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Siegen - und hoffen

Nach dem Remis im Top-Spiel gegen den Ersten reist der HSC 2000 zum TuS Ferndorf.



Christoph Neuhold und Patrick Weber bejubeln ein Tor gegen Balingen-Weilstetten. Ein paar Tage nach der Partie ist man bei den Coburger Handballern hin- und hergerissen ob des Unentschiedens im Spitzenspiel.	Foto: Henning Rosenbusch
Christoph Neuhold und Patrick Weber bejubeln ein Tor gegen Balingen-Weilstetten. Ein paar Tage nach der Partie ist man bei den Coburger Handballern hin- und hergerissen ob des Unentschiedens im Spitzenspiel. Foto: Henning Rosenbusch  

Coburg - Hin- und hergerissen. So sehe es aus im Innenleben seiner Spieler, sagt ihr Trainer, sagt Jan Gorr. Zwischen: ja ein gutes Spiel gemacht zu haben gegen den Tabellenführer, am vorigen Freitag; und andererseits: dass es wohl doch zu wenig war, das 28:28 in der HUK-Arena, was die Tabelle angeht. Was den in der Stadt ersehnten Wiederaufstieg in die 1. Handball-Bundesliga anbelangt.

Vier Spieltag vor Saisonende ist der HSC 2000 nach dem Unentschieden gegen Balingen-Weilstetten noch mehr als zuvor schon auf Patzer der Konkurrenz angewiesen, soll es noch etwas werden mit einem der beiden begehrten ersten Plätze. Selbst darf der Tabellendritte zudem wohl kaum noch einen einzigen Punkt abgeben, zumal der HSC die schlechteste Tordifferenz des Spitzentrios aufweist. Die Coburger Parole für die finalen Spiele könnte also lauten: Siegen - und hoffen. In genau dieser Reihenfolge.

Los geht es damit am Samstagabend: Um 19.30 Uhr gehen Sebastian Weber und Co. beim TuS Ferndorf auf die Platte. Das Internetportal Sportdeutschland.TV überträgt die Begegnung in der Sporthalle Stählerwiesen in voller Länge. Coburgs direkte Widersacher Balingen-Weilstetten und Nordhorn-Lingen empfangen ebenfalls am Samstag Essen beziehungsweise Lübbecke.

Wie schwer fällt es da, nur auf sich zu schauen? "Das darf nicht schwerfallen", meint Jan Gorr klipp und klar. Wie das einem jeden gelinge, das müsse jeder Spieler mit sich ausmachen. "Wir möchten von unserer Seite gerne unsere Aufgaben lösen, das ist, was wir tun können." Zur Partie am Samstag in Nordrhein-Westfalen sagt der 41-Jährige daher unumwunden: "Wir wollen dieses Spiel gewinnen."

Der Tabellenachte Ferndorf ist der mit Abstand stärkste Aufsteiger in der laufenden Zweitliga-Saison. Auch wenn das von Michael Lerscht trainierte Team das Niveau der Hinrunde nicht ganz halten konnte.

Die größte Stärke der Ferndorfer hat Jan Gorr im Abwehrbereich des TuS ausgemacht, mit seinem "massiven Mittelblock" aus Thomas Rink und Branimir Koloper. Dazu geselle sich aber auch immer wieder Druck von den Halbpositionen, "das machen die Ferndorfer richtig gut", unterstreicht Gorr.

Aus dem Angriff des TuS, der drei seiner letzten fünf Spiele gewann, hat Coburgs Coach vor allem Spielmacher Marijan Basic im Auge. Einen, so Gorr, "klugen Regisseur", der durch Eins-gegen-Eins-Situationen immer wieder seine Nebenleute einsetze. Etwa den torgefährlichen Jonas Faulenbach (Rückraum links).

Beim HSC dürfte Torwart Jan Kulhanek, der zuletzt verletzungsbedingt nicht auf dem Feld stand, in Ferndorf mit im Kader stehen. Anders als Mittelmann Tobias Varvne, der erst in dieser Woche wieder in die handballerische Belastung gegangen ist. Christoph Neuhold hingegen wird gegen den TuS wohl nun wirklich sein langersehntes Comeback feiern. Im Hinspiel gegen Ferndorf war der Österreicher mit fünf Toren Coburgs zweitbester Werfer, beim 24:21-Erfolg des HSC. Damals im Dezember war die Partie das Duell Erster gegen Vierter. Lang ist‘s her.

HSC 2000 Coburg (Aufgebot): Jan Kulhanek, Konstantin Poltrum - Felix Sproß, Max Jaeger, Marcel Timm, Sebastian Weber, Markus Hagelin, Anton Prakapenia, Christoph Neuhold, Patrick Weber, Pontus Zetterman, Jakob Knauer, Florian Billek, Lukas Wucherpfennig.

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David Büttner

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Veröffentlicht am:
16. 05. 2019
16:52 Uhr

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HSC 2000 Coburg Handball-Bundesliga Jan Gorr
Coburg
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David Büttner

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16. 05. 2019
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