Sei über Jahrzehnte die „Krampflösung“ mit bronchialerweiternden Sprays die Hauptbehandlung des Asthmas gewesen, wisse man heute, dass eine Bekämpfung der bronchialen Entzündung die Hauptzielrichtung sein sollte, die auch im Gegensatz zur bronchialerweiternden Behandlung in der Lage sei , schwere, in seltenen Fällen auch tödliche, Anfälle zu verhindern. Dementsprechend stünden bei der Behandlung Cortison-haltige Sprays im Vordergrund. „Aber keine Angst: Im Gegensatz zu Cortison-Tabletten oder Spritzen wird das inhalierbare Cortison zu nahezu 100 Prozent im Körper unschädlich gemacht und hat nicht die gefürchteten Cortison-Nebenwirkungen“, betont der Lungenspezialist. Deshalb sei eine Behandlung mit Cortison-Sprays sogar im Kleinkinderalter möglich und sinnvoll. Die einzigen Nebenwirkungen könnten Heiserkeit oder Pilzbefall im Mund sein. Dies lasse sich jedoch meist verhindern, indem nach der Inhalation die Zähne geputzt werden oder gegurgelt wird.