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Regionalsport

Kunstadter Hoffnungsfunke glimmt noch

Die HGK erkämpft im Duell um den Abstiegs- Relegationsplatz in der Handball-Landesliga ein 25:25 gegen Auerbach/ Pegnitz. Nun muss das Andersson-Team auf eine SG-Niederlage am letzten Spieltag spekulieren.



Mit aller Kraft stemmte sich auch Kunstadts Anton "Toni" Lakiza (am Ball) gegen den vorzeitigen K.o. im Kampf um den Abstiegs-Relegationsplatz und erzielte drei enorm wichtige Treffer für die HGK beim 25:25 (11:13)-Unentschieden gegen die SG Auerbach/Pegnitz. Foto: mts
Mit aller Kraft stemmte sich auch Kunstadts Anton "Toni" Lakiza (am Ball) gegen den vorzeitigen K.o. im Kampf um den Abstiegs-Relegationsplatz und erzielte drei enorm wichtige Treffer für die HGK beim 25:25 (11:13)-Unentschieden gegen die SG Auerbach/Pegnitz. Foto: mts  

Altenkunstadt/Burgkunstadt - Die endgültige Entscheidung im Kampf um den Abstiegs-Relegationsplatz in der Handball-Männer-Landesliga Nord zwischen der HG Kunstadt und der SG Auerbach/Pegnitz fällt am allerletzten Spieltag. Nach einem hoch dramatischen Spiel trennten sich am Sonntagnachmittag in der Kordigasthalle beide Teams nach dem direkten Aufeinandertreffen mit einem 25:25 (11:13)-Unentschieden, obwohl sowohl die Hausherren als auch die Gäste aus der Oberpfalz beste Möglichkeiten hatten, die Partie für sich zu entscheiden.

Die besseren Karten nach dieser Punkteteilung haben nun die Auerbacher (21:29 Punkte), denen - wegen des besseren direkten Vergleichs nach dem 29:27-Hinspielsieg - im abschließenden Heimspiel gegen den Tabellendritten HSG Fichtelgebirge bereits ein Punkt reicht, während die HGK (20:30) zeitgleich unbedingt beim Sechsten TV Roßtal gewinnen und zusätzlich auf eine SG-Niederlage hoffen muss.

Demnach haderten beim Kellerduell in Altenkunstadt am Sonntag vor allem die Gastgeber mit ihrem Schicksal und somit um den Verlust einer deutlich besseren Ausgangslage für den letzten Spieltag. In einem Herzschlagfinale wehrte die HG sieben Sekunden vor Ende den letzten Auerbacher Wurfversuch ab, um beim direkt anschließenden Tempogegenstoß mit dem Schlusspfiff freistehend am Auerbacher Torhüter Valentin Kroher zu scheitern. Diese letzten Sekunden waren aber nur der Höhepunkt einer hoch spannenden Partie, die durch die gut gefüllte und dementsprechend lautstarke Zuschauertribüne einen würdigen Rahmen erhielt.

HG Kunstadt - SG Auerbach/Pegnitz 25:25 (11:13). Unter dem Trommelwirbel der mitgereisten SG-Fans hatte die Truppe von Gästetrainer Matthias Schnödt den besseren Start in die Partie. Schnell zeigte sich, dass Auerbach vor allem über den flinken Jan Wislicenus und den wurfstarken Thomas Wilke Torgefahr ausstrahlte. Demgegenüber stand der aufopferungsvolle Einsatz des Kunstadters Hajck Karapetjan, der keinem Zweikampf aus dem Weg ging und so auch den 5:5-Ausgleich (12.) erzielte.

In der Folgezeit bestimmten die beiden Abwehrreihen, aber auch die zahlreichen einfachen Fehler das Geschehen in der Kordigasthalle. Kunstadt konzentrierte sich die gesamten 60 Minuten über auf seine stabile 6:0-Abwehr, während Auerbachs Defensive deutlich offener ans Werk ging. Die dadurch entstehenden Lücken nutzte die HG über Marco Scholz in der 23. Minute zum 10:10. Den stärksten Eindruck in der ersten Halbzeit hinterließen aber auf beiden Seiten die Torhüter. Sowohl Kunstadts Alexander Kießling als auch Max-Anton Seiffert zeichneten sich mehrmals aus. Das zielstrebigere und schnellere Spiel der Gäste bescherte ihnen aber eine letztendlich verdiente 13:11-Pausenführung.

Der Oberpfälzer Anhang war zu diesem Zeitpunkt durchaus optimistisch gestimmt und diskutierte in der Halbzeitpause bereits über die Höhe des eigenen Auswärtserfolgs. Doch dabei hatte man den Kampfgeist der HGK vergessen, der vor allem nach dem 11:14 durch den sicheren SG-Siebenmeterschützen Maxim Pankraz (42.) erwachte. Plötzlich hatte man in der Abwehr vor allem aufgrund des Einsatzes von Michael Deuber die richtige Balance gefunden und netzte im Gegenzug über Maile, Jung und Deuber sicher ein.

Die erste HGK-Führung

Folgerichtig erzielte Hajck Karapetjan mit dem 15:14 (38.) die erste Führung der Gastgeber, und noch zwei weitere Treffer sollten folgen (17:14; 40.).

Da sich die Gäste in dieser Phase leichteste Abspielfehler leisteten, war die Truppe von Johan Andersson-Truppe eigentlich auf einem guten Weg, die SG in der Tabelle zu überholen. Doch wie so oft in der Rückrunde baute die HG durch eigene Fehler den Gegner selbst wieder auf. Nach dem 17:17 (44.) wechselte die Führung ständig hin und her, wobei die HG hier eigentlich den besseren Eindruck hinterließ, weil nun auch Anton "Toni" Lakiza und Johannes Bauer viel Verantwortung übernahmen. Letztendlich fiel das 25:25 aber auch deshalb leistungsgerecht aus, weil an diesem Tag keiner der beiden Teams die Klasse besaß, die Partie frühzeitig zu entscheiden.

HG Kunstadt: Kießling (Tor) - Karapetjan 9, Bauer 4, Lakiza 3, Maile 2, Jung 2, O. Oester 1, N. Oester 1, Deuber 1, Scholz 1, Andersson 1, Stirbati.

SG Auerbach/Pegnitz: Seiffert/Kroher (Tor), Pankraz 6/5, Wilke 4, Schnödt 4, Hofmann 4, Wislicenus 3, Tannenberger 2, Neuß 2, Weiss, Edtbauer, Kraus, Schalanda.

Schiedsrichter: M. Hawly (MTV Stadeln)/T. Hawly (Post SV Nürnberg).

Autor

Matthias Schneider
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Veröffentlicht am:
30. 04. 2019
00:00 Uhr

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Matthias Schneider

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Veröffentlicht am:
30. 04. 2019
00:00 Uhr



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