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TV 48 Coburg im Spitzenfeld

Das Männertrio aus der Vestestadt holt Bronze bei der bayerischen Crosslauf-Meisterschaft. Auch in der Einzelwertung stehen sehr gute Zeiten und Plätze zu Buche.



Die 48erin Christine Schrenker wurde Vierte in der W55.
Die 48erin Christine Schrenker wurde Vierte in der W55.   » zu den Bildern

Buttenwiesen/Coburg - Die schwäbische Gemeinde Buttenwiesen ist Austragungsort der bayerischen Crossmeisterschaft 2020 gewesen. Über 500 Läuferinnen und Läufer aus 109 Vereinen gingen bei guten Witterungsbedingungen auf die relativ flache, aber durch Nässe zum großen Teil matschig gewordene 1100-Meter-Runde. Am Start waren auch sieben Athleten des TV 48 Coburg und ein Läufer vom TSV Mönchröden.

Am stärksten präsentierte sich das Trio Addisu Tulu Wodajo, Moritz Luber und Zacharias Wedel im Hauptlauf über 8800 Meter, aber auch Jürgen Wittmann im Lauf der Senioren über 6600 Meter (alle TV 48 Coburg). Addisu Tulu Wodajo, der vom Bayerischen Leichtathletik Verband (BLV) als Mitfavorit eingestuft worden war, konnte das Tempo der Führungsgruppe nicht mitgehen und durchlief als guter Sechster mit 29:23 Minuten die zum Teil grundlose Strecke. Wodajo habe im Vorfeld, wie er sagte, aus beruflichen und familiären Gründen nicht sein normales Training durchführen können.

Besser lief es für beiden Youngster Moritz Luber und Zacharias Wedel, die durch eine tolle kämpferische Leistung die Plätze neun und zehn errangen. Sie lagen im Ziel zeitmäßig nicht allzu weit hinter Wodajo. Erfreut konnte dieses Trio bei der Siegerehrung die Bronzemedaille entgegen nehmen. Die drei ersten Vereine in dieser Teamwertung lagen sehr eng beieinander. Der bayerische Meister LG Regensburg lag nur zwei- und die LG Passau einen Punkt vor den Vestestädtern.

Ein interessantes Rennen gab es bei den Senioren über 6600 Meter zu sehen. Schon in Runde eins übernahm Mitfavorit Jürgen Wittmann die Spitze und machte das Tempo. Offensichtlich hat er sich dabei zu sehr verausgabt und musste einem anderen Läufer den Vortritt lassen. Mit Gesamtplatz zwei in der stark besetzten M40 und 22:16 Minuten durfte Wittmann letztlich zufrieden sein. Mit seinen Teamkollegen Timo Gieck (14. der M35) und Martin Militzke (17. der M35) belegte er den fünften Platz in der Teamwertung.

In der W55 verfehlte Christine Schrenker vom TV 48 Coburg über die Distanz von 5500 Meter, gleich fünf Runden, als Vierte den Bronzeplatz mit 24:19 Minuten sehr knapp.

Hendrik Herrmann vom TSV Mönchröden, der einzige Nachwuchsläufer aus dem Leichtathletik-Kreis Oberfranken-West, hatte es im Feld der Klasse MU18 über 3300 Meter schwer, sich im Spitzenfeld zu platzieren. Nach einem zügig gelaufenen Rennen landete der Mönchrödener letztlich mit 11:41 Minuten auf Platz elf.

Autor

Uli Zetzmann
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Veröffentlicht am:
18. 02. 2020
14:38 Uhr

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Autor

Uli Zetzmann

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Veröffentlicht am:
18. 02. 2020
14:38 Uhr



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