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Regionalsport

Livestream: SV Friesen - ASV Rimpar

Nach guten Leistungen in der Fremde peilt der SV nun den ersten Saisonsieg auf heimischem Terrain an. Zu Gast ist Tabellen- Schlusslicht Rimpar. Auch der FC Coburg baut auf seinen Heimvorteil.



Friesen Spielführer Andreas Baier (hier rechts bei einer Attacke gegen den Röllbacher Angreifer Michael Ball) hat seinen Urlaub beendet und steht dem SV Friesen gegen Rimpar wieder zur Verfügung. Foto: Heinrich Weiß
Friesen Spielführer Andreas Baier (hier rechts bei einer Attacke gegen den Röllbacher Angreifer Michael Ball) hat seinen Urlaub beendet und steht dem SV Friesen gegen Rimpar wieder zur Verfügung. Foto: Heinrich Weiß  

Friesen/Coburg - In der Fußball-Landesliga Nordwest haben die vier Vereine aus dem Spielkreis Coburg/Kronach bislang nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Am vergangenen Wochenende blieben sie sieglos. Am neunten Spieltag sind sie alle am heutigen Samstag im Einsatz. Jeweils um 16 Uhr genießen der FC Coburg gegen den TuS Röllbach und der SV Friesen gegen den ASV Rimpar Heimrecht. Gleichzeitig ist der VfL Frohnlach beim Aufsteiger FT Schweinfurt zu Gast. Bereits um 14 Uhr steht der FC Lichtenfels beim FC Geesdorf vor einer Herkulesaufgabe.

SV Friesen (8./10 Punkte) - ASV Rimpar ( 18./5 Punkte). "Wir haben beim Vierten Schwebenried/Schwemmelsbach gut verteidigt, zügig nach vorne gespielt und uns das 2:2-Unentschieden redlich verdient, obwohl wir auf sechs Urlauber und vier schon seit längerem verletzte Spieler verzichten mussten", sagt Vorsitzender Alexander Graf vom SV Friesen. Den großen Kader wertet er als die Basis für das bislang respektable Abschneiden.

Trotzdem sieht der Vorsitzende der Heimpartie gegen Tabellen-Schlusslicht Rimpar mit gemischten Gefühlen entgegen. Das Team von Ex-Profi Armin Eck, das in der Vergangenheit seine Zähler zum Klassenerhalt in der Regel zu Hause einfuhr, hat in dieser Serie noch kein einziges Heimspiel gewonnen. Drei Unentschieden und eine 0:2-Pleite gegen Röllbach stehen zu Buche. Auswärts dagegen rollt der Frankenwald-Express auf Hochtouren. Dies belegen zwei Siege, ein Remis und nur eine verlorene Begegnung in Lengfeld.

 

"Diese Diskrepanz müssen wir abstellen, am besten schon heute. 16 Tore in acht Spielen sind eine respektable Ausbeute, 16 Gegentreffer aber zu viel," meint Graf. Im Jahr eins nach dem Weggang von Torjäger Christian Brandt ist der Friesener Vereinsboss bisher mit der neuen Doppelspitze Lukas Mosert und Rico Nassel zufrieden. Was ihm nicht behagt, ist die hohe Anzahl der urlaubsbedingten Fehlzeiten: "Die jungen Leute haben eine lockerere Einstellung als vor ein oder zwei Jahrzehnten. Sie setzen in ihrem Freizeitverhalten andere Prioritäten", moniert er.

Andreas Baier und Felix Müller sind aus dem Urlaub zurück. Nils Firnschild, Luis te Kloot, Daniel Schütz und Marcell Münch laborieren an langwierigen Verletzungen. Mit kontrollierter Offensive soll der erste Dreierpack im Frankenwald-Stadion eingefahren werden.

FC Coburg (16./7 Punkte) - TuS Röllbach (7./12 Punkte). Ende Juli rangierte der FC Coburg nach einem 3:2-Triumph im Nachbarderby beim FC Lichtenfels auf Rang sieben des Klassements. Seitdem haben vier Niederlagen am Stück zum Absturz des Teams von Lars Scheler bis auf Rang 16 geführt. Die bitterste dieser Pleite ereilte die "Vestekicker" am zurückliegenden Wochenende mit 1:2 in Kleinrinderfeld, als sie sich durch Unentschlossenheit in Zweikämpfen und zu wenig Biss im gegnerischen Strafraum gegen einen biederen Kontrahenten praktisch selbst schlugen. Negativ bemerkbar macht sich seit Wochen, dass vielen Akteuren nach Verletzungspausen und Trainingsrückstand infolge urlaubsbedingten Fehlens in der entscheidenden Phase die Luft ausgeht.

