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Rhein-Neckar Löwen mit starkem Statement im Titelkampf

Die Rhein-Neckar Löwen meistern die hohe Auswärtshürde in Magdeburg und untermauern ihre Ambitionen im Titelkampf der Handball-Bundesliga. Auch Meister Flensburg bleibt am spielfreien Spitzenreiter aus Hannover dran.



SC Magdeburg - Rhein-Neckar Löwen
Die Rhein-Neckar Löwen bejubeln den Sieg in Magdeburg.   Foto: Ronny Hartmann

Mit einem überzeugenden Sieg im Topspiel der Handball-Bundesliga haben sich die Rhein-Neckar Löwen eindruckvoll im Titelrennen zu Wort gemeldet.

Die Mannheimer gewannen beim SC Magdeburg mit 32:28 (14:13) und untermauerten damit eindrucksvoll ihre Meisterschaftsambitionen. Dank des Erfolges sind die Mannheimer mit 10:2 Punkten erster Verfolger von Tabellenführer TSV Hannover-Burgdorf (12:0). «Die zwei Punkte waren sehr wichtig, weil wir langsam das Gefühl kriegen, dass wir nicht so schlecht sind, wie wir in der Vorsaison gemacht wurden», sagte Löwen-Regisseur Andy Schmid erleichtert.

Auf Tuchfühlung zum Bundesliga-Spitzenduo bleibt Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt. Der Meister setzte sich vor heimischer Kulisse gegen den SC DHfK Leipzig mit 30:22 (13:9) durch und schob sich mit 9:3 Punkten auf Rang drei. Am kommenden Donnerstag reist der Meister zum Spitzenduell nach Hannover. «Da wollen wir natürlich etwas holen», sagte SG-Rückraumspieler Jim Gottfridsson. Beste Flensburger Werfer waren Magnus Rød und Simon Jeppsson mit jeweils sechs Toren.

Im spannenden und temporeichen Spitzenspiel in Magdeburg waren die Nationalspieler Jannik Kohlbacher mit neun Toren und Uwe Gensheimer (6) beste Werfer für die Rhein-Neckar Löwen. Für Magdeburg traf Matthias Musche (6) am häufigsten. «Es war eine Temposchlacht», sagte Kohlbacher. «Wir sind natürlich sehr zufrieden mit den zwei Punkten.»

Die Gäste erwischten vor 6600 Zuschauern den besseren Start und erarbeiteten sich schnell ein Vier-Tore-Polster (8:4/11.). Fünf Minuten vor der Pause lag der Meister von 2016 und 2017 immer noch mit drei Treffern vorn, doch dann fand Magdeburg besser ins Spiel.

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit ständig wechselnder Führung, ehe die Mannheimer in der Schlussphase erneut davonzogen. «Das ist eine bittere Pille, die wir schlucken müssen. Wir haben viel investiert und sind total enttäuscht», sagte SCM-Trainer Bennet Wiegert. «Aber der Sieg für die Rhein-Neckar Löwen ist letztlich verdient.»

Favoritensiege wie Flensburg feierten auch die Füchse Berlin und die MT Melsungen. Die Hauptstädter um Topwerfer Hans Lindberg (8 Tore) behaupteten sich beim TBV Lemgo Lippe mit 31:26 (16:9) und sind mit 8:4 Punkten nun Tabellensechster. Die Nordhessen, die in Nationalspieler Kai Häfner (7 Tore) ihren erfolgreichsten Schützen hatten, gewannen beim Aufsteiger HSG Nordhorn-Lingen mit 31:24 (16:11) und stehen mit 7:5 Zählern auf Rang neun.

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dpa

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Veröffentlicht am:
22. 09. 2019
18:10 Uhr

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22. 09. 2019
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