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Regionalsport

Reindl/Ehrle profitieren von Dinkels Pech

Der Lohkirchener Pilot gewinnt erneut bei der Haßberg-Rallye in Ebern. Bei optimalen Bedingungen bieten die Teilnehmer den vielen Zuschauern heiße Duelle.



Beste Stimmung herrschte am Zuschauer-Punkt in Jesserndorf.	Fotos: Privat
Beste Stimmung herrschte am Zuschauer-Punkt in Jesserndorf. Fotos: Privat   » zu den Bildern

Ebern - Bei optimalen äußeren Bedingungen nahmen 77 Teilnehmer an der 22. ADAC-Haßberg-Rallye und der 12. Clubsport-Gleichmäßigkeit-Rallye des AC Ebern teil. An der Spitze kam es zum Schlagabtausch einer ganzen Armada von Mitsubishi Lancer, dazwischen sorgten zwei infernalisch brüllende BMW für reichlich Klangfarbe im "Turbo-Einheits-Geblubber". Dass der Lohkirchener Rodolf Reindl und sein Schmalkaldener Beifahrer im Unterfränkischen erneut vor zahlreichen Zuschauern zum Sieg fahren konnten, verdankten sie dem Pech zweiter Lokalmatadoren aus dem Itzgrund: Patrik Dinkel aus Rossach und sein Beifahrer Felix Kießling, die lange auf Siegkurs waren, wurden von einem Motorschaden "ausgebremst".

Dinkel/Kießling starteten mit drei Bestzeiten in die erste Wertungsrunde - WP 1 "Bühler Höhe" mit klassischer Streckenführung inklusive Zuschauer-Punkt Jesserndorf und einem neu gestalteten WP-Ende bis nach Bühl, WP 2 "Obere Mühle" schnelle Asphaltstraße von Marbach nach Ditterswind und WP 3 "Wiebelsgrund" mit einer anspruchsvollen Runde um den Ort Gerach auf unterschiedlichen Bodenbelägen, die von allen Teilnehmern in den höchsten Tönen gelobt wurde. Auch beim zweiten Durchgang auf der "Bühler Höhe" sollte sich daran nichts ändern, als in WP 5 ein lauter Knall in Form eines kapitalen Motorschadens für das vorzeitige Ende der Siegträume von Dinkel/Kießling sorgte.

Fortan übernahmen Rudolf Reindl und Michael Ehrle die Spitze und gaben diese bis zum Zieleinlauf auch nicht mehr ab. "Natürlich freuen wir uns über unseren fünften Gesamtsieg bei dieser tollen Rallye. Dennoch wissen wir auch, dass wir heute keine Chance gegen Patrik und Felix hatten", zeigte sich das Duo als faire Sportsmänner. Auf den zweiten Gesamtrang fuhren Rainer Noller und Tanja Schlicht vom HMC Öhringen. Großer Jubel herrschte bei der Zielankunft von Fritz Köhler und Petra Hägele, ebenfalls aus Öhringen, die im BMW M3 mit einer fehlerfreien Fahrt eine Bestzeit setzten und das Podium vervollständigten.

Spannende Positionskämpfe und eine gute Stimmung vom Start bis zum Zieleinlauf

Einen sehenswerten Schlagabtausch lieferten sich die beiden "Altmeister" Reinhard Honke aus Himmelkron und der Ebensfelder Ralf Hillmann, den letztgenannter mit Copilot Hans-Peter Wollner mit 0,3 Sekunden Vorsprung für sich entscheiden konnte. Die Brüder Kai und Tim Otterbach "geigten" mit ihrem pechschwarzen BMW E30 320is groß auf und verwiesen Sebastian Schmidt/Sabrina Schmitt (Honda Civic) und Gerrit Schmitt/Stefan Pfister (Opel Kadett E) auf die Plätze. Jochen Baumhauer und Susann Finger konnten im Audi TT RS an diesem Wochenende nicht um den Gesamtsieg mitkämpfen, bei den seriennahen Fahrzeugen lagen sie erwartungsgemäß vorne.

Frank Strößenreuther und Klaus Roßdeutscher setzten sich trotz Kupplungsproblemen am BMW M3 E36 in der Klasse F2 gegen Stefan Engerer/Rudolf Pfeiffer (Peugeot 306) und Jürgen Roos/Miriam Arnsmann (BMW M3) durch. Wolfgang Irlacher und Regina Miedl nutzten die Veranstaltung als Test vor dem nächsten Mitropa-Rallye-Cup-Lauf und gingen als Klassensieger der RC3 hervor. Steven Philippent/Andrea Lukas setzten sich im Peugeot 106 S16 mit großen Einsatz in der Klasse F4 gegen Alexander Ebert/Karin Tielesch und Marc Rettenberger/Dominik Worbs (beide Suzuki Swift Sport) durch. Jan-Marc Soutschka/Daniela Kurz (VW Polo) waren einmal mehr in der Klasse G8 nicht zu schlagen. In der kleinsten Klasse G9 behaupteten sich Frank Hornfeck/Verena Nikol im Opel Kadett GSI vor den VW Golf 2 Cup von Martin Orf/Sebastian Kirchner und Michael Mathes/Julius Emmert. Ein Vater-Sohn-Duo gewann die 12. Clubsport-Gleichmäßigkeit-Rallye: Wolfgang und Fabian Michalsky siegten in ihrer Alfa Romeo Giulia Rallye mit einer Abweichung von exakt einer Sekunde zur vorgegebenen Sollzeit. Michael Weber und Anica Heerklotz im Audi 200 Quattro sowie Alfred und Nadja Hartung im Mercedes 190 vervollständigten das Siegerpodium.

Auf einer Verbindungs-Etappe ereignete sich ein Verkehrsunfall außerhalb der Veranstaltung. Die Teilnehmer Peter und Dominik Völk (Suzuki Swift Sport) erreichten unmittelbar danach die Stelle und leisteten sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen, sicherten die Unfallstelle ab und blieben, bis die Rettungskräfte eintrafen. Erst danach setzten sie ihre Fahrt und damit die Veranstaltung fort. Dieses vorbildliche Verhalten wurde am Abend zum Beginn der Siegerehrung gewürdigt, das Team durfte aus der Uhrenkollektion des Hauptsponsors zwei hochwertige Chronographen auswählen.

Gesamtergebnis 22. ADAC-Haßberg Rallye 2019

1. Rudolf Reindl/Michael Ehrle, Mitsubishi Lancer Evo, 18:51,1; 2. Rainer Noller/Tanja Schlicht, Mitsubishi Lancer Evo 8 , +10,0; 3. Fritz Köhler/Petra Hägele, BMW M3 Compact , +22,6; 4. Ralf Hillmann/Hans-Peter Wollner, Mitsubishi Lancer Evo 6.5; +30,5; 5. Reinhard Honke/Michael Heinze, Mitsubishi Lancer Evo 9 , +30,8; 6. Kai Otterbach/Tim Otterbach, BMW E30 320is; +45,5; 7. Rene Schubert/Benedikt Steinert; Mitsubishi Lancer Evo 6; +47,1; 8. Jochen Baumhauer/Susann Finger, Audi TT RS , +53,3; 9. Dominik Honke/Fabian Peter, Subaru Impreza GC8; +1:11,8; 10. Kai-Uwe Lutz/Tamara Lutz, Subaru Impreza WRX STi; +1:26,5. sdö

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Veröffentlicht am:
13. 06. 2019
20:40 Uhr

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13. 06. 2019
20:40 Uhr



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