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Coburger Heimserie reißt

Die HSC-Reserve verliert gegen Erlangen-Bruck mit 28:29 (12:16) Toren. Der Abstand zur Tabellenspitze in der Handball-Bayernliga der Männer beträgt nun schon fünf Punkte.



Coburgs Dominik Bühler erzielt hier einen seiner insgesamt drei Treffer gegen den TV Erlangen-Bruck.	Foto: Iris Bilek
Coburgs Dominik Bühler erzielt hier einen seiner insgesamt drei Treffer gegen den TV Erlangen-Bruck. Foto: Iris Bilek  

Coburg - Trotz einer kämpferisch großartigen Leistung hat sich die Reserve des HSC 2000 Coburg in dieser Saison erstmals vor eigener Kulisse geschlagen geben müssen. Die Mannschaft verlor am Sonntag das Duell der Handball-Bayernliga gegen Drittliga-Absteiger TV Erlangen-Bruck unglücklich mit 28:29 Toren. Die Coburger behielten zwar ihren vierten Rang, haben aber bereits fünf Zähler weniger als die nunmehr allein führende TG Landshut.

HSC 2000 Coburg II - TV Erlangen-Bruck 28:29 (12:16). Am Ende war es für die Coburger eine ernüchternde Niederlage. Aufgrund der Steigerung in der zweiten Halbzeit hätten sie zumindest ein Remis verdient gehabt, was aber letztlich die schlechte Wurfausbeute verhinderte.

Die Gäste übernahmen vom Anpfiff weg die Initiative und erzielten nach 44 Sekunden das 0:1. Auch nach der ersten HSC-Führung (5:4/12.) durch den unermüdlich rackernden Dino Mustavic kam keine Ruhe ins HSC-Spiel. Die Auszeit von Coburgs Trainer Ronny Göhl nach dem 5:7 brachte nichts und die Brucker zogen innerhalb von fünf Minuten auf 6:11 davon. Zu allem Überfluss verlor Coburg nicht nur Ferdinand Schmitt bereits nach knapp 10 Minuten, sondern kurz darauf auch noch Benjamin Bayer wegen einer Verletzung, deren Schwere per ärztlicher Untersuchung noch festgestellt werden muss. Coburg fing sich zwar wieder, konnte aber trotz spielerischem Aufwind nicht verkürzen.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit kam der HSC zunächst nicht in die Spur (13:18). Doch ein herrliches Kreistor von Dominik Bühler nach gekonntem Zuspiel und der zweite von Torwart Fabian Apfel gehaltene Strafwurf gaben den Startschuss zur Coburger Aufholjagd. Die HSCler bekamen nun ihren ehemaligen Mitspieler Christoph Härtl (sechs Tore) und auch Christian Eichhorn (9) ganz gut in den Griff und bliesen zum Gegenangriff. Sie waren ebenbürtig. Nach schönen Spielzügen sowie Toren von Bühler (2), Knauer (3) und Wolf waren sie beim 19:20 am Drücker und standen kurz vor der Wende im Spiel. Am Ende waren es einige spektakuläre Paraden des Brucker Torhüters Philippe Golla, die den Gästen den hauchdünnen Erfolg bescherten.

"Schade, dass wir verloren haben. Wir haben uns das aber selbst zuzuschreiben", sagte HSC-Trainer Ronny Göhl, der vor allem die mangelnde Chancenverwertung kritisierte. "Wir müssen diese Woche wieder arbeiten, damit wir am Sonntag im Heimspiel gegen Anzing wieder eine bessere Leistung abrufen. Das wirft uns in unserem Ziel natürlich ganz schön zurück, aber daran muss man wachsen."

Der sechsfache Coburger Torschütze Niklas Knauer übte Selbstkritik. "Wir sind am Anfang schlecht ins Spiel gekommen, haben viele freie Bälle verworfen und viele vermeidbare Fehler gemacht." In der zweiten Halbzeit hätte sein Team aber alles rein gehauen und sich zurück ins Spiel gekämpft. "Dass wir dann am Ende verlieren, ist schade. Aber auf die gezeigte Kampfkraft in der zweiten Halbzeit lässt sich trotzdem aufbauen."

Statistik

HSC Coburg II: Fabian Apfel, Tim Titze (Tor); Max Preller (4), Marvin Munoz (2), Ferdinand Schmitt (1 - in der 9. Minute verletzt ausgeschieden), Benjamin Beyer, Luis Neumann, Nikola Franke, Jonathan Rivera (1), Dino Mustafic (5), Dominik Bühler (3), Niklas Knauer (6/2), Rick Harder, Andreas Wolf (6/1).

Autor

Erich Bilek
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Veröffentlicht am:
13. 01. 2020
16:44 Uhr

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Erich Bilek

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Veröffentlicht am:
13. 01. 2020
16:44 Uhr



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