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Regionalsport

Hut/Ahorn erwartet den Spitzenreiter

Der Tabellendritte der Handball-Bezirksoberliga will HaSpo Bayreuth II in die Schranken verweisen. Er könnte Schützenhilfe leisten für den Zweiten HSG Rödental/Neustadt.



In Gefrees wieder gefordert: Rödentals Torjäger Moritz Weitz (blaues Trikot).	Foto: Iris Bilek
In Gefrees wieder gefordert: Rödentals Torjäger Moritz Weitz (blaues Trikot). Foto: Iris Bilek  

Rödental - Die HSG Neustadt/Rödental hat sich am vergangenen Wochenende in der Handball-Bezirksoberliga der Männer nach einem tollen Spiel in der Franz-Goebel-Halle mit 27:23 gegen den HC 03 Bamberg durchgesetzt. Mit 9:1 Punkten und einem Spiel weniger rangiert sie aktuell hinter HaSpo Bayreuth II (10:2 Punkte) auf Platz zwei. Nun will die HSG ihren Spitzenrang am Sonntag beim TV Gefrees verteidigen.

Die Domstädter bevorzugen es seit jeher, Handball zu spielen und auf große Robustheit zu verzichten, was der gastgebenden HSG Rödental/Neustadt sehr entgegen kam. Die fast bis zum Schlusspfiff überaus ausgeglichene und spannende Begegnung, die trotz des kämpferischen Einsatzes auch stets fair ausgetragen wurde, verlief auf sehr guten Niveau. Moritz Weitz mit zehn Treffern und Torwart Jan de Rooij mit einigen Paraden waren der große Rückhalt beim Gastgeber, der nicht nur verdientermaßen die Partie gewann, sondern auch die ausgeglichenere Mannschaft stellte.

Am Sonntagabend (19.30 Uhr) nun gastiert die Mannschaft von Trainer Niels Greiner in Gefrees. Der Turnverein ist zwar nicht gerade der Angstgegner der HSG, aber doch ein sehr unbequemer Kontrahent mit schnellem Angriffsspiel und enormer Kampfkraft, den man erst einmal unter Kontrolle bringen muss. Fladt, Greiner und Schumann, die das gegen die Null-Dreier aus Bamberg ganz gut gemacht haben, brauchen ihre Akteure nur wieder genau so einstellen - und wenn dann die Männer um Spielführer Metz das ebenso gut bewerkstelligen, gibt es keinen Zweifel am sicheren Erfolg.

Interessante Partie

Recht interessant wird es am Sonntag um 15 Uhr in der Ahorner Sporthalle, wenn die mit 10:2 Punkten vor Rödental (9:1) die Tabelle anführende HaSpo Bayreuth II antritt. Die große Frage dabei ist: Schafft es die als Tabellendritter bisher überzeugende heimische Mannschaft, sich gegen den anerkannten Titelanwärter durchzusetzen? Dann bleibt es bei dem zu erwartenden Titelzweikampf zwischen dem schon jetzt ganz oben stehenden Duo aus Rödental/Neustadt und Bayreuth, vielleicht entwickelt sich sogar ein Dreikampf.

Die HG Hut/Ahorn wird in Zusammenarbeit mit ihrem Leistungsduo Döbereiner/Harbecke im Spiel gegen die Bayernliga-Reserve sicherlich noch eine Schippe drauflegen müssen, wenn es überraschend gut weiter gehen soll.

Wiedergutmachung?

Bei der deutlichen 13:28-Abfuhr in Bayreuth wurde der gut gestarteten SG Bad Rodach/Großwalbur die Grenzen aufgezeigt. Trainer Stefan Schreiner weiß selbst ganz genau, dass sein Team gegen die Ligaspitze (noch) nichts ausrichten kann. Die Punkte müssen woanders geholt werden und das haben die Spieler mit 6:4 Punkten bislang recht ordentlich erledigt.

Am Samstag (Anwurf 17 Uhr/Bayernhalle) haben die Badstädter mit der SG Marktleuthen/Niederlamitz, die sich zuletzt aus dem Keller verabschiedete, zwar keinen Gegner vor sich, der einfach zu bezwingen sein wird. Aber wenn sich seine Truppe allein auf ihre durchaus vorhandenen Fähigkeiten besinnt und zudem Christian Rottenbach wieder dabei sein kann, dann sind die Aussichten auf einen Erfolg recht gut.

Weidhausen favorisiert

Nach einer sehr wechselvollen Partie gab es für den TV Weidhausen die ersten Punkte auf der Habenseite. Mit dem 26:23-Erfolg bei der SG 12 Bamberg/Hallstadt hielt sich die Mannschaft von Trainer Frank Steinberger nicht nur den ebenfalls noch erfolglosen Konkurrenten vom Leib, sondern kann aufgrund der in der Regnitz-Arena in Hirschaid gezeigten Leistung auch darauf setzen, dass nun der Knoten geplatzt ist. Zeigen wird sich das am Sonntag in der Michelauer Mainfeldhalle ab 16.30 Uhr im Spiel gegen den TV Ebern, der in seinen sechs Spielen bisher völlig leer ausging. Der TVW-Coach wird davon ausgehen, dass sich neben dem Büttner-Trio auch die übrigen Spieler nach der leichten Flaute erneut so zahlreich am Toreerzielen beteiligen. Der erste Punkte sollten zudem den Rücken beim TVW so gestärkt haben, dass auch die Unterfranken geschlagen nach Hause geschickt werden können. ebi

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Erich Bilek
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Veröffentlicht am:
08. 11. 2018
21:42 Uhr

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Erich Bilek

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08. 11. 2018
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