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HSC Coburg

Zwei Punkte zum Geburtstag?

HSC-Trainer Jan Gorr wird am Samstag 41. Am selben Tag hat Coburgs Handball- Zweitligist um 19.30 Uhr den TV Emsdetten auf der Lauterer Höhe zu Gast.



In seinem Element: Jan Gorr stellt seine Mannschaft in einer Auszeit neu ein. Foto: Henning Rosenbusch
In seinem Element: Jan Gorr stellt seine Mannschaft in einer Auszeit neu ein. Foto: Henning Rosenbusch  

Coburg - Ja, es war ein Spieltag fast wie gemalt für den HSC 2000, dieser 27. in der 2. Handball-Bundesliga. Erst, am vorigen Freitag, die 17:24-Auswärtspleite des unmittelbaren Verfolgers Nordhorn-Lingen. Dann, am Samstag, der eigene letztlich recht ungefährdete 31:28-Sieg in Hagen.

Drei Punkte vorne ist das Team von Jan Gorr nun wieder vor dem ersten Nichtaufstiegsplatz im Vorfeld des kommenden Heimspiels am Samstagabend um 19.30 Uhr gegen Emsdetten. Und das, obwohl auch beim Tabellenzweiten Coburg seit Wochen längst nicht alles so traumwandlerisch läuft, wie es über weite Strecken der Hinrunde der Fall war.

So verschlief der HSC auch in Hagen ein wenig die Anfangsphase und musste einem Rückstand hinterhereilen. Keinesfalls zum ersten Mal in diesem Kalenderjahr. Bei der Niederlage in Wilhelmshaven am vorvergangenen Spieltag etwa war es nicht anders.

Irgendwo exemplarisch für die derzeitigen Probleme des HSC steht Rechtsaußen Florian Billek. Coburgs noch immer bester Werfer (112 Tore) ist nicht in Bestform, wirkt nicht sonderlich präsent, zeigt ungewohnte Schwächen im Abschluss. Folgerichtig steht vermehrt "Ersatz" Lukas Wucherpfennig auf der Platte - und der 23-Jährige macht seine Sache gut.

Dass Co-Kapitän Billek aktuell möglicherweise auch ein wenig mit dem Selbstvertrauen hadert, darauf ließ eine Situation im Spiel gegen Hagen schließen. Der 30-Jährige überließ die Siebenmeter bereits nach einem Fehlversuch, der an der Latte landete, seinem "Ersatz" Wucherpfennig. Ein Vorgang mit Seltenheitswert. Man darf entsprechend gespannt sein, wie sich der eigentlich unangefochtene Rechtsaußen nun im Rückspiel gegen den TV Emsdetten präsentiert. Gute Erinnerungen an das von Daniel Kubes trainierte Team müsste der extrovertierte Coburger ja haben, genau wie der gesamte HSC 2000. Im Hinspiel überrollten die Vestestädter die Hausherren nämlich regelrecht. 35:21 (19:8) hieß es Mitte September zugunsten des Teams von Trainer Jan Gorr.

"Es war das Spiel der Saison, bei dem in allen Bereichen nahezu alles funktioniert hat", sagt der Mittelhesse rund sechseinhalb Monate später. Beim Kontrahenten sei jedoch auch das Gegenteil der Fall gewesen. Und so scheint das Spiel aus der Vorrunde auch eher ein Muster ohne Wert für den Samstag in der HUK-Arena. Angesprochen auf die Stärken des Tabellenelften, der zuletzt Coburg-Bezwinger Wilhelmshaven mit 38:30 die Grenzen aufzeigte, führt Gorr zwei Punkte an. Punkt eins: eine "unglaubliche Präzision in den Spielhandlungen." Und Punkt zwei: "drei individuell herausragende Leute."

Konkret meint der Sportliche Leiter und Trainer in Personalunion mit letzterem Mittelmann Merten Krings ("Er ist in jeder Situation gefährlich"), Rückraum-Schütze Janko Bož ovic ("Er macht aus zehn Metern Tore") sowie Kreisläufer André Kropp ("Ein sehr kompakter Spieler"). Die drei zusammen nennt Gorr "irgendwo das Herzstück von Emsdetten".

Personell gibt es beim HSC derweil wenig Neues zu vermelden. Neben dem langzeitverletzten Christoph Neuhold fehlt wohl auch Marcel Timm weiter, der nach abgeschlossener Reha in dieser Woche aber wieder langsam in die handballspezifische Belastung gegangen ist.

Mit einem Sieg gegen Emsdetten würden Florian Billek und Co. übrigens nicht nur Platz zwei untermauern, sondern auch ihrem Trainer ein ganz besonderes Geschenk machen. Der feiert am Samstag nämlich seinen 41. Geburtstag. Einen speziellen Wunsch habe er nicht, bis auf diesen vielleicht: "Wenn wir mit unseren Fans ein schönes Spiel erleben könnten". Oder vielleicht ja gar den nächsten Spieltag fast wie gemalt für den HSC 2000.

HSC 2000 Coburg (Aufgebot): Jan Kulhanek, Konstantin Poltrum - Felix Sproß, Max Jaeger, Sebastian Weber, Markus Hagelin, Anton Prakapenia, Patrick Weber, Tobias Varvne, Pontus Zetterman, Jakob Knauer, Florian Billek, Lukas Wucherpfennig, Dominic Kelm.

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David Büttner

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Veröffentlicht am:
28. 03. 2019
17:40 Uhr

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David Büttner

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28. 03. 2019
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