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"Wir müssen einen Dreierpack einfahren"

Lars Scheler, Trainer des FC Coburg, erhöht vor der Partie in der Fußball- Landesliga gegen Mitterteich den Druck auf seine Spieler. Friesen muss über Ostern doppelt ran.



Nach einer krankheitsbedingten Zwangspause ist Coburgs Routinier Daniel Sam wieder mit an Bord im eminent wichtigen Heimspiel gegen Mitterteich.	Foto: Archiv/Peter Mularczyk
Nach einer krankheitsbedingten Zwangspause ist Coburgs Routinier Daniel Sam wieder mit an Bord im eminent wichtigen Heimspiel gegen Mitterteich. Foto: Archiv/Peter Mularczyk  

Coburg/Sonnefeld/Lichtenfels - Vor dem 30. Spieltag in der Fußball-Landesliga Nordost steht der TSV Sonnefeld bereits als Absteiger fest. Um die Plätze 15 und 16, die in die Relegation führen, zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Baiersdorfer SV, dem SC Großschwarzenlohe und dem FC Coburg ab. Der SV Friesen kann über Ostern einen großen Schritt gen Klassenerhalt machen, der FC Lichtenfels ist bereits gesichert. Die Paarungen der heimischen Klubs am Samstag lauten wie folgt: FC Lichtenfels - SC Großschwarzenlohe (14 Uhr), TSV Sonnefeld - SC Schwabach, TSV Buch - SV Friesen (beide 15 Uhr) und FC Coburg - SV Mitterteich (16 Uhr). Dazu gesellen sich am Ostermontag diese Nachholspiele: FC Vorwärts Röslau - SV Friesen (14 Uhr) und SG Quelle Fürth - FC Lichtenfels (16 Uhr).

FC Coburg (14./29 Punkte) - FC Mitterteich (6./45). Die prekäre Lage des FC Coburg hat sich mit der 1:2-Niederlage beim TSV Neudrossenfeld weiter zugespitzt. Die stark ersatzgeschwächten Vestestädter lieferten beim Tabellenzweiten zwar eine starke Vorstellung ab, waren aber in den entscheidenden Phasen erneut nicht vom Glück begünstigt. FCC-Coach Lars Scheler schätzt vor dem äußerst wichtigen Spiel gegen den FC Mitterteich die Lage realistisch ein: "Wir müssen ohne wenn und aber einen Dreierpack einfahren, denn danach bekommen wir es beim SC Schwabach und gegen den FC Eintracht Bamberg mit Spitzenklubs zu tun, gegen die wir krasser Außenseiter sind." Das Hinspiel in Mitterteich ging gegen einen indisponierten Gegner mit 5:3 an Coburg.

Scheler fordert bedingungslosen Zusammenhalt und Kampfgeist. Die Gäste aus der Oberpfalz gelten als extrem auswärts- und konterstark. Mit Marco Kießling haben sie einen Topstürmer in ihren Reihen.

Bei den Hausherren fehlen neben dem Langzeitverletzten Davide Dilauro Kapitän Eric Heinze (Bänderriss im Knöchel), Fabian Carl (gebrochener Finger) sowie Daniel Alles (Muskelbündelabriss im Oberschenkel). Wieder dabei sind der zuletzt erkrankte Daniel Sam, der aus privaten Gründen verhinderte Abwehrchef Jannik Schmidt und Lukas Mosert.

TSV Sonnefeld (18./5) - SC Schwabach (4./58). Die Sonnefelder Moral ist trotz nur fünf Zählern intakt. Die jüngsten Niederlagen, die sich in Grenzen hielten, bewiesen, dass sich das Team von Trainer Heiko Schröder nicht aufgibt. Gegen den SC Schwabach will man erneut versuchen, einem scheinbar übermächtigen Gegner Paroli zu bieten. Das ersten Aufeinandertreffen gewannen die Mittelfranken mit 5:0. "Wir haben leider mehrere Ausfälle zu beklagen. Trotzdem erwarte ich ein attraktives Fußballspiel", so Schröder.

FC Lichtenfels (9./38) - SC Großschwarzenlohe (15./28). Beim jüngsten 2:4 beim Tabellenführer Bamberg verkaufte sich Lichtenfels zumindest offensiv gut. Dennoch stehen die Korbstädter trotz teils guter Leistungen noch immer ohne Sieg im neuen Kalenderjahr da. Das soll sich gegen den Abstiegskandidaten Großschwarzenlohe endlich ändern. "Wir dürfen unsere Gäste trotz unseres 2:0 im ersten Aufeinandertreffen nicht unterschätzen. Sie agieren mannschaftlich kompakt", betont FCL-Coach Christian Goller, auf dessen Team am Montag auch noch ein Nachholspiel in Fürth wartet.

TSV Buch (10./36) - SV Friesen (11./36). "Die drei Punkte am Mittwoch im Nachholspiel gegen Sonnefeld waren für uns sehr wichtig, alles andere war zweitrangig. Jetzt wollen wir über Ostern die ominöse Marke von 40 Punkten knacken", sagt Friesens Trainer Armin Eck. Mit den Duellen am Samstag in Buch und am Montag in Röslau begradigen die Frankenwälder die Tabelle.

Die punktgleichen Bucher skizziert Eck als ein körperlich robustes Team mit starken Stürmern. Die Röslauer bewertet der Ex-Profi als eine technisch versierte Truppe: "Die haben in der Winterpause mit dem ehemaligen Regionalligaspieler Kaan Gezer einen Topmann an Land gezogen, der als Stürmer eine Waffe ist." Mitentscheidend in beiden Duellen könnte sein, wie Friesen den Kräfteverschleiß der vergangenen englischen Wochen verkraftet hat. Andreas Baier und Max Schülein fallen weiterhin verletzungsbedingt aus.

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Hans Haberzettl
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Veröffentlicht am:
20. 04. 2019
18:52 Uhr

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Hans Haberzettl

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20. 04. 2019
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