Anton ist für Neue Presse-Leser wahrscheinlich kein Unbekannter. Seit kurz nach seiner Geburt begleiten wir den heute Achtjährigen. Denn der kleine Kerl ist ein Kind mit dem gewissen Etxra, wie seine Mama Nicole Langguth immer sagt. Er ist ein Junge mit Down-Syndrom. Jedes Jahr zum Down-Syndrom-Tag am 21. März erscheint in der NP eine Geschichte über Antons Erlebnisse des vergangenen Jahres, wie er sich entwickelt, wobei es Probleme gibt oder wobei eben nicht. Diesmal bekommt der Achtjährige außer der Reihe einen Artikel. Einfach, weil er und seine Mama eine Erfahrung gemacht haben, die die beiden so unglaublich gefreut hat. „Anton wird ja immer größer. Die normalen Einkaufswägen werden zu klein. Ich könnte ihn zwar bestimmt irgendwie reinquetschen, aber raus bekomme ich ihn dann alleine nicht mehr“, erzählt Nicole Langguth. Deshalb habe sie Anton in letzter Zeit immer zu Hause gelassen oder sei schnell zum Einkaufen gerannt, während Anton draußen im Auto gewartet hat.