Passanten bleiben oft auf der Heiligkreuzbrücke stehen und beobachten oder fotografieren das ungewöhnliche Picknick in der Itz. Viele fragen, ob sie dazu kommen dürfen. "Wir sagen immer, klar, zieht euch weiß an, bringt einen Stuhl mit und rein ins Wasser". Aber bisher habe sich noch kein Spaziergänger dazugesellt. Nur einmal, da stand ein Handwerker, der auf der Walz war, in voller Berufskleidung am Ufer, mit Stuhl und einer Flasche Sekt unter dem Arm. "Benni war so festlich gekleidet, dass es okay war, auch wenn er nicht in Weiß war", erinnert sich Sabine Berger. Sie hat schon mit dem Gedanken gespielt, ihr Dinner in Weiß öffentlich zu machen. "Dann könnten von Mohren- bis zur Heiligkreuzbrücke lauter weiß gedeckte Tische im Wasser stehen", meint Berger. Diese Idee würde ganz nebenbei gut ins Konzept der Stadtverwaltung passen. Deren erklärtes Ziel ist es, die Itz für die Menschen zugänglich und erlebbar zu machen.