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Autonome Shuttles stehen in den Startlöchern

Fahrerlose Busse sollen bald zum Gesicht der Region gehören. Am Dienstag wurde das erste der sechs futuristisch anmutenden Fahrzeuge in Kronach vorgestellt.



Das erste selbststfahrende Shuttle Oberfrankens wurde am Dienstag in Kronach vorgestellt. Mit dabei waren (von links): Hofs Oberbürgermeister Harald Fichtner, Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, Andreas Weinrich (Geschäftsführer der Logistik Agentur Oberfranken) und der Hofer Wirtschaftsförderer Klaus-Jochen Weidner. Foto: Frank Wunderatsch
Das erste selbststfahrende Shuttle Oberfrankens wurde am Dienstag in Kronach vorgestellt. Mit dabei waren (von links): Hofs Oberbürgermeister Harald Fichtner, Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, Andreas Weinrich (Geschäftsführer der Logistik Agentur Oberfranken) und der Hofer Wirtschaftsförderer Klaus-Jochen Weidner. Foto: Frank Wunderatsch  

18.02.2020 - Autonomes Fahren: Shuttle-Bus-Präsentation in Kronach - Foto: Frank Wunderatsch

Autonomes Fahren in der Region
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Video zum Artikel

Enthüllung autonomes Shuttle
Autonomes Fahren: Das erste Fahrzeug wird in Kronach vorgestellt.
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Neuses/Kronach - Wenn heute ein Autofahrer einen Fußgänger über die Straße lassen will, bedeutet er ihm das mit einer ausladenden Handbewegung. Doch was macht ein autonom fahrendes Auto? Zweimal hupen? Dreimal blinken? Solche und viele andere Fragen sollen während der kommenden zwei Jahre beantwortet werden - und zwar im Projekt Shuttle-Modellregion Oberfranken, einer Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis Hof, der Stadt Rehau, dem Landkreis Kronach sowie dem Automobilzulieferer Valeo, der Rehau AG und vielen anderen Partnern. "Ziel ist es, autonom fahrende Shuttles in den öffentlichen Personennahverkehr in der Region zu integrieren", erklärte der Kronacher Landrat Klaus Löffler (CSU) bei der Vorstellung des ersten Shuttles am Dienstag. So könnten Versorgungslücken geschlossen werden, war sich Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz sicher: "Denn Mobilität ist die zentrale Herausforderung der ländlichen Region." Der Hofer Landrat Oliver Bär (CSU) ging noch einen Schritt weiter: Für ihn sind autonom fahrende Busse in der Ergänzung zum jetzigen ÖPNV ein Quantensprung. Denn sie seien zeitlich und personell flexibel und zu geringeren Kosten als konventionelle Busse einsetzbar. So könne man die Entwicklung im ländlichen Raum ganz neu definieren. Diesen Gedanken griff Hofs Oberbürgermeister Harald Fichtner (CSU) auf: "Dann könnten wir auch die Stadtplanung neu denken." Denn, wo autonom gefahren wird, kann man den öffentlichen Raum umorganisieren. Man braucht keine Aufteilung des Straßenraums mehr.

Jörg Schrepfer, Chef des Forschungszentrums von Valeo in Kronach-Neuses, das für das Modellprojekt technisch verantwortlich ist, machte deutlich, dass man mit dem Vorhaben die Region stärken und zum Zentrum von Entwicklungen rund um automatisiertes Fahren machen wolle. In Oberfranken gebe es inzwischen vielfältige Aktivitäten zur Mobilität der Zukunft. Er wies in diesem Zusammenhang unter anderem auf den Masterstudiengang autonomes Fahren im Kronacher Lucas-Cranach-Campus hin, der schon im Herbst starten soll. Auch in den Startlöchern stehe das 5G-Testfeld Kronach. Denn für autonomes Fahren seien schnelle und zuverlässige Kommunikationsnetze wie 5G Voraussetzung.

Der Leiter des Modellprojekts, Georg Pelzer, erklärte die vielen Teilaspekte des Vorhabens. Da gehe es auch um Öffentlichkeitsarbeit, denn die Shuttles müssten von der Bevölkerung akzeptiert werden. Aber auch ein künftiges Buchungssystem müsse ausgearbeitet werden. Ob die Nutzung der Projekt-Shuttles etwas kostet, sei noch nicht klar. Bevor aber überhaupt ein autonom fahrender Bus auf der Straße rollen kann, müssten Routen gefunden und zugelassen werden. Auch müsse man Haltestellen einrichten und Ampeln oder Bahnschranken umrüsten, damit die Shuttles mit ihnen kommunizieren können. Doch auch die Fahrgäste müssten mit der Maschine reden können.

Valeo hat neben den sechs Bussen, die in der Region unterwegs sein werden, einen eigenen Bus in Neuses stehen. Dieser soll so aufgerüstet werden, dass die Technik noch ausgefeilter, das Fahrzeug noch leistungsfähiger wird. Es muss mit seiner Umwelt verbunden sein. Ampeln melden ihm Rot- oder Grünphasen, andere Fahrzeuge zeigen einen Spurwechsel an.

Jörg Konrad von der DB Regio Bus, die die Shuttles in der Region betreiben wird, erklärte, man habe bereits seit 2017 in Bad Birnbach Erfahrungen mit autonom fahrenden Bussen sammeln können. Diese wolle man nun in der Region Oberfranken weiterentwickeln. Am Ende sollten die Shuttles in den bestehenden ÖPNV integriert werden. Eine Übertragbarkeit des Projekts auf andere Räume sei das Ziel.

Die Hochschule Coburg begleitet das Projekt aus wissenschaftlicher Sicht. Sie beschäftigt sich unter anderem damit, wie sich autonom fahrende Shuttles in lokale Verkehrssysteme integrieren lassen. Für die Hochschule Hof ist das Buchungssystem interessant, aber auch die Interaktion mit den Fahrgästen.

Die Technische Universität Chemnitz will die Kommunikation der intelligenten Fahrzeuge untereinander beleuchten. Philipp Lindner: "Sie sind ja nicht alleine unterwegs, sie sprechen miteinander. Und so lange sie leben, erwerben sie Wissen, das sie mit anderen intelligenten Fahrzeugen teilen."

Autor

Bianca Hennings
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Veröffentlicht am:
19. 02. 2020
00:00 Uhr

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Bianca Hennings

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19. 02. 2020
00:00 Uhr



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