. Und auch die Aussicht, die Spielzeit 2018/19 immerhin noch auf Rang drei zu beschließen, spielt für den 40-Jährigen "eine persönlich große Rolle. Weil das zahlenmäßig dokumentieren würde, was meine Mannschaft geleistet hat."

Dafür braucht es aber wohl schon fast einen Erfolg beim sechstplatzierten TuS, der als Topfavorit in die Saison gestartet war, dies aber eigentlich zu keinem Zeitpunkt bestätigen konnte. An der reinen individuellen Qualität dürfte es dabei kaum gelegen haben. Jan Gorr hebt in diesem Zusammenhang etwa Dener Jaanimaa (Rückraum rechts), Lukasz Gierak (Rückraum Mitte) oder Valentin Spohn (Rückraum links) hervor und ist sich sicher: "Der TuS wird sich zerreißen." Immerhin ist die Partie am Samstag auch dessen letztes Heimspiel der Saison.

Der HSC wird in Lübbecke ohne Pontus Zetterman antreten. Der 25 Jahre alte Schwede laboriert bereits seit Februar an einer Schulterverletzung am Wurfarm. Mit Blick auf die kommende Saison wird er in dieser Spielzeit nicht mehr zum Einsatz kommen. Man hat sich für einen konservativen Behandlungsansatz entschieden. Auch hinter Anton Prakapenia (Rücken) sowie Markus Hagelin (Schulter) stehen Fragezeichen. Es könnte also personell eng werden im Coburger Mittelblock.

HSC 2000 Coburg (Aufgebot): Jan Kulhanek, Konstantin Poltrum - Felix Sproß, Maximilian Jaeger, Marcel Timm, Sebastian Weber, Markus Hagelin (?), Anton Prakapenia (?), Christoph Neuhold, Patrick Weber, Tobias Varvne, Jakob Knauer, Florian Billek, Lukas Wucherpfennig.

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David Büttner

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Veröffentlicht am:
31. 05. 2019
15:26 Uhr

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David Büttner

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Veröffentlicht am:
31. 05. 2019
15:26 Uhr



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