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Krawietz unter den Top 100 der Welt

Der Tennis-Profi aus Witzmannsberg gewinnt in Rom mit Andreas Mies die Doppel-Konkurrenz. Im Einzel-Wettbewerb schafft es der 26-Jährige bis ins Halbfinale.



In Rom Sieger im Doppel: der Witzmannsberger Kevin Krawietz (rechts) und Andreas Mies.	Foto: privat
In Rom Sieger im Doppel: der Witzmannsberger Kevin Krawietz (rechts) und Andreas Mies. Foto: privat  

Rom/Ahorn-Witzmannsberg - Tennis-Profi Kevin Krawietz aus dem Ahorner Gemeindeteil Witzmannsberg hat seinen Aufwärtstrend im Doppel fortgesetzt. Beim Challenger-Turnier "Roma Garden Open" des Weltverbandes ATP, einem mit 64 000 Euro dotierten Weltranglisten-Turnier, kämpfte sich der 26-jährige Profi im Einzel über die Qualifikation bis ins Halbfinale des Hauptfeldes vor. Im Doppel lief es noch besser, dort siegte er mit seinem 27-jährigen Kölner Partner Andreas Mies und holte damit bereits seinen siebten Doppel-Titel in diesem Jahr (drei bei Challenger- und vier bei Future-Turnieren).

In der ATP-Weltrangliste hat er sich im Einzel hat er sich in diesem Jahr um über 200 Plätze verbessert. Am Anfang des Jahres stand er auf Position 584, aktuell steht er an Position 357. Im Doppel ist er dank der jüngsten Erfolge erstmals in die Top-100 vorgestoßen, er steht aktuell auf 95 der Doppel-Weltrangliste

Kevin Krawietz startete in Rom als ungesetzter Spieler in der Qualifikation mit drei klaren Siegen - gegen Dragos Dima (Rumänien) 6:1, 7:5; gegen Robin Stanek (Tchechien) 6:1, 6:4; gegen Romero de Avila Senise (Spanien) 6:3, 6:2.

Im Hauptfeld bekam er gleich in der ersten Runde mit Andreas Haider-Maurer einen schweren Brocken zugelost. Der Österreicher, der noch vor drei Jahren auf Position 47 der Weltrangliste stand, hatte aber gegen Krawietz keine Chance. Sein variables Spiel mit häufigen Netzangriffen führten zu einem deutlichen 6:1, 6:3- Sieg. In der zweiten Runde stand ihm Renzo Olivio gegenüber. Gegen den Argentinier (206 der WRL) entwickelte sich ein intensives Spiel mit langen Ballwechseln. Immer wieder Stopps und Netzangriffe brachten den Gegner aus dem Rhythmus. Nach zwei Stunden und 50 Minuten ging Krawietz mit 3:6, 7:6 (2), 6:3 als Sieger vom Platz.

m Viertelfinale trat er gegen Vaclav Safranek an. Der Tscheche kam mit der Empfehlung, den an Position sieben gesetzten Slowaken Josef Kovalik (Nr. 127 der WRL) aus dem Turnier geworfen zu haben. Ein spannendes Spiel folgte und keiner wollte ein Break zulassen, so kam es sowohl in Satz eins als auch in Satz zwei zum Tiebreak, den jeweils Krawietz einmal "zu 5" und einmal "zu 3" für sich entscheiden konnte.

Im Halbfinale war Laslo Djere sein Gegner. Der Serbe hatte das Glück, sein Viertelfinalspiel wegen Verletzung des Gegners kampflos zu gewinnen, während Krawietz durch den Weg über die Qualifikation bereits sein siebtes Match hatte. Der Witzmannsberger kam zwar gut ins Spiel, die entscheidenden Punkte machte aber sein Gegner. So kam es zu der 2:6, 2:6-Niederlage. Krawietz hinterher: "Heute haben mir doch ein paar Körner gefehlt, bin aber sehr zufrieden mit meiner Leistung im gesamten Turnier."

Nach der Niederlage im Einzel-Halbfinale stand am Nachmittag das Halbfinale im Doppel an. Sein Partner Andreas Mies und er hatten ihre beiden ersten Partien gegen Kimmer Kopperjans (Belgien) und Quentin Halys (Frankreich) mit 6:1, 6:4 und gegen Juan Londero (Argentinien) und Fabricio Neis (Frankreich) mit 6:4, 7:5 gewonnen. Im Halbfinale besiegten sie das slowakisch/chilenische Doppel Andrej Martin und Hans Podlipnik-Castillo überzeugend mit 6:4, 6:2.

Im Finale trafen Krawietz/Mies auf das an Nummer eins gesetzte Doppel Sander Gille und Joran Vliegen. Auch die beiden Belgier hatten den Vorteil, ein Spiel weniger absolvieren zu müssen, da ihr Halbfinal-Gegner wegen Verletzung nicht antrat. Das deutsche Duo starteten gleich mit einem Break, das auch zum Gewinn des ersten Satzes mit 6:3 führte. Im zweiten Satz machten plötzlich die Belgier weniger Fehler und gewannen diesen mit 6:2. Der Match-Tiebreak musste entscheiden. Bis zum 4:4 war es ein ausgeglichenes Spiel, dann drehten die beiden Deutschen auf, ließen nichts mehr zu und siegten mit 10:4. rkr

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16. 05. 2018
13:46 Uhr

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16. 05. 2018
13:46 Uhr



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