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Das Zauberwort heißt Geduld

Der HSC 2000 Coburg empfängt am Samstag den EHV Aue. Trainer Jan Gorr baut auf eine stabile Defensive - und hofft auf die Rückkehr von Abwehrchef Markus Hagelin.



Coburgs Markus Hagelin verpasste aufgrund von Fersenproblemen beide Partien nach der WM-Pause. Ob der Kreisläufer gegen den EHV Aue am Samstag dabei sein kann, entscheidet sich kurzfristig.	Fotos: Henning Rosenbusch
Coburgs Markus Hagelin verpasste aufgrund von Fersenproblemen beide Partien nach der WM-Pause. Ob der Kreisläufer gegen den EHV Aue am Samstag dabei sein kann, entscheidet sich kurzfristig. Fotos: Henning Rosenbusch  

Coburg - Nach der deutlichen Niederlage seines HSC 2000 im Spitzenspiel der 2. Handball-Bundesliga gegen Nordhorn-Lingen begab sich Jan Gorr auf Fehlersuche. Coburgs Coach hatte die Gründe für das 21:29 schnell ausgemacht. "Im Angriff waren wir nicht effektiv, nicht zwingend genug." 21 eigene Treffer seien einfach zu wenig. Seit Montagnachmittag bereitet der HSC-Übungsleiter seine Schützlinge auf die nächste Partie vor. Gegner am Wochenende in der heimischen HUK-Arena ist der EHV Aue. "Wir haben die Partie gegen Nordhorn in einer Videoanalyse aufgearbeitet. Vor allem auf der Zusammenarbeit lag der Schwerpunkt in dieser Trainingswoche."

Mit dem Erzgebirgischen Handballverein (EHV) stellt sich am Samstag um 19.30 Uhr der Tabellenzehnte in Coburg vor. "Es ist eine Mannschaft, die unglaublich effektiv in ihren Aktionen ist. Aue spielt deutlicher flotter als in den letzten Jahren", warnt der 40-Jährige vor unangenehmen Gästen. "Sie spielen eine gute Saison", betont Jan Gorr. Das Team von Trainer Stephan Swat steht mit 22:22 Punkten im gesicherten Mittelfeld der 2. Bundesliga. Dabei hatte es zu Saisonbeginn nicht nach einer sorgenfreien Spielzeit für die Sachsen ausgesehen. Nur ein Sieg aus den ersten sieben Spielen gelang dem EHV, danach ging es allerdings bergauf. Aues derzeitige Bilanz: neun Erfolge, neun Niederlagen, vier Unentschieden.

Anders als der HSC 2000 musste Aue nach der WM-Pause noch keine Niederlage einstecken. Beim TSV Bayer Dormagen erkämpfte sich das Swat-Team ein Remis, danach bezwang der EHV zu Hause Wilhelmshaven. Für die Coburger steht nach dem 37:22-Kantersieg gegen die Rhein Vikings eben jenes 21:29 bei der HSG Nordhorn-Lingen zu Buche. Die Marschroute für Partie drei im Jahr 2019 ist klar. "Es ist ein wichtiges Spiel, bei dem wir in die Erfolgsspur zurückkehren wollen. Darüber hinaus möchten wir gerne unsere gute Bilanz zu Hause fortsetzen."

In bisher elf Begegnungen in der laufenden Saison auf der Lauterer Höhe setzte sich der HSC zehnmal durch. Nur die Partie gegen Essen ging knapp verloren. Damit die Coburger am Samstag Heimsieg Nummer elf bejubeln können, ist Jan Gorr zufolge ein Faktor entscheidend. "Wir brauchen eine stabile Defensive, die vor allem geduldig ist." Aue werde auf die richtige Situation im Angriff warten. "Vor allem Eric Meinhardt und Benas Petreikis erspähen die Lücken in der gegnerischen Abwehr sehr gut", lobt Coburgs Trainer die beiden Spielmacher der Sachsen.

Mit Blick auf die eigenen Offensivbemühungen ist für Jan Gorr ebenfalls klar, was sein Team gegen Aue besser machen muss als noch zuletzt in Lingen. "Wir müssen mehr Effektivität im Angriff zeigen. Darauf legen wir besonders Wert", sagt der gebürtige Hesse. Dass in spielerischer Hinsicht auf seine Mannschaft eine ähnliche Begegnung wie im Emsland zukommt, glaubt der Trainer der Vestestädter hingegen nicht. "Aue kommt im Angriff eher über das Kollektiv. Nordhorn besticht eher durch ihre Shooter aus der zweiten Reihe", macht Gorr deutlich. Ob der HSC-Coach gegen das Team aus dem Erzgebirge wieder auf seinen Abwehrchef Markus Hagelin bauen kann, ist derzeit noch offen. "Er hat noch nicht im handballerischen Bereich trainiert", erläutert Gorr am Donnerstagvormittag. Am Nachmittag werde man jedoch einen Versuch wagen, den Schweden handballerisch zu belasten. "Hinter seinem Einsatz steht ein Fragezeichen."

HSC 2000 Coburg (Aufgebot): Jan Kulhanek, Konstantin Poltrum - Felix Sproß, Max Jaeger, Marcel Timm, Sebastian Weber, Markus Hagelin (?), Anton Prakapenia, Patrick Weber, Tobias Varvne, Pontus Zetterman, Jakob Knauer, Florian Billek, Lukas Wucherpfennig. - Es fehlen: Christoph Neuhold, Petr Linhart.

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Pascal Grosch

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Veröffentlicht am:
21. 02. 2019
16:20 Uhr

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21. 02. 2019
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