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Coburg

Schwäne bauen wieder an der Autobahn

Die Autobahndirektion kümmert sich um die Vögel. Was geschehen soll, ist noch unklar.



Erneut haben sich Schwäne an der A 73 niedergelassen. Archivbild: Rosenbusch
Erneut haben sich Schwäne an der A 73 niedergelassen. Archivbild: Rosenbusch  

Ebersdorf/Nürnberg - Vor einigen Wochen haben sich wieder zwei Schwäne im Regenwasser-Rückhaltebecken an der Autobahnausfahrt Ebersdorf niedergelassen (die NP berichtete). Naturschützer empfahlen, diese zu vertreiben. Zuständig ist die Autobahndirektion Nordbayern. Sie ist Eigentümerin des Beckens sowie seiner Nebenflächen und damit für dessen Unterhalt verantwortlich.

Was genau geschehen wird ist noch nicht klar, aber: "Uns ist sowohl am Wohl der Verkehrsteilnehmer als auch an dem der Tier-und Pflanzenwelt gelegen", schreibt der Pressesprecher auf Nachfrage der Neuen Presse. Die Autobahndirektion sei zu der Erkenntnis gelangt, dass das Becken den Schwänen nicht ausreichend Nahrung bietet. Sie prüfe daher, in Abstimmung mit Fachbehörden und Tierärzten, was zu tun ist. Dabei habe die Autobahndirektion die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer im Blick, wolle aber auch den Tieren nicht schaden. Ziel sei es, den Brutplatz auch für die Zukunft unattraktiv zu gestalten, damit die Schwäne nicht wiederkommen.

Zäune sind aus Sicht der Autobahndirektion jetzt keine geeignete Maßnahme mehr, weil die Schwäne bereit damit begonnen haben, ein Nest zu bauen. Privatpersonen bittet der Sprecher der Autobahndirektion eindringlich, von eigenen Maßnahmen abzusehen.

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Katja Diedler

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Veröffentlicht am:
15. 03. 2019
16:40 Uhr

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Autobahndirektion Nordbayern Tierärztinnen und Tierärzte Verkehrsteilnehmer Vögel
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15. 03. 2019
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