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Niederlage mit Nachgeschmack

Die Brose-Basketballer verlieren in der Bundesliga in Oldenburg mit 68:71. Weil sich die Bamberger von den Schiedsrichtern benachteiligt fühlen, legen sie Protest gegen die Spielwertung ein.



Sichtlich bedient: Brose-Trainer Roel Moors.	Foto: NP-Archiv/Daniel Löb
Sichtlich bedient: Brose-Trainer Roel Moors. Foto: NP-Archiv/Daniel Löb  

Oldenburg/Bamberg - Brose Bamberg hat sich am 12. Spieltag der Basketball-Bundesliga bei den EWE Baskets Oldenburg am Sonntagabend mit 68:71 geschlagen geben müssen. Doch die Domstädter legten gegen die Wertung des Spiels Protest ein. Grund: Die Schiedsrichter beendeten die Partie aus Bamberger Sicht vorzeitig. Was war passiert? In der letzten Sekunde der Begegnung sah das Brose-Lager nach einem verworfenen Freiwurf von Assem Marei den Oldenburger Rasid Mahalbasic, der den Ball bekam, mit dem Fuß auf der Auslinie. Somit hätte es nochmals Ballbesitz für Brose geben müssen. Die Bamberger hätten sich bei einem verwandelten Dreier in die Verlängerung retten können. Die Schiedsrichter verzichteten auf eine Videoüberprüfung der Szene.

Somit ging die Partie aus Gäste-Sicht verloren. Im Brose-Team war Assem Marei mit 17 Punkten bester Werfer. Trainer Roel Moors: "Es war ein intensives Spiel. Beide Mannschaften hatten einige Male das Momentum auf ihrer Seite, konnten es aber letztendlich nicht nutzen. Am Ende waren es Kleinigkeiten, die den Ausschlag gegeben haben. Bei uns drehte sich der Dreier auf dem Ring, bei ihnen fiel er."

Umkämpfte Partie

Es waren intensive Anfangsminuten auf beiden Seiten, mit dem besseren Beginn offensiv für Brose (8:2, 4.). Nach vier Minuten kamen allerdings die Hausherren besser ins Spiel, brachten Bamberg durch einen 7:0-Lauf Mitte des Viertels erstmals in Rückstand: 8:9. Die Verteidigungsreihen hatten nach wie vor mehrheitlich das Sagen, nur selten gelangen gut herausgespielte Korbaktionen. Bryce Taylor traf kurz vor Ende des ersten Abschnitts den Dreier zum 16:17. Die letzten Punkte gingen auf das Konto von Sears zum 16:19 nach zehn Minuten.

Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts blieb es eine umkämpfte Partie. Für Oldenburg war es immer wieder Rickey Paulding, der sich offensiv durchsetzen konnte. Mehrmals wechselte die Führung. Nach gut 17 Minuten konnte sich Oldenburg einen ersten größeren Vorsprung herausschießen: 28:34. Paris Lee und Assem Marei hielten in dieser Phase für Brose dagegen, mit der Sirene traf allerdings Hobbs zur erstmaligen zweistelligen Hausherren-Führung: 32:42.

Mahalbasic gehörten die Anfangsminuten der zweiten Halbzeit, aber Brose hielt in Person von Weidemann dagegen (39:46, 24.). Paris Lee traf Mitte des Viertels den Dreier und brachte die Gäste wieder in Schlagdistanz: 42:46.

Für Oldenburg übernahm wieder Paulding, der zunächst den Halbdistanzwurf, kurz darauf den Dreier versenkte (46:53, 28.). Aber Bamberg blieb bissig, McLean traf den Distanzwurf, Obasohan legte Freiwürfe nach. Vor dem Schlussabschnitt betrug der Rückstand noch vier Punkte: 51:55.

Die waren zügig zurückerobert. Vier Minuten dauerte es, bis Harris, Taylor und Sengfelder die Führung wieder auf Brose-Seite holten: 60:59. Es blieb ein enges Spiel, das erst in den Schlusssekunden entschieden werden sollte. Zweimal traf Hobbs den Dreier und brachte seine Mannschaft 37 Sekunden vor Ende mit sechs Zählern in Front: 71:64. Für Bamberg traf zweimal Marei, Oldenburg ließ Korbleger liegen. Drei Sekunden vor Schluss stand Bryce Taylor in der Ecke frei, sein Dreier drehte sich aber raus, es blieb beim 68:71 - weil nach dem verworfenen Freiwurf zum Schluss Brose Bamberg nicht mehr in Ballbesitz kam.

Brose-Statistik

Lee 7, Weidemann 7, Stuckey, McLean 5, Plescher n.e, Olinde 2, Seric n.e, Harris 8, Obasohan 8, Sengfelder 5, Taylor 9, Marei 17. tv

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Veröffentlicht am:
02. 12. 2019
16:48 Uhr

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02. 12. 2019
16:48 Uhr



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