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Regionalsport

Ben Ruckdäschel holt Bayern-Titel

Das Toptalent vom DAV Coburg gewinnt den Landeswettkampf der Jugend im Klettern. Antonia Horbaschek überzeugt mit Rang 6.



Antonia Hobaschek, auf dem linken Bild an der beeindruckenden 18 Meter hohen Augsburger Wettkampfwand im Finale der C-Jugend, und Ben Ruckdäschel (auf dem rechten Foto vorneweg kletternd), zeigten in Reihen des DAV Coburg glänzende Leistungen beid er "bayerischen".	Fotos: Bernd Leuthäusser
Antonia Hobaschek, auf dem linken Bild an der beeindruckenden 18 Meter hohen Augsburger Wettkampfwand im Finale der C-Jugend, und Ben Ruckdäschel (auf dem rechten Foto vorneweg kletternd), zeigten in Reihen des DAV Coburg glänzende Leistungen beid er "bayerischen". Fotos: Bernd Leuthäusser   » zu den Bildern

Augsburg/Coburg - Die bayerische Kletter-Jugend durfte am vergangenen Wochenende den ersten Wettkampf seit Beginn der Corona-Krise austragen. Daher ging die Reise diesmal ohne die vorher übliche Qualifikationsserie direkt zu den Landesmeisterschaften ins Leistungszentrum nach Augsburg.

Hygiene-Auflagen

Unter konsequenter Einhaltung eines ausgeklügelten Hygienekonzepts und ohne Publikum rangen 200 Kinder und Jugendliche um die Titel in den verschiedenen Altersklassen. Erfolgreich dabei auch die Talente der Sektion Coburg des Deutschen Alpenvereins (DAV). Allen voran der elfjährige Ben Ruckdäschel, der einen Favoritensieg landete.

Coburger Trio

Am Samstag waren zunächst die Mädchen und Jungen der Altersklassen C (Jahrgänge 2011, 2012) und D (2009, 2010) an der Reihe. Das stärkste Starterinnenfeld stellten die Mädchen der C-Jugend, und da wa-ren gleich drei Coburgerinnen dabei. Sie durften sich zunächst an den beiden sehr anspruchsvollen Qualifikations-Routen versuchen. Aus der Addition der Platzierungen in der Quali wurden dann die zehn Finalistinnen ermittelt.

Starke Leistungen

Talitha Thierfelder und Ida Böck zeigten starke Leistungen und konnten sich im Mittelfeld auf den Plätzen 18 und 15 einreihen. Für die Wertung zählt die erreichte Höhe beziehungsweise der letzte erreichte Griff. Bei Ida Böck waren das Griff 30 in Route 1 (gesamt 44 Griffe) und Griff 28 in Route 2 (gesamt 46 Griffe). Antonia Horbaschek konnte sich nach einem etwas verkorksten Go in Route 1 mit einer Superleistung in Route 2 gerade noch so ins Finale schieben. Nach den tollen Ergebnissen im Vorjahr, da noch bei der D-Jugend, hatte das Coburger Team durchaus schon auf diesem Finalplatz spekuliert.

Bis Griff 53

Im Finale lief es dann für Antonia Horbaschek richtig gut: Erst an Griff 53 von 66 musste sie loslassen. Mit dieser tollen Vorstellung konnte sie sich auf den sechsten Platz vorschieben.

Bei den Jungen der D-Jugend ging der Meistertitel, wie erwartet, nach Coburg. Ben Ruckdäschel ließ an keiner Stelle Zweifel aufkommen. Beide Qualifikations-Routen und die Final-Route bezwang der Favorit souverän und in keiner der Routen gab es weitere Tops.

Konkurrenz aus Bayreuth

Wobei auch der ebenfalls elfjährige Jan Luca Schuck aus Bayreuth sehr beeindruckende Leistungen zeigte. Die Wettkämpfe werden künftig für Ben Ruckdäschel kein Selbstläufer bleiben. Im kommenden Jahr wird es sicher richtig spannend, wenn es in der C-Jugend wieder gegen etwa gleichstarke Mitstreiter geht. Man kennt sich, trainiert zusammen und trifft sich auch zum Fels-Klettern.

Mit Problemen

Am zweiten Wettkampftag lief es für die beiden Coburger Starterinnen Kathi Ruckdäschel (Jugend B) und Antonia Müller (Jugend A) nicht so gut wie bei den Jüngeren. Während Antonia Müller in der Jugend A mit einem tollen Go in Route 1 ihre persönlichen Erwartungen sicher erfüllte und nach dem weniger geglückten Versuch in Route 2 nur knapp hinter den Finalplätzen landete, lief es bei Kathi Ruckdäschel (Jugend B) in der ersten Quali-Route schlecht. Da hat die "Auf-den-Punkt-Konzentration", vielleicht auch aufgrund der sehr niedrigen Startnummer, nicht gepasst und es war für ihre Verhältnisse viel zu früh Schluss.

Gute Fels-Saison als Trost

Die solide Leistung in Route 2 konnte das nicht mehr ausgleichen und das erhoffte Finale musste für sie ausfallen. Doch Kathi Ruckdäschel tröstet sich mit einer wirklich sehr erfolgreichen Fels-Saison und hofft auf eine, hoffentlich wieder umfangreichere, Wettkampfserie 2021.

Autor

Bernd Leuthäusser
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Veröffentlicht am:
15. 09. 2020
23:04 Uhr

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Autor

Bernd Leuthäusser

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Veröffentlicht am:
15. 09. 2020
23:04 Uhr



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