Paris - Am Anfang war der Verlust kaum wahrnehmbar. Was sollte schlimm daran sein, dass man sich für ein paar Tage abends wegen des Corona-Lockdowns nicht mehr an eines der kleinen Tischchen im Bistro an der Ecke setzen konnte? Es war, objektiv betrachtet, ja nur eine winzig kleine Einschränkung im Kampf gegen das heimtückische Virus. Doch aus den Tagen wurden Wochen, schließlich Monate und allmählich schlich sich eine seltsame Art des Schmerzes ins Leben.