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Friesen verkauft sich teuer

Den Frankenwäldern fehlt gegen den Spitzenreiter ATSV Erlangen das Quäntchen Glück. Die Partie in der Fußball-Landesliga endet 1:3.



Friesens Marcel Lindner (rechts) nutzte in der 61. Minute eine kleine Unaufmerksamkeit der Erlangener Abwehr (links Kevin Guerra) und überraschte den Gästetorhüter mit einem Abschluss aufs kurze Eck zum zwischenzeitlichen 1:1.	Foto: Heinrich Weiß
Friesens Marcel Lindner (rechts) nutzte in der 61. Minute eine kleine Unaufmerksamkeit der Erlangener Abwehr (links Kevin Guerra) und überraschte den Gästetorhüter mit einem Abschluss aufs kurze Eck zum zwischenzeitlichen 1:1. Foto: Heinrich Weiß  

Friesen - Der SV Friesen hat am Samstag im Heimspiel der Fußball-Landesliga Nordost gegen Spitzenreiter ATSV Erlangen mit 1:3 (0:1) den Kürzeren gezogen.

Der SVF hatte nach der desolaten Leistung beim VfL Frohnlach am vergangenen Wochenende einiges wieder gut zu machen. Mit Erlangen gab jedoch der souveräne und bislang unbesiegte Tabellenführer im Frankenwaldstadion seine Visitenkarte ab, sodass Friesen sich eigentlich nicht unbedingt etwas Zählbares ausrechnen konnte. Am Ende hätten die Flößer jedoch aufgrund ihres großen Einsatzes und Kampfgeistes sogar ein Unentschieden erreichen können. Hierzu fehlte am Ende das nötige Quäntchen Glück.

Dass sich mit dem ATSV Erlangen die erwartet starke Mannschaft präsentieren würde, sah man bereits nach wenigen Spielminuten bestätigt, als zunächst Kulabas von der Strafraumgrenze abziehend den Ball gegen die Querlatte donnerte und wenig später Glasner nach schönem Steilpass das Friesener Gehäuse nur knapp verfehlte. Danach kehrte etwas Ruhe ins Spiel ein, bis der ATSV Erlangen in der 25. Minute durch einen von Kevin Guerra getretenen Freistoß etwas glücklich in Führung ging, nachdem der Ball unmittelbar vor dem Friesener Keeper aufgesetzt war und unhaltbar ins Eck gelenkt wurde.

Im direkten Gegenzug bot sich den SV-Akteuren bereits die Chance zum Ausgleich, als Daumann alleine vor des Gegners Tor am Erlangener Keeper Kraut scheiterte. Nur wenig später setzte sich Sesselmann über die linke Seite durch und bediente mit einer schönen Flanke Nico Gehring, dessen Kopfball das Erlangener Tor nur knapp verfehlte. Die Gäste blieben vor allem bei Standardsituation mit ihren kopfballstarken Spielern brandgefährlich, jedoch blieb es zur Halbzeitpause bei der knappen Führung der Gäste.

Nach dem Wechsel bot sich zunächst den Zuschauern ein ähnliches Bild wie zu Spielbeginn. Die Gäste hatten zunächst die klareren Chancen, die meist aus Frei- und Eckstößen resultierten. So trat der auffällige Guerra erneut einen Freistoß gefährlich in den Fünf-Meter-Raum des SVF und Kammermeyer verfehlte per Kopf das Friesener Tor nur knapp. Nachdem gut eine Viertelstunde in der zweiten Spielhälfte absolviert war, kamen die Mannen von Armin Eck zusehends besser ins Spiel. Der vorbildlich kämpfende Hannes Nützel bediente mit einem Traumpass in die Tiefe Marcel Lindner, der alleine auf Torhüter Kraut zulief und ihn mit einem flachen Ball ins kurze Eck überlistete (61.).

Nur zwei Minuten später hatte Hannes Nützel die Führung auf dem Fuß, als sein Schuss aus 16 Metern um Haaresbreite am linken Torpfosten vorbei strich.

Mehr Glück hatten die Gäste nach einem abermals wunderbar getretenen Eckball von Guerra, als Kulabas in der 67. Minute völlig frei stehend zur Führung des ATSV einköpfen konnte.

Der SVF war bemüht, abermals den Ausgleich zu schaffen, doch machte der eingewechselte Fath in der 82. Minute mit seinem Kopfballtor nach schöner Flanke von Ruhrseitz alle Hoffnungen der Hausherren auf einen Punktgewinn zunichte.

SV Friesen: Klier - Baier (84. M. Zapf), Lindner, Nützel, Sesselmann, Scholz, Daumann, Firnschild, Wiebach, Haaf 871. C. Civelek), Gehring (87. Göhring).

ATSV Erlangen: Kraut - Kishimoto, Schreiber, Krämer, Glasner (4. Fath), Kulabas (87. Siefert), Kammermeyer, Guerra, List (64. Labeat), Marx, Ruhrseitz.

Schiedsrichter: Söllner (Schonuungen.

Zuschauer: 160.

Tore: 0:1 Guerra (25.), 1:1 Lindner (61.), 1:2 Kulabas (67.), 1:3 Fath (82.).

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Sandra Graf
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Veröffentlicht am:
10. 09. 2017
13:27 Uhr

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Sandra Graf

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Veröffentlicht am:
10. 09. 2017
13:27 Uhr



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