In der Diskussion wurde bezweifelt, ob Haßlach aufgrund seiner Lage für Photovoltaik geeignet sei. Laut dem Projektleiter produzierten PV-Anlagen am meisten bei sonnigem und gleichzeitig kaltem Wetter. Von daher mache dies zu anderen Regionen keinen großen Unterschied. Des Weiteren kam die Frage auf, wer die Kosten für einen Rückbau trage. Der Pachtvertrag laufe – so Ebertz – über 30 Jahre, so lange habe man auch Leistungsgarantie auf die Module. Die tatsächliche Laufzeit sei wesentlich länger. Für einen Rückbau hinterlege man eine Rückbaubürgschaft von 10 000 Euro pro Hektar. Bemängelt wurde, dass sich aktuell noch keine PV-Anlagen auf Dächern städtischer Gebäude befinden. Bei den Bestandsgebäuden sprächen, so der Bürgermeister, oftmals statische Gründe dagegen. Zudem fielen bestimmte Bereiche wie die Teuschnitz Aue, das Landschaftsschutzgebiet wird, oder auch das Gewerbegebiet weg. Aber bei jedem neuen Bauvorhaben prüfe man, ob Photovoltaik möglich sei.