Noch ist da viel Efeu, der über den Boden kriecht. Dazwischen ein paar alte Steinplatten, Reste einer früheren Bepflanzung, ausgetretene Sandsteinstufen. Aber Eileen Fritsche, die Leiterin der Meederer Anna-B.-Eckstein-Grundschule, hat eine Vision für jenes Fleckchen Erde, das die letzten Jahrzehnte im Dornröschenschlaf gelegen hat. Es bildet den Innenhof der Schule, von zahlreichen Fenstern kann man von den Innenräumen darauf blicken. Und Eileen Fritsche sagt: „Es ist unser Traum, dass wir daraus ein grünes Klassenzimmer machen.“ Denn das biete sich an, ist der Bereich doch nach außen hin abgeschlossen, ein Refugium. Ein Konzept dafür ist inzwischen ausgearbeitet, eine Arbeitsgruppe aus Lehrern und Eltern gegründet, ein Kostenplan erstellt. Noch aber fehlt es an ausreichenden Spenden und Geldgebern, die das Projekt, für das immerhin gut 13 .000 Euro veranschlagt sind, unterstützen. „Insofern sind wir wohl etwas naiv an die Sache herangegangen“, gibt die Schulleiterin zu. Dabei, da ist sie sich sicher, würde das grüne Klassenzimmer in Meeder zumindest im Bereich der Grundschulen im Landkreis eine Pionierstellung einnehmen.