Die Baustellen beim FCC sind die gleichen geblieben. Zum sechsten Mal in dieser Saison muss die Innenverteidigung umgebaut werden. Vorne fehlt neben den Langzeitverletzten Sertan Sener und Tevin McCullough mit dem noch für zwei Begegnungen gesperrten Adrian Guhling auch das dritte Standbein der Offensivachse mit Zug zum gegnerischen Tor. Echte Optionen sind Mangelware. Die hochtalentierten Youngsters Ricardo König, Fabian Carl und Marlon Schad sind noch nicht kaltschnäuzig genug.

Röllbachs Formkurve zeigt nach oben. In den vergangenen sechs Partien gewannen die Unterfranken dreimal und spielten ebenso oft unentschieden. Sie wollen wie bei ihrem jüngsten Auswärtssieg in Friesen hinten die Räume eng machen und überfallartig kontern. Coburg hat mit Neuzugang Jonathan Baur, der in Kleinrinderfeld seinen ersten Kurzeinsatz absolvierte, einen Hoffnungsträger für die Viererkette.

FT Schweinfurt (10./9 Punkte) - VfL Frohnlach (12./9 Punkte). Die Hintermannschaft des VfL Frohnlach steht weiterhin auf wackeligen Beinen. Das wurde nach den beiden Desastern gegen Haibach und bei Vatan Spor Aschaffenburg als auch beim 3:3 gegen den stark ersatzgeschwächten FC Fuchsstadt deutlich. Bedenklich war, dass ausgerechnet Gäste-Ersatztorhüter Tyrell Kruppa, der in Ermangelung eines Feldspielers als Offensivkraft eingewechselt wurde, der "Wischi-Elf" mit zwei Gegentoren den Dreierpack vermasselte.

Mit nur vier Zählern aus den vergangenen fünf Spielen treten die Schützlinge von VfL-Spielertrainer Bastian Renk auf der Stelle. "Das waren verschenkte Punkte. Wir sollten etwas egoistischer sein und im gegnerischen Strafraum das Passspiel nicht übertreiben", gab der Sportliche Leiter Christian Tremel einen Denkanstoß bezüglich des leichtfertigen Umgangs mit Großchancen.

Für das Match bei den Freien Turnern Schweinfurt, die Potenzial besitzen, aber wenig konstant agieren, fallen Prognosen schwer. Einer 1:5-Heimschlappe gegen Geesdorf ließ der Aufsteiger zuletzt einen 6:2-Kantersieg beim FC Lichtenfels folgen. Die Defensive der Gastgeber (22 Gegentreffer) ist fast genauso verwundbar wie die des VfL (26). Vorne haben sie mit Dominik Popp einen Leistungsträger, der im Fleschutz-Stadion zweimal traf.

Erstmals im Frohnlacher Aufgebot befindet sich der Ex-Ebersdorfer Aykut Civelek nach Ablauf seiner saisonübergreifenden Sperre. Hingegen muss der VfL aus beruflichen Gründen in der nächsten Zeit auf Ertan Sener verzichten. Von der Stammmannschaft fehlt am Samstag nur der aus Unterpreppach gekommene Konstantin Körner, welcher noch an seiner langwierigen Verletzung laboriert.

FC Geesdorf (3./17 Punkte) - FC Lichtenfels (17./6 Punkte). Vier Heim- und zwei Auswärtsniederlagen sowie Dreierpacks in Haibach und Fuchsstadt, lautet die magere Zwischenbilanz des FC Lichtenfels. Die Abwehrprobleme bleiben akut, so dass der FCL nach mehreren Spielzeiten ohne Abstiegsgefahr in dieser Serie wohl ums "Überleben" kämpfen muss.

Beim FC Geesdorf, der einen Lauf hat, deutet sich ein Duell Goliath gegen David an. Mit Vincent Held hat der Dorfklub aus dem Kitzinger Raum einen "Knipser" in seinen Reihen, der "gefüttert" von Spielertrainer Jannik Feidel bislang nicht zu bremsen ist. Mit bereits 18 "Buden" netzte er häufiger ein als die gesamte Lichtenfelser Mannschaft. Deren Coach Oliver Müller räumt seiner konterstarken Truppe dennoch Chancen ein. "In Haibach und Fuchsstadt haben wir uns nach vorherigen Niederlagen als Außenseiter durchgesetzt", macht er seinen Jungs Mut. Der personelle Engpass trifft den Tabellen-Vorletzten knüppeldick. Es fallen Tobias Zollnhofer, Florian Goller, Lukasz Jankowiak, Fabian Funk (alle im Urlaub) und Christoph Mohr (privat verhindert) sowie die Verletzten Luca Ljevsic (Patellasehnen-Blessur), Stefan Fischer (Kreuzband-OP) und Markus Mex (Kniebeschwerden) aus. Mariusz Jankowiak befindet sich nach einjähriger Abstinenz wegen eines Kreuzbandschadens wieder im Kader, ebenso Lukas Schamel nach einer Urlaubspause.

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Hans Haberzettl
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Veröffentlicht am:
31. 08. 2019
11:24 Uhr

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Hans Haberzettl

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Veröffentlicht am:
31. 08. 2019
11:24 Uhr



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