Zerfurchtes Erdreich, dazwischen kratertiefe Löcher, schief aus dem Boden ragende Baumstümpfe – und mittendrin in Reih und Glied gepflanzte Setzlinge. Wer auf den Höhenzügen des Frankenwalds oberhalb des Pressiger Ortsteils Förtschendorf wandert, findet dort einen wenig intakt wirkenden Forst vor. Der erste Eindruck: Da haben Waldarbeiter mittendrin mit der Bewirtschaftung eines Flurstücks aufgehört. Doch diese Schlussfolgerung könnte falscher nicht sein. Denn das alles hier soll genau so aussehen. Noch zumindest. Denn das Areal ist nicht weniger als ein Versuchslabor für den Frankenwald von morgen. Hier sollen die Baumarten wachsen, die das langfristige Überleben des hiesigen Ökosystems sichern